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  5. Evident zu blöd für die Aktenvorträge
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Antworten

 
Evident zu blöd für die Aktenvorträge
RefHH
Unregistered
 
#11
19.10.2020, 23:41
Falls du völlig in Panik verfällst. Eine Bekannte hat mir erzählt, dass es bei Kaiser auch ein individuelles
Vortragstraining gibt. Hat sich bei ihr auf jeden Fall gelohnt. Vielleicht fragst du da mal nach
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Gast
Unregistered
 
#12
20.10.2020, 11:35
(19.10.2020, 14:49)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:45)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:10)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 10:12)Gast schrieb:  Liebste Juristen*innen,

Ich befinde mich gerade in der Bereitung zur mündlichen Prüfung in NRW, die im November anstehen wird. Zu diesem Zwecke nutze ich auch die vom LJPA NRW zur Verfügung gestellten Kurzvorträge.

Doch so langsam aber sicher wird meine Gefühlslage trister und trister. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen aus meinen 6 Punkten schriftlich vielleicht die 8 reißen. Aber daraus wird wohl nichts, denn: wenn ich nach dem Vortragen die amtliche Lösungsakizze lese, muss ich feststellen, dass meine Lösung überwiegend falsch/anders ist.

Als könnte ich kein Jura mehr. Ich weiß nicht, ob es am Zeitdruck liegt o.ä. Geht oder erging es jemanden ähnlich? Das ist ungemein demotivierend.

Liebste Grüße und schönen Tag !

Hatte am Anfang auch ziemliche Probleme damit. Vor allem, weil ich dachte die Zeit sei knapp und dann erstmal schnell "drübergeflogen" bin und die Lösung dann nicht ganz gepasst hat. Jetzt mach ich von Anfang an alles ruhig und konzentriert, wie in der Klausur auch. Die Zeit reicht trotzdem dicke um eine vernünftige Lösung hin zu bekommen...
Außerdem kann ich nur empfehlen, die Dinger nach dem Lösen auch laut aufzusagen. Hatte anfangs echt Probleme vernünftige Formulierungen zu finden und nicht nur rumzustammeln. In Kürze ist die Prüfung und jetzt fühle ich mich diesbezüglich ganz gut.

Viel Erfolg!

Mal eine Frage: macht ihr euch erst Notizen zum Tatbestand/Sachbericht? Ich mache immer zuerst den Tatbestand, habe aber dann das Gefühl, dass ich nur noch kurz Zeit für die rechtliche Lösung habe und da nicht richtig drüber nachdenken kann. Aber umgekehrt stelle ich es mir chaotisch vor.


Was wird wohl mehr Punkte geben? Eine gute Zusammenfassung? Oder doch eine gute rechtliche Lösung...? ;) 
Der Sachverhalt sollte ganz knapp mit wirklich wenigen Stichpunkten notiert werden und größtenteils im Kopf vorhanden sein. Lieber dort ein paar Lücken haben, als in der rechtlichen Würdigung des Falls.

Danke für diese freundliche Antwort, das ist mir klar. Es ging um den Arbeitsablauf.
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Gast
Unregistered
 
#13
20.10.2020, 11:36
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  
(19.10.2020, 14:49)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:45)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:10)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 10:12)Gast schrieb:  Liebste Juristen*innen,

Ich befinde mich gerade in der Bereitung zur mündlichen Prüfung in NRW, die im November anstehen wird. Zu diesem Zwecke nutze ich auch die vom LJPA NRW zur Verfügung gestellten Kurzvorträge.

Doch so langsam aber sicher wird meine Gefühlslage trister und trister. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen aus meinen 6 Punkten schriftlich vielleicht die 8 reißen. Aber daraus wird wohl nichts, denn: wenn ich nach dem Vortragen die amtliche Lösungsakizze lese, muss ich feststellen, dass meine Lösung überwiegend falsch/anders ist.

Als könnte ich kein Jura mehr. Ich weiß nicht, ob es am Zeitdruck liegt o.ä. Geht oder erging es jemanden ähnlich? Das ist ungemein demotivierend.

Liebste Grüße und schönen Tag !

Hatte am Anfang auch ziemliche Probleme damit. Vor allem, weil ich dachte die Zeit sei knapp und dann erstmal schnell "drübergeflogen" bin und die Lösung dann nicht ganz gepasst hat. Jetzt mach ich von Anfang an alles ruhig und konzentriert, wie in der Klausur auch. Die Zeit reicht trotzdem dicke um eine vernünftige Lösung hin zu bekommen...
Außerdem kann ich nur empfehlen, die Dinger nach dem Lösen auch laut aufzusagen. Hatte anfangs echt Probleme vernünftige Formulierungen zu finden und nicht nur rumzustammeln. In Kürze ist die Prüfung und jetzt fühle ich mich diesbezüglich ganz gut.

Viel Erfolg!

Mal eine Frage: macht ihr euch erst Notizen zum Tatbestand/Sachbericht? Ich mache immer zuerst den Tatbestand, habe aber dann das Gefühl, dass ich nur noch kurz Zeit für die rechtliche Lösung habe und da nicht richtig drüber nachdenken kann. Aber umgekehrt stelle ich es mir chaotisch vor.


Was wird wohl mehr Punkte geben? Eine gute Zusammenfassung? Oder doch eine gute rechtliche Lösung...? ;) 
Der Sachverhalt sollte ganz knapp mit wirklich wenigen Stichpunkten notiert werden und größtenteils im Kopf vorhanden sein. Lieber dort ein paar Lücken haben, als in der rechtlichen Würdigung des Falls.

Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)
Zitieren
Fauli
Unregistered
 
#14
20.10.2020, 15:08
Ich habe mir immer beim Lesen des Aktenauszugs Stichworte notiert, die dann mein Tatbestand waren.
Daten, die sich später (nach der rechtlichen Wertung) als überflüssig herausstellen, habe ich einfach wieder gestrichen.
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Gast
Unregistered
 
#15
20.10.2020, 17:06
(20.10.2020, 11:36)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  
(19.10.2020, 14:49)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:45)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:10)Gast schrieb:  Hatte am Anfang auch ziemliche Probleme damit. Vor allem, weil ich dachte die Zeit sei knapp und dann erstmal schnell "drübergeflogen" bin und die Lösung dann nicht ganz gepasst hat. Jetzt mach ich von Anfang an alles ruhig und konzentriert, wie in der Klausur auch. Die Zeit reicht trotzdem dicke um eine vernünftige Lösung hin zu bekommen...
Außerdem kann ich nur empfehlen, die Dinger nach dem Lösen auch laut aufzusagen. Hatte anfangs echt Probleme vernünftige Formulierungen zu finden und nicht nur rumzustammeln. In Kürze ist die Prüfung und jetzt fühle ich mich diesbezüglich ganz gut.

Viel Erfolg!

Mal eine Frage: macht ihr euch erst Notizen zum Tatbestand/Sachbericht? Ich mache immer zuerst den Tatbestand, habe aber dann das Gefühl, dass ich nur noch kurz Zeit für die rechtliche Lösung habe und da nicht richtig drüber nachdenken kann. Aber umgekehrt stelle ich es mir chaotisch vor.


Was wird wohl mehr Punkte geben? Eine gute Zusammenfassung? Oder doch eine gute rechtliche Lösung...? ;) 
Der Sachverhalt sollte ganz knapp mit wirklich wenigen Stichpunkten notiert werden und größtenteils im Kopf vorhanden sein. Lieber dort ein paar Lücken haben, als in der rechtlichen Würdigung des Falls.

Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)

Der böse Vorposter macht es aber genau richtig, indem verdeutlicht wird, worauf es tatsächlich ankommt. Nur die absolut notwendigen Dinge zum Sachverhalt in wenigen Stichpunkten notieren und bloß nicht zu lange daran aufhalten. Der Sachverhalt sollte beim Vortrag im Schnitt auch nicht mehr als 3 min. einnehmen.
Es ist eigentlich wie in den Klausuren: Mit dem Sachverhalt/Tatbestand werden nunmal keine fetten Punkte gewonnen.
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Gast2020ref
Unregistered
 
#16
20.10.2020, 17:22
(20.10.2020, 17:06)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 11:36)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  
(19.10.2020, 14:49)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:45)Gast schrieb:  Mal eine Frage: macht ihr euch erst Notizen zum Tatbestand/Sachbericht? Ich mache immer zuerst den Tatbestand, habe aber dann das Gefühl, dass ich nur noch kurz Zeit für die rechtliche Lösung habe und da nicht richtig drüber nachdenken kann. Aber umgekehrt stelle ich es mir chaotisch vor.


Was wird wohl mehr Punkte geben? Eine gute Zusammenfassung? Oder doch eine gute rechtliche Lösung...? ;) 
Der Sachverhalt sollte ganz knapp mit wirklich wenigen Stichpunkten notiert werden und größtenteils im Kopf vorhanden sein. Lieber dort ein paar Lücken haben, als in der rechtlichen Würdigung des Falls.

Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)

Der böse Vorposter macht es aber genau richtig, indem verdeutlicht wird, worauf es tatsächlich ankommt. Nur die absolut notwendigen Dinge zum Sachverhalt in wenigen Stichpunkten notieren und bloß nicht zu lange daran aufhalten. Der Sachverhalt sollte beim Vortrag im Schnitt auch nicht mehr als 3 min. einnehmen.
Es ist eigentlich wie in den Klausuren: Mit dem Sachverhalt/Tatbestand werden nunmal keine fetten Punkte gewonnen.


Stimme dir zu, dass der Vorposter die Frage richtig beantwortet hat. 

Was die Gewichtung angeht, gibts keine pauschale Antwort. Gibt komplizierte Sachverhalte, bei denen die ordentliche Darstellung des Sachverhalts auch Punkte bringt. Dann gibts Sachverhalte, bei denen 3min zu knapp bemessen sind. Ist wie alles andere auch nun leider abhängig vom Einzelfall. 

Ich würde ganz einfach das schnellere Bearbeiten der Aktenauszüge trainieren. Wenn du mangels genügend Notizen schon im Tatbestand ins Stocken gerätst, wird dir bis zur rechtlichen Würdigung die Selbstsicherheit fehlen und der ganze Eindruck wird dahin sein. Mir persönlich fällt es leichter, in der rechtlichen Würdigung frei zu sprechen. Aber das ist eine Typ-Frage
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#17
20.10.2020, 21:41
(20.10.2020, 17:22)Gast2020ref schrieb:  
(20.10.2020, 17:06)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 11:36)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  
(19.10.2020, 14:49)Gast schrieb:  Was wird wohl mehr Punkte geben? Eine gute Zusammenfassung? Oder doch eine gute rechtliche Lösung...? ;) 
Der Sachverhalt sollte ganz knapp mit wirklich wenigen Stichpunkten notiert werden und größtenteils im Kopf vorhanden sein. Lieber dort ein paar Lücken haben, als in der rechtlichen Würdigung des Falls.

Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)

Der böse Vorposter macht es aber genau richtig, indem verdeutlicht wird, worauf es tatsächlich ankommt. Nur die absolut notwendigen Dinge zum Sachverhalt in wenigen Stichpunkten notieren und bloß nicht zu lange daran aufhalten. Der Sachverhalt sollte beim Vortrag im Schnitt auch nicht mehr als 3 min. einnehmen.
Es ist eigentlich wie in den Klausuren: Mit dem Sachverhalt/Tatbestand werden nunmal keine fetten Punkte gewonnen.


Stimme dir zu, dass der Vorposter die Frage richtig beantwortet hat. 

Was die Gewichtung angeht, gibts keine pauschale Antwort. Gibt komplizierte Sachverhalte, bei denen die ordentliche Darstellung des Sachverhalts auch Punkte bringt. Dann gibts Sachverhalte, bei denen 3min zu knapp bemessen sind. Ist wie alles andere auch nun leider abhängig vom Einzelfall. 

Ich würde ganz einfach das schnellere Bearbeiten der Aktenauszüge trainieren. Wenn du mangels genügend Notizen schon im Tatbestand ins Stocken gerätst, wird dir bis zur rechtlichen Würdigung die Selbstsicherheit fehlen und der ganze Eindruck wird dahin sein. Mir persönlich fällt es leichter, in der rechtlichen Würdigung frei zu sprechen. Aber das ist eine Typ-Frage

Leute, es kam mir aber nicht auf die Gewichtung, sondern die Abfolge der Arbeitsschritte an. Man kann auch einen gering gerichteten Schritt am Anfang machen, wenn man dann nicht mehr Zeit aufwendet. Finde es unnötig, dann so klugscheisserisch zu antworten. Jeder, der sich 2 min mit dem Thema aktenvortrag beschäftigt hat, weiß, dass der TB ca 3 min maximal in Anspruch nehmen sollte. Mich haben persönliche Erfahrungen bei der Vorgehensweise interessiert. Manchmal finde ich den Ton in diesem Forum echt nervig. Manche Poster gehen automatisch davon aus, sie hätten es hier mit Vollidioten zu tun.
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Gast
Unregistered
 
#18
21.10.2020, 08:03
(20.10.2020, 21:41)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 17:22)Gast2020ref schrieb:  
(20.10.2020, 17:06)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 11:36)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)

Der böse Vorposter macht es aber genau richtig, indem verdeutlicht wird, worauf es tatsächlich ankommt. Nur die absolut notwendigen Dinge zum Sachverhalt in wenigen Stichpunkten notieren und bloß nicht zu lange daran aufhalten. Der Sachverhalt sollte beim Vortrag im Schnitt auch nicht mehr als 3 min. einnehmen.
Es ist eigentlich wie in den Klausuren: Mit dem Sachverhalt/Tatbestand werden nunmal keine fetten Punkte gewonnen.


Stimme dir zu, dass der Vorposter die Frage richtig beantwortet hat. 

Was die Gewichtung angeht, gibts keine pauschale Antwort. Gibt komplizierte Sachverhalte, bei denen die ordentliche Darstellung des Sachverhalts auch Punkte bringt. Dann gibts Sachverhalte, bei denen 3min zu knapp bemessen sind. Ist wie alles andere auch nun leider abhängig vom Einzelfall. 

Ich würde ganz einfach das schnellere Bearbeiten der Aktenauszüge trainieren. Wenn du mangels genügend Notizen schon im Tatbestand ins Stocken gerätst, wird dir bis zur rechtlichen Würdigung die Selbstsicherheit fehlen und der ganze Eindruck wird dahin sein. Mir persönlich fällt es leichter, in der rechtlichen Würdigung frei zu sprechen. Aber das ist eine Typ-Frage

Leute, es kam mir aber nicht auf die Gewichtung, sondern die Abfolge der Arbeitsschritte an. Man kann auch einen gering gerichteten Schritt am Anfang machen, wenn man dann nicht mehr Zeit aufwendet. Finde es unnötig, dann so klugscheisserisch zu antworten. Jeder, der sich 2 min mit dem Thema aktenvortrag beschäftigt hat, weiß, dass der TB ca 3 min maximal in Anspruch nehmen sollte. Mich haben persönliche Erfahrungen bei der Vorgehensweise interessiert. Manchmal finde ich den Ton in diesem Forum echt nervig. Manche Poster gehen automatisch davon aus, sie hätten es hier mit Vollidioten zu tun.

Besser "klugscheißen", als sich wegen so eines simplen Themas unnötig komplizierte Gedanken zu machen. Es gibt online Beiträge/Aufsätze und jede Menge Tipps. Es gibt Literatur dazu. Der Aktenvortrag wird in den 2 Jahren Ausbildung bestimmt irgendwo mal angesprochen worden sein...
Natürlich macht man sich wenige, aber relevante Stichpunkte; oder -wirklich nur im absoluten Notfall- alles aus dem Kopf (falls das mit der Nervosität überhaupt geht). Fertig.
Da kommt man eigentlich nach ein paar Mal probieren und üben wirklich selbst drauf. 
Vor allem sollte man auch nicht schreiben : 
"[...] habe aber dann das Gefühl, dass ich nur noch kurz Zeit für die rechtliche Lösung habe und da nicht richtig drüber nachdenken kann." 

:dodgy:
Da kommt automatisch das Gefühl auf, dass die Gewichtung nicht stimmen kann und der Fokus des Redners auf dem Unwesentlichem liegt. 
Die Antwort war in Anbetracht dessen schon ziemlich passend.
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Gast
Unregistered
 
#19
21.10.2020, 08:41
(20.10.2020, 21:41)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 17:22)Gast2020ref schrieb:  
(20.10.2020, 17:06)Gast schrieb:  
(20.10.2020, 11:36)Gast schrieb:  
(19.10.2020, 14:54)Foerster schrieb:  Meine empfohlene Reihenfolge:

1. Sachverhalt einmal gründlich lesen- Brainstorming notieren
2. Juristische Lösungsskizze schreiben inklusive ausgiebiger Nutzung des Kommentars
3. Tatbestand - nur Stichwörter- keine Daten (wenn nicht relevant) und insbesondere nur Dinge, auf die man in rechtl. Würdigung überhaupt eingeht
4. Notizen zur rechtlichen Lösung


Ich danke dir, das versuche ich mal. Schön, dass hier im Forum auch noch hilfreiche Antworten gegeben werden (im Gegensatz zu deinem Vorposter)

Der böse Vorposter macht es aber genau richtig, indem verdeutlicht wird, worauf es tatsächlich ankommt. Nur die absolut notwendigen Dinge zum Sachverhalt in wenigen Stichpunkten notieren und bloß nicht zu lange daran aufhalten. Der Sachverhalt sollte beim Vortrag im Schnitt auch nicht mehr als 3 min. einnehmen.
Es ist eigentlich wie in den Klausuren: Mit dem Sachverhalt/Tatbestand werden nunmal keine fetten Punkte gewonnen.


Stimme dir zu, dass der Vorposter die Frage richtig beantwortet hat. 

Was die Gewichtung angeht, gibts keine pauschale Antwort. Gibt komplizierte Sachverhalte, bei denen die ordentliche Darstellung des Sachverhalts auch Punkte bringt. Dann gibts Sachverhalte, bei denen 3min zu knapp bemessen sind. Ist wie alles andere auch nun leider abhängig vom Einzelfall. 

Ich würde ganz einfach das schnellere Bearbeiten der Aktenauszüge trainieren. Wenn du mangels genügend Notizen schon im Tatbestand ins Stocken gerätst, wird dir bis zur rechtlichen Würdigung die Selbstsicherheit fehlen und der ganze Eindruck wird dahin sein. Mir persönlich fällt es leichter, in der rechtlichen Würdigung frei zu sprechen. Aber das ist eine Typ-Frage

Leute, es kam mir aber nicht auf die Gewichtung, sondern die Abfolge der Arbeitsschritte an. Man kann auch einen gering gerichteten Schritt am Anfang machen, wenn man dann nicht mehr Zeit aufwendet. Finde es unnötig, dann so klugscheisserisch zu antworten. Jeder, der sich 2 min mit dem Thema aktenvortrag beschäftigt hat, weiß, dass der TB ca 3 min maximal in Anspruch nehmen sollte. Mich haben persönliche Erfahrungen bei der Vorgehensweise interessiert. Manchmal finde ich den Ton in diesem Forum echt nervig. Manche Poster gehen automatisch davon aus, sie hätten es hier mit Vollidioten zu tun.


Ich finde nur deinen Ton hier sehr unpassend. Wir haben alle freundlich versucht, dir zu helfen. Bei uns waren aktenvorträge regelmäßiger Bestandteil im ref, sodass ich schon einige (erfolgreich) gelöst habe. Niemand kann dir hier eine schritt-für-schritt Anleitung geben.
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#20
21.10.2020, 09:37
(21.10.2020, 08:41)Gast schrieb:  Ich finde nur deinen Ton hier sehr unpassend. Wir haben alle freundlich versucht, dir zu helfen. Bei uns waren aktenvorträge regelmäßiger Bestandteil im ref, sodass ich schon einige (erfolgreich) gelöst habe. Niemand kann dir hier eine schritt-für-schritt Anleitung geben.

Finde den Tonfall des Fragenstellers auch absolut unpassend. Aber naja... Vielleicht trifft der eigentlich verzweiflt gemeinte Titel des Threads dann wohl doch haargenau zu. Wer weiß... 
Jedem sollte doch einleuchten, dass es nicht die eine, richtige Strategie beim Skizzieren bzw. Lösen des Sachverhalts geben kann. Ein "Wie-macht-ihr-das" hilft da also absolut nicht weiter. Das ist so individuell wie das Vorgehen beim Klausurenschreiben. Manche lösen das Ganze rückwärts, also erst die rechtliche Lösung, dann die Zusammenfassung des Tatbestandes. Andere schreiben schon beim ersten Lesen die relevanten Stichpunkte auf, lassen auf dem Notizzettel genug Lücke, damit auch noch ein zeitlich dazwischen liegender Punkt ergänzt werden kann und streichen die für die rechtliche Lösung irrelevanten Daten zum Schluss wieder weg.
Wieder Andere lesen den Text erst einmal durch, unterstreichen dabei wesentliche Punkte und erstellen erst danach die Stichpunkte für den Sachverhalt. 
Was für einen selbst am besten funktioniert, muss man nunmal mühevoll durch die Investition von Zeit und Tinte entsprechend selbst herausfinden.
 
Denn wie sagte es einst ein weiser Klugscheißer, der die absolute Weisheit mit Löffeln gefressen hatte, treffend?! Genau: Probieren geht über studieren. 

Nun darf man sich gerne über den bewusst arroganten und tatsächlich provokanten Tonfall dieses Beitrags echauffieren. 

MfG.
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