15.12.2020, 09:14
(14.12.2020, 12:00)Gast schrieb:Nope. Quelle?(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Doch. Genau das stand im Falle eines Staatsanwalts da.
15.12.2020, 09:20
(15.12.2020, 09:14)Gast schrieb:Nevermind, grade weitergelesen. Schaue in den Podcast rein(14.12.2020, 12:00)Gast schrieb:Nope. Quelle?(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb: Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Doch. Genau das stand im Falle eines Staatsanwalts da.
15.12.2020, 13:42
(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Ja, die Tätigkeit eines Amtsrichters - insbesondere bei gemischten Dezernaten - ist juristisch höchst anspruchsvoll. Das vergessen viele oder sie sehen es nicht.
15.12.2020, 14:19
(15.12.2020, 07:59)Gast schrieb:(15.12.2020, 00:29)Gast schrieb: Wenn man mit 4,8 im 2. in Deutschland Minister werden kann, was viel weitreichendere Auswirkungen hat, sollte man auch mit 4,8 Amtsrichter in Hintertupfingen werden können. Oder auch Bestenauslese für Politiker nach Note...
Auf welchen Minister trifft die Beschreibung zu?
google Minister und schlechtes Staatsexamen
15.12.2020, 14:23
(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
15.12.2020, 14:36
(15.12.2020, 14:23)Gast schrieb:(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Dein Ernst? Du musst erstmal das Problem erkennen, bevor die anfangen kannst, zu recherchieren...
15.12.2020, 14:41
(15.12.2020, 14:23)Gast schrieb:(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Also ich hab selbst ganz ordentliche Examina, hab aber n guten Kollegen, der zwei gut hat. Was der alles sieht und thematisiert sehe ich in vielen Stunden nicht. Egal welche Quellen ich zur Verfügung habe.
Finde jeder weiß ab dem ersten oder spätestens zweiten semester, dass es eben auf das Examen ankommt, da kann man nach 10 Jahren nicht rummeckern.
BTW: kenne Richter (NRW) mit ausreichend im ersten, aber mit vb im zweiten Examen. Andersrum dürfte das aber ausgeschlossen sein.
15.12.2020, 14:45
(15.12.2020, 14:36)Gast schrieb:(15.12.2020, 14:23)Gast schrieb:(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Dein Ernst? Du musst erstmal das Problem erkennen, bevor die anfangen kannst, zu recherchieren...
Wenn man die wichtigsten Probleme, die entscheidungserheblich sind, nicht erkennen würde, hätte man gar nicht erst bestanden. Auch Leute mit ausreichendem Examen können viele Erkenntnisse haben.
Und was alles andere, nicht entscheidungserhebliche betrifft: Das Urteil soll ja auch kein langer Aufsatz sein, sondern sich auf das Wesentliche beschränken. Vielleicht wären 1x a Richter sogar schneller. Am Amtsgericht kann das keinen großen Schaden anrichten.
15.12.2020, 15:08
(15.12.2020, 14:23)Gast schrieb:HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAH!!!!!!(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Nichts anderes bei raus kommen???
Deswegen haben dann wohl auch alle die gleichen Noten, wenn es darum geht, Hausarbeiten zu schreiben.... im Ernst: da schreiben alle unter den gleichen Bedingungen und manchen fallen durch, manche bestehen mit 16 Punkten. Qualitätsunterschiede fallen da besonders gut auf ! Ich habe 8 Jahre lang nicht nur Hausarbeiten und Klausuren korrigiert, sondern auch Examina! Wer ernsthaft meint, es gebe meine Qualitätsunterschiede bei den Juristen nach den Examina, ist offenbar nicht in der Lage, die Qualität einer juristischen Leistung in irgendeiner Form einzuschätzen.
Das sieht man übrigens auch an den Referendaren! Die liefern so unterschiedlich ab und die Mehrheit möchte ich nicht als Richter erleben !!!!
Die Unterschiede bei Juristen, was Denkvermögen, Systemverständnis, Wissen etc. betrifft, könnten größer nicht sein! Und ich sage es ganz klar: ich kann nur hoffen, dass die Pensionierungswelle nicht dazu führt, dass wir reihenweise Kandidaten mit 6-7 Punkten oder gar noch schlechter einstellen müssen!
15.12.2020, 15:13
(15.12.2020, 15:08)Gast schrieb:(15.12.2020, 14:23)Gast schrieb:HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAH!!!!!!(15.12.2020, 08:05)Gast schrieb: Der Minister hat im Zweifel aber sehr viel bessere Juristen in seinem Ministerium. Der Amtsrichter hat nur sich und Literatur. Amtsrichter mit Zivildezernat muss eher ein guter Jurist sein (erheblicher Indiz: zwei mindestens "gute" Staatsexamen, und das sind 2 x 6,5 eben mE nicht) plus subjektive Merkmale.
Der Richter mit 1 x a kann aber die gleiche Literatur benutzen wie der gute Jurist. Da wird nichts anderes bei rauskommen, außer dass der gute Jurist geschwungenere Formulierungen und eine schönere Handschrift im Examen hatte und sich dadurch irgendwie abgehoben hat. Mehr kann er trotzdem nicht rausfinden oder wissen bzw. recherchieren.
Deshalb ist das StE auch so unrealistisch. Wer schreibt in der Praxis von Hand und benutzt als Quelle nur den Kommentar statt juris und beck online?
Nichts anderes bei raus kommen???
Deswegen haben dann wohl auch alle die gleichen Noten, wenn es darum geht, Hausarbeiten zu schreiben.... im Ernst: da schreiben alle unter den gleichen Bedingungen und manchen fallen durch, manche bestehen mit 16 Punkten. Qualitätsunterschiede fallen da besonders gut auf ! Ich habe 8 Jahre lang nicht nur Hausarbeiten und Klausuren korrigiert, sondern auch Examina! Wer ernsthaft meint, es gebe meine Qualitätsunterschiede bei den Juristen nach den Examina, ist offenbar nicht in der Lage, die Qualität einer juristischen Leistung in irgendeiner Form einzuschätzen.
Das sieht man übrigens auch an den Referendaren! Die liefern so unterschiedlich ab und die Mehrheit möchte ich nicht als Richter erleben !!!!
Die Unterschiede bei Juristen, was Denkvermögen, Systemverständnis, Wissen etc. betrifft, könnten größer nicht sein! Und ich sage es ganz klar: ich kann nur hoffen, dass die Pensionierungswelle nicht dazu führt, dass wir reihenweise Kandidaten mit 6-7 Punkten oder gar noch schlechter einstellen müssen!
THIS!
Diese völlig fehlende Selbstkritik schlechter Absolventen ist wirklich haarsträubend. "Examina sagen gar nichts aus", "Jeder ist gleich gut". :shy: :shy:










