26.09.2020, 12:58
Als jemand, der die Examina regelmäßig wegen des zu hohen Glücksfaktors kritisiert, der aber auch bereits Prüfer gewesen ist, kann ich dazu sagen:
Der äußere Eindruck, das sprachliche Ausdrucksvermögen und die Gliederung einer Arbeit sind nicht zu unterschätzende Faktoren.
Es gibt bei Jura nicht "die richtige" Note. Wenn Dir jemand eine Arbeit vorlegt, in der keine Absätze enthalten sind, die Sprache nicht passt, am besten noch haufenweise Streichungen, Einschübe (* weiter S. 3 und a)) vorhanden sind, dann wirkt sich das negativ aus. Ich behaupte, dass dies den Unterschied zwischen 3 und 4 Punkten ausmachen kann (oder eben zwischen 7 und 10).
Denn die Erfahrung zeigt: eine gute Lösung sieht auch gut aus. Wer weiß, was er schreiben muss (inhaltlich), der hat auch die Zeit, das in der Klausur entsprechend zu präsentieren. Im Umkehrschluss kann eine schlecht aussehende Lösung nicht gut sein (kann sie natürlich schon sein, aber Korrektoren haben ihre Erfahrungsmuster und suchen diese immer wieder - genauso, wie Kandidaten immer wieder den "bekannten Fall" suchen und finden wollen).
Daher: Arbeitet an Eurer Präsentation (Überschriften, Absätze, wenige Durchstreichungen - nehmt notfalls ein neues Blatt).
Der äußere Eindruck, das sprachliche Ausdrucksvermögen und die Gliederung einer Arbeit sind nicht zu unterschätzende Faktoren.
Es gibt bei Jura nicht "die richtige" Note. Wenn Dir jemand eine Arbeit vorlegt, in der keine Absätze enthalten sind, die Sprache nicht passt, am besten noch haufenweise Streichungen, Einschübe (* weiter S. 3 und a)) vorhanden sind, dann wirkt sich das negativ aus. Ich behaupte, dass dies den Unterschied zwischen 3 und 4 Punkten ausmachen kann (oder eben zwischen 7 und 10).
Denn die Erfahrung zeigt: eine gute Lösung sieht auch gut aus. Wer weiß, was er schreiben muss (inhaltlich), der hat auch die Zeit, das in der Klausur entsprechend zu präsentieren. Im Umkehrschluss kann eine schlecht aussehende Lösung nicht gut sein (kann sie natürlich schon sein, aber Korrektoren haben ihre Erfahrungsmuster und suchen diese immer wieder - genauso, wie Kandidaten immer wieder den "bekannten Fall" suchen und finden wollen).
Daher: Arbeitet an Eurer Präsentation (Überschriften, Absätze, wenige Durchstreichungen - nehmt notfalls ein neues Blatt).
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Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Gast - 26.09.2020, 11:14
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von NRW - 26.09.2020, 11:29
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RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Niedersachsen - 26.09.2020, 19:16
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von T1000 - 26.09.2020, 19:48
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von GastRLP[Flocki] - 26.09.2020, 15:12
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Gast - 26.09.2020, 14:09
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Gast - 26.09.2020, 20:16
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Gast - 26.09.2020, 21:10
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von Gast GPA - 27.09.2020, 12:32
RE: Argumentation, Sprache und Stil unterschätzt? - von GASTNRWXYZ - 28.09.2020, 12:19









