14.06.2026, 16:54
Ich halte das auch nur für bedingt sinnvoll. Du sammelst zwar Geld fürs Ref, aber konkret fürs Ref hilft dir die Arbeit als WisMit nur wenig. Wir im Unternehmen setzen unsere Refs/Studenten für einfache Zuarbeiten ein. Das ist nichts, wofür man ein spezielles Vorwissen außer dem allgemeinen Wissen aus dem Studium braucht und die jeweilige Aufgabenstellung ergibt sich auch erst kurzfristig und ist nicht repetetiv. Das wird in der GK nicht viel anders sein. D.h. diejenigen sammeln zwar in einzelnen Punkten Fachwissen an, aber das ist in dem Moment so speziell und vertiefend, dass man es nicht regelmäßig wieder benötigt (und wenn doch, greifen wir auf frühere Ausarbeitungen zurück).
Das materielle Recht wirst du in der GK nicht wiederholen, sondern musst in deiner Freizeit zusätzlich lernen. Ob dir das gelingen wird, hängt sicherlich davon ab, wie viel du arbeiten wirst und wie viel Erholung du brauchst. Ich nehme an, das Examen hat dich genug geschlaucht. Die meisten, die ich kenne, sind froh, wenn diese Zeit des 24/7-Lernens vorbei ist und man auch wirklich frei hat, wenn man Feierabend hat. Ok, in der GK, ist das sowieso nur teilweise der Fall, aber du musst für dich entscheiden, wie wichtig dir deine Freizeit ist.
Finanziell hätte es während des Refs gerne mehr Geld sein können, aber trotzdem sind wir alle klargekommen. Manche mit Nebenjob, andere ohne. Die mit Nebenjob haben ihn aber vor allem deswegen gemacht, um einen Fuß in der Tür zu haben, weniger aus finanziellen Gründen. Es ist nicht viel, aber die meisten kommen mit der Unterhaltsbeihilfe gut hin.
Deswegen: ja, finanzieller Puffer ist nicht schlecht, aber deswegen die eh schon lange Zeit mit Studium und Ref noch mehr verlängern, ich weiß nicht. Ich hätte es nicht gemacht. Pi mal Daumen 7-8 Jahre "Ausbildung" bis man Volljurist ist, waren mir mehr als genug und ich war froh, endlich richtig in den Beruf starten zu können.
Das materielle Recht wirst du in der GK nicht wiederholen, sondern musst in deiner Freizeit zusätzlich lernen. Ob dir das gelingen wird, hängt sicherlich davon ab, wie viel du arbeiten wirst und wie viel Erholung du brauchst. Ich nehme an, das Examen hat dich genug geschlaucht. Die meisten, die ich kenne, sind froh, wenn diese Zeit des 24/7-Lernens vorbei ist und man auch wirklich frei hat, wenn man Feierabend hat. Ok, in der GK, ist das sowieso nur teilweise der Fall, aber du musst für dich entscheiden, wie wichtig dir deine Freizeit ist.
Finanziell hätte es während des Refs gerne mehr Geld sein können, aber trotzdem sind wir alle klargekommen. Manche mit Nebenjob, andere ohne. Die mit Nebenjob haben ihn aber vor allem deswegen gemacht, um einen Fuß in der Tür zu haben, weniger aus finanziellen Gründen. Es ist nicht viel, aber die meisten kommen mit der Unterhaltsbeihilfe gut hin.
Deswegen: ja, finanzieller Puffer ist nicht schlecht, aber deswegen die eh schon lange Zeit mit Studium und Ref noch mehr verlängern, ich weiß nicht. Ich hätte es nicht gemacht. Pi mal Daumen 7-8 Jahre "Ausbildung" bis man Volljurist ist, waren mir mehr als genug und ich war froh, endlich richtig in den Beruf starten zu können.
Nachrichten in diesem Thema
Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Hyclas - 14.06.2026, 13:31
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Äfes - 14.06.2026, 16:54
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Egal_ - 14.06.2026, 16:54
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Egal_ - 14.06.2026, 16:58
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Joko - 14.06.2026, 18:27
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von Freidenkender - 15.06.2026, 08:00
RE: Vorbereitungszeit vor dem Ref - von FelixFrankfurter - 17.06.2026, 18:50









