21.05.2026, 17:26
(21.05.2026, 09:47)Jurii schrieb:(20.05.2026, 12:17)Lauser schrieb:(19.05.2026, 17:27)Hollah schrieb: Für die Qualifikationen und die durchschnittlichen Arbeitsergebnisse meines Erachtens meistens überbezahlt.
Ich kenne auch Leute, die aus reinem Idealismus mit 13 Punkten im Examen in die Justiz gehen und eine 60-Stunden-Woche schieben, weil sie das Pflichtbewusstsein haben, dass Sachen erledigt werden müssen. Solche Personen sind objektiv stark unterbezahlt. Ist halt der Besoldung systemimmanent, dass High- und Lowperformer dasselbe erhalten.
Das ist festen Grid-Systemen aber immer systemimmanent, nicht nur der Besoldung. Auch in der Großkanzlei war es bei uns so, dass manche in einem Jahr 2.100 Billables machen und andere 1.700. Unterschied ist natürlich, dass die 1.700er keinen leistungsabhängigen Bonus kriegen, aber das Grundgehalt ist das gleiche. Und natürlich werden sich die 1.700er Kandidaten nicht lange halten können, aber so die ersten drei, vier Jahre kann man das bestimmt ziehen und dann aussteigen.
Was ich nur sagen wollte: nicht nur im Besoldungssystem gibt es das gleiche Grundgehalt für High- und Lowperformer.
Wobei das bei der GK dann eher die Differenzierung zwischen High- und Super-High-Performer sein dürfte...
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