24.02.2026, 15:32
Ich möchte einen LLM (im Ausland) machen und habe mehrere Unis in die engere Auswahl genommen. Das Themengebiet soll dabei auf dem Bereich des Europarechts, speziell des Kartell- und Beihilferechts (samt ökonomischer Bezüge) liegen. Ich schwanke bei der Auswahl insbesondere zwischen den Londoner Unis (UCL und KCL) und mehreren Unis in Kontinentaleuropa (Stockholm/Leiden/Amsterdam).
Die Sache ist nur: Ich komme aus "finanziell einfachen" Verhältnissen. Die Lebenshaltungskosten könnte ich noch ansparen, aber für die Studiengebühren der Londoner Unis müsste ich einen Kredit/Brain Capital in Anspruch nehmen, mit all den verbundenen Nachteilen. Neben meinem tiefen Wunsch nach London zu gehen (ich wollte seit Kindertagen in London leben) stellt sich daher immer mehr die Frage, ob dies finanzieller Selbstmord ist. Ich könnte (bei einem LLM in Europa) wahrscheinlich jedes Wochenende nach London oder New York fliegen und trotzdem noch Geld für eine Weltreise sparen... Auch könnte ich mir alle Wege offen halten und müsste nicht in die GK um etwaige Schulden zu tilgen.
Andererseits habe ich Angst, dass die LLMs von Unis außerhalb von UK/US als reine "Spaßveranstaltungen" angesehen werden. Gerade Leiden und Stockholm bringen herausragende (Wirtschafts-)Wissenschaftler hervor, sind als LLM-Destinationen aber nicht im Fokus. "Zählt" ein solcher LLM im Kanzleialltag überhaupt? Ich lese immer Dinge wie: "in den Niederlanden/Europa ist es quasi wie in DE", "außerhalb von UK/USA macht man den LLM nur um der Arbeit zu entgehen" etc. Auch sind die Rankingplätze und das allgemeine Ansehen der Londoner Unis in einer ganz anderen Liga als derjenigen europäischen Unis, bei welchen ich eine Chance hätte.
Die Sache ist nur: Ich komme aus "finanziell einfachen" Verhältnissen. Die Lebenshaltungskosten könnte ich noch ansparen, aber für die Studiengebühren der Londoner Unis müsste ich einen Kredit/Brain Capital in Anspruch nehmen, mit all den verbundenen Nachteilen. Neben meinem tiefen Wunsch nach London zu gehen (ich wollte seit Kindertagen in London leben) stellt sich daher immer mehr die Frage, ob dies finanzieller Selbstmord ist. Ich könnte (bei einem LLM in Europa) wahrscheinlich jedes Wochenende nach London oder New York fliegen und trotzdem noch Geld für eine Weltreise sparen... Auch könnte ich mir alle Wege offen halten und müsste nicht in die GK um etwaige Schulden zu tilgen.
Andererseits habe ich Angst, dass die LLMs von Unis außerhalb von UK/US als reine "Spaßveranstaltungen" angesehen werden. Gerade Leiden und Stockholm bringen herausragende (Wirtschafts-)Wissenschaftler hervor, sind als LLM-Destinationen aber nicht im Fokus. "Zählt" ein solcher LLM im Kanzleialltag überhaupt? Ich lese immer Dinge wie: "in den Niederlanden/Europa ist es quasi wie in DE", "außerhalb von UK/USA macht man den LLM nur um der Arbeit zu entgehen" etc. Auch sind die Rankingplätze und das allgemeine Ansehen der Londoner Unis in einer ganz anderen Liga als derjenigen europäischen Unis, bei welchen ich eine Chance hätte.
Nachrichten in diesem Thema
Lohnt sich ein "guter" LLM? - von Träumchen - 24.02.2026, 15:32
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von Lawliet - 24.02.2026, 16:33
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von 069! - 24.02.2026, 17:49
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von Joko - 08.03.2026, 16:31
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von Ref0815 - 21.03.2026, 17:53
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von hallo! - 01.10.2026, 10:52
RE: Lohnt sich ein "guter" LLM? - von Joko - 04.10.2026, 15:40









