17.02.2026, 20:02
Meiner Meinung nach klingt das noch nicht wirklich besorgniserregend. Du sagst, Dein Chef hat Deinen Schriftsatz gekürzt, aber inhaltlich gleich gelassen. Das klingt für mich üblich. Weniger erfahrene Kollegen machen oft viele Ausführungen, die nicht notwendig sind, um nichts wichtiges zu vergessen oder weil viele es aus Klausuren noch gewohnt sind, ihr Wissen präsentieren zu wollen. Vielleicht hat er deshalb gekürzt. Manchmal ist es auch nur eine Frage der eigenen Vorlieben. Jeder hat nunmal seinen eigenen Stil und baut anders auf.
Auch die anderen Punkte sehe ich nicht allzu kritisch. Falls es Dich zu sehr verunsichert, sprich es an. Frag, ob er Tipps hat.
Edit: Ich hatte einen Chef, der hat seine eigenen Entwürfe auch immer mehrfach überarbeitet und umgebaut oft auch A mit B getauscht und als er den Entwurf dann wieder vor sich hatte, wieder B mit A getauscht. Da gibt es wahrscheinlich kein "normal". Ich selbst lege mir längere Schreiben und Schriftsätze meist auf WV zwei Tage später und schaue dann nochmal drüber und passe sie an. Dann hat man nochmal einen anderen Blick darauf und in der Zeit schießt einem manchmal noch was in den Kopf. Vielleicht hilft Dir das.
Krankheit ist übrigens auch nicht Deine Schuld. Du kannst in Zukunft höchstens versuchen, die Dinge nicht erst kurz vor Fristende zu bearbeiten, damit solche Stresssituationen nicht aufkommen. Bspw. immer eine Vorfrist von 10-14 Tagen und die Sache dann nach Möglichkeit auch direkt bearbeiten.
Und ich trenne übrigens auch zwischen Sachverhalt und rechtlicher Würdigung. Schon alleine, weil diese Trennung im Urteil auch gemacht werden muss und ich versuche die rechtliche Würdigung so zu schreiben, dass das Gericht sie theoretisch übernehmen, sich aber zumindest daran orientieren könnte. Lass Dich nicht verunsichern, schon gar nicht nach zwei Monaten.
Auch die anderen Punkte sehe ich nicht allzu kritisch. Falls es Dich zu sehr verunsichert, sprich es an. Frag, ob er Tipps hat.
Edit: Ich hatte einen Chef, der hat seine eigenen Entwürfe auch immer mehrfach überarbeitet und umgebaut oft auch A mit B getauscht und als er den Entwurf dann wieder vor sich hatte, wieder B mit A getauscht. Da gibt es wahrscheinlich kein "normal". Ich selbst lege mir längere Schreiben und Schriftsätze meist auf WV zwei Tage später und schaue dann nochmal drüber und passe sie an. Dann hat man nochmal einen anderen Blick darauf und in der Zeit schießt einem manchmal noch was in den Kopf. Vielleicht hilft Dir das.
Krankheit ist übrigens auch nicht Deine Schuld. Du kannst in Zukunft höchstens versuchen, die Dinge nicht erst kurz vor Fristende zu bearbeiten, damit solche Stresssituationen nicht aufkommen. Bspw. immer eine Vorfrist von 10-14 Tagen und die Sache dann nach Möglichkeit auch direkt bearbeiten.
Und ich trenne übrigens auch zwischen Sachverhalt und rechtlicher Würdigung. Schon alleine, weil diese Trennung im Urteil auch gemacht werden muss und ich versuche die rechtliche Würdigung so zu schreiben, dass das Gericht sie theoretisch übernehmen, sich aber zumindest daran orientieren könnte. Lass Dich nicht verunsichern, schon gar nicht nach zwei Monaten.
Nachrichten in diesem Thema
Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von ApfelPfirsich - 17.02.2026, 18:55
RE: Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von g3rn3gr0s - 17.02.2026, 19:08
RE: Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von ApfelPfirsich - 17.02.2026, 19:15
RE: Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von Äfes - 17.02.2026, 20:02
RE: Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von ApfelPfirsich - 18.02.2026, 13:02
RE: Wie umgehen mit (stillschweigender) Kritik und kritischen Situationen in der Probezei - von JurisRef - 18.02.2026, 14:27


