Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
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Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
04.01.2026, 09:15
1. Hatte vor 18 Monaten den Eindruck, dass die Wertschätzung der Justiz in NRW auf politischer Ebene nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist. Dieser Eindruck hat sich bis heute verstärkt. Wollt deswegen in ähnlicher Situation aus NRW nach Ref in Duisburg weg. Bin dann nach RLP zur StA und nicht in NRW geblieben.
2. In NRW gibt es Ballungszentren und heiße Pflaster. Justiz stellenweise überlastet, was ich selbst in RLP merke, wenn ich Verfahren nach NRW abgebe. Ich befürchtete, dass ich auf ein völlig abgesoffenes Dezernat geschoben werden würde. In RLP wurde ich in ein neues Dezernat bei der StA geschickt, das dann am Anfang etwas angefüttert wurde. Perfekter Berufseinstieg. Ref-Kollege hat bei StA in Duisburg angefangen mit 200+ offenen Verfahren.
3. RLP hat mit Koblenz auch rheinische Gebiete, für einen Rheinländer also kein Feindesland. Mit Trier, Koblenz und Mainz schöne und überschaubare Städtchen. Da ist die Welt noch "in Ordnung" - so mein Gefühl. Auch mit der Pfalz und der Nähe zu französischen Supermärkten und Weinbaugebieten im Elsass finde ich es aber ansprechend, wenn man in den Süden muss.
4. RLP zahlt mittlerweile ein klein wenig besser als NRW.
5. Richterstellen sind wohl momentan in RLP einige zu besetzen. Allerdings Gefahr, dass man als Richter in einem Kaff - z.B. im Westerwald - landet.
6. Wechsel StA - Richter und andersrum in RLP grundsätzlich gut möglich.
2. In NRW gibt es Ballungszentren und heiße Pflaster. Justiz stellenweise überlastet, was ich selbst in RLP merke, wenn ich Verfahren nach NRW abgebe. Ich befürchtete, dass ich auf ein völlig abgesoffenes Dezernat geschoben werden würde. In RLP wurde ich in ein neues Dezernat bei der StA geschickt, das dann am Anfang etwas angefüttert wurde. Perfekter Berufseinstieg. Ref-Kollege hat bei StA in Duisburg angefangen mit 200+ offenen Verfahren.
3. RLP hat mit Koblenz auch rheinische Gebiete, für einen Rheinländer also kein Feindesland. Mit Trier, Koblenz und Mainz schöne und überschaubare Städtchen. Da ist die Welt noch "in Ordnung" - so mein Gefühl. Auch mit der Pfalz und der Nähe zu französischen Supermärkten und Weinbaugebieten im Elsass finde ich es aber ansprechend, wenn man in den Süden muss.
4. RLP zahlt mittlerweile ein klein wenig besser als NRW.
5. Richterstellen sind wohl momentan in RLP einige zu besetzen. Allerdings Gefahr, dass man als Richter in einem Kaff - z.B. im Westerwald - landet.
6. Wechsel StA - Richter und andersrum in RLP grundsätzlich gut möglich.
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Bundeslandwahl Justiz - von Abc - 04.01.2026, 01:59
RE: Bundeslandwahl Justiz - von BronzeCat - 04.01.2026, 09:15
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