21.12.2025, 03:05
(17.12.2025, 19:26)Patenter Gast schrieb:(17.12.2025, 09:39)Freidenkender schrieb:(16.12.2025, 23:21)mittelmäßig25 schrieb:(15.12.2025, 10:51)Freidenkender schrieb:(15.12.2025, 10:15)mittelmäßig25 schrieb: Ich habe ausschließlich Mandanten, die bei einem Steuerberater normalerweise zu uninteressant sind, da sie zu klein sind.
Es geht nicht um die Frage, ob ich mir einen Berufsträger leisten könnte, ich weiß nur nicht, ob genügend Aufträge vorhanden sind, die nicht steuerrechtlicher Art sind. Dann müsste ich noch weitere Mandate aufnehmen, damit sich der Berufsträger rechnet. Die andere Variante ist tatsächlich, dass ich den Angestellten als reine Kostenstelle sehe und der steuerliche Teil den Angestellten mitfinanziert.
wenn du das nicht weißt.... du siehst doch welcher Bedarf besteht, welche Anfragen du bekommst. Was sagt da der Businessplan?
Ansonsten würde ich an deiner Stelle eher Richtung einer Kooperation/Bürogemeinschaft gehen. Gerade wenn dir bewusst ist, dass Personalführung nicht dein Ding ist. Als Chef kann man durchaus schwierig sein, aber das rächt sich dann in erhöhter Fluktuation. Das sind dann wieder Kosten und Stress..
Bisher sind etwa 150 Inkassosachen (unbestritten) und etwa 30 bestrittene Forderungen. Ich konnte die Mandanten davon überzeugen, dass eine OPOS Liste von 30.000 EUR und mehr einfach nicht für ein kleines Unternehmen tragbar ist. Dazu kommen noch so andere Sachen wie 3 Kündigungsschutzprozesse, die hat aber ein befreundeter Anwalt übernommen, der auch die Forderungen bei denen die Verjährung droht übernimmt. Nächsten Monat kommen dann noch weitere Mandate, erst dann werde ich sehen, wie viele Inkassosachen noch anstehen bzw. ob die Mandanten das wünschen. Dazu kommen natürlich immer wieder Fragen zum Arbeitsrecht etc. Ich habe aber leider überhaupt kein Gespür, wie viele Akten ein Anwalt pro Monat bearbeiten kann. Gibt es da irgendwelche Empfehlungen bzw. Erfahrungswerte?
du solltest die Frage stellen, wie viel Umsatz dein RA bringen soll. Es geht weniger um die Frage der Menge, da das von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Willst du Inkasso machen brauchst du erst mal eine gute ReFA. Da musst du deine Abläufe optimieren und Masse machen. Arbeitsrecht ist auch vielfältig. Als ich noch in der Kanzlei gearbeitet habe, habe ich mal in einem Monat für 450 AN eines Betriebes Weihnachtsgeld eingeklagt. Das geht. Kündigungsschutzsachen ist ein wenig abhängig von deinem Geschick sich zu vergleichen.
Aber egal wie: es muss sich rechnen. Du kennst doch die Streitwerte, die da auf dem Tisch liegen. Damit kannst du abschätzen, ob es sich rechnet einen RA zu beschäftigen. Sauberer Businesscase und du hast eine Entscheidungsgrundlage
+1 Man muss aufpassen, dass man nicht einen Scheinerfolg hat, nur weil man der billige Jakob ist. Natürlich gibt es da draußen einen Haufen Privatpersonen und Unternehmer, die darauf warten, dass ein Anwalt ihren Kleinkram bearbeitet, weil das andere Anwälte auf Grund der fehlenden Wirtschaftlichkeit nicht machen. Erfolg wird man damit langfristig aber nicht haben.
Daher braucht es den sauberen Business Case. Was erwirtschaftet ein durchschnittlicher Fall je nach Gebiet/Mandant und wie lange braucht man dafür.
Also ich habe nun die bisherigen Aufträge als Übersicht gemacht: Unter Berücksichtigung des Streitwertes im Median von 4800 EUR und der Anzahl von Akten erwarte ich einen Umsatz zwichen 70.000 EUR und 110.000 Umsatz. Daher rechnet sich tatsächlich ein angestellter Berufsträger in Teilzeit. Ich wohne in einer Stadt (zwischen 50.000 und 150.000 Einwohner).
Ist ein Gehalt von 2800 Euro für 20 Stunden pro Woche ein ordentliches Gehalt? Welche Noten bzw. Berufserfahrung kann ich bei dem Gehalt erwarten?
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