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Verbesserungsversuch trotz Prädikat im 1. Examen
Thewilltobill
Junior Member
**
Beiträge: 7
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2021
#1
19.12.2025, 15:43
Hallo Zusammen,

folgende Situation:
Habe dieses Jahr den Staatsteil vom 1ten Examen mit etwa 9,4 p abgeschlossen (Bundesland mit 18% Prädikatsquote) und werde mit dem Schwerpunkt (aktuell 15p Tendenz aber sinkend --> realistisch wohl 11-12,5p) wohl noch auf ein 2stelliges Gesamtergebnis kommen.

Leider bin ich schriftlich (etwa 8p) deutlich unter meinen Leistungen im Probeexamen geblieben (2x geschrieben davon 1x 10,8 und 1x 9,77) und mein Schnitt in den Probeklausuren im Semester vor den staatlichen Klausuren war etwa 10.6p wobei alle immer gesagt haben "im Examen verbessert man sich tendenziell". Habe fast 120 Klausuren ausgeschrieben und abgegeben und wollte unbedingt 10p+ staatlich bzw. ein "gut".
Noten im Schriftlichen: im Öffr. eine sogar 4/4 und im Str. 5/5P / Im Zivilrecht habe ich exakt so abgeschlossen, wie in den Probeklausuren auch. = ich würde hier Potential sehen vor allem im ÖffR und im Strafrecht

Einen Verbesserungsversuch könnte ich entweder im Sommer oder im Herbst nächsten Jahres starten.
Berufsziel ist eigentlich Milbank/Kirkland o.Ä. also GK oberste Schiene.

Zusatzqualifikationen:
- Auslandssemester 
- 2 Jahre WissMit in diversen Kanzleien 
- Bachelorstudium BWL mit Financeschwerpunkt (1.9)

Meine Gedanken:
Pro Verbesserungsversuch:
+ Verbesserung wahrscheinlich (im Schriftlichen / Mündliche lief ziemlich traumhaft)
+  Materielles Wissen für das Ref maximal da
+  "Was wäre wenn" Gefühl in 20 Jahren aus dem Weg geräumt
+  Habe eigentlich Bock auch nochmal alles zu geben.
+  Habe mich im letzten Semester der Vorbereitung auch weiterhin deutlich verbessert = Lernkurve war noch nicht maximiert beim ersten Versuch


Contra Verbesserungsversuch:
- Späterer Refeinstieg --> Müsste die Examenshausarbeit wohl hinter den Verbesserungsversuch legen und würde etwa 6-8 Monate Minimum später einsteigen (kratze an den 30)
- Verbesserung nicht garantiert ---> Prüfer in der Mündlichen könnten genervt sein, dass jmd. trotz so einer Note nochmal reinkommt.
- Burn-Out?
- Freunde gehen früher ins Ref 
- Gefühl "abgehängt" zu werden
- KI droht = Einstieg sollte so schnell wie möglich erfolgen
- Alter: Knacke die 30 
- Man könnte auch einen LLM oder Schmalspurdiss. machen um das Profil noch aufzuwerten

Was sind Eure Gedanken: Lohnt sich im Hinblick auf dieses Berufsziel ein Verbesserungsversuch?
Wenn ja: lieber im Sommer oder im Herbst? ---> Werde erst ab März des Jahres anfangen können wieder richtig zu lernen weil muss aktuell noch Schwerpunkt machen.

Danke im Voraus für jede Antwort.

LG
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.12.2025, 15:59 von Thewilltobill.)
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Verbesserungsversuch trotz Prädikat im 1. Examen - von Thewilltobill - 19.12.2025, 15:43
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