12.12.2025, 18:01
(12.12.2025, 17:28)Hedwig schrieb:(12.12.2025, 17:15)rlm98 schrieb: Aus eigener aktueller Erfahrung kann ich bestätigen, dass der durchschnittliche Aufwand in der Regel irgendwo bei 20-30h (inklusive Lernen) liegt. So war es ungefähr in meiner Zivilstation auch. Es ist aber leider, wie alles im Ref, super individuell abhängig von deinen Ausbildern. In der Strafstation habe ich teilweise eher 50h+/Woche an meinen Aufgaben + AG gesessen, weil mein Ausbilder mich mit Akten überschüttet hat. Zum Lernen bin ich nicht gekommen in der Zeit und musste auch viel am Wochenende machen. Das ist eher eine Ausnahme, war in meinem Freundeskreis bei den wenigsten so. Gelegentlich kommt das aber vor und man kann sich auch nicht wirklich dagegen "wehren". Über andere Stationen habe ich das auch schon gehört, auch in der Verwaltungsstation.
Die Frage ist wahrscheinlich letztendlich, wie sehr die Einzelausbilder das Teilzeitref wirklich respektieren und ob es sich entsprechend lohnt, "länger" im Ref zu bleiben.
Positiv ist, dass du dir deine Zeit trotzdem sehr individuell einteilen und zur Not auch abends mal zuhause arbeiten kannst und wenn dir die Stationsnoten nicht so wichtig sind, kannst du natürlich auch den Aufwand noch weiter reduzieren.
Ah ok, danke für den Einblick. Bist du auch in Hessen und wenn ja, darf ich fragen in welchem Bezirk?
Das mit deiner StrafR Station hört sich ja wirklich sehr gruselig an![]()
Ein guter Einwand, mit dem resprektieren. Da kann ich mir dann natürlich auch nichts von kaufen, wenn dann keinen Rücksicht genommen wird.
Diese 50 Std beim StrafR hast du aber größtenteils auch von zu Hause gearbeitet oder? Das wäre tatsächlich dann auch noch irgendwie mach bar...
Vielen vielen Dank für den Einblick, ich greife aktuell nach jedem Strohhalm für die richtige Entscheidung
Ich bin auch in Hessen, in Darmstadt. Kann ich an sich auch empfehlen, habe mich da immer wohl gefühlt, auch in der Strafstation trotz des ganzen Stresses 😅
Genau, man kann bzw. muss komplett zuhause oder in der Bibliothek oder so arbeiten, es gibt keine Arbeitsplätze für Referendare bei Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft. Vor Ort ist nur die AG, das ist idR ein halber Tag pro Woche und dann Gespräche/Verhandlungen mit den Ausbildern. In der Zivilstation begleitet man den Ausbilder auch viel am Sitzungstag, das ging bei mir meistens von 09:00 bis 15:00/16:00, aber da kann man auch mal fehlen. In der Strafstation gab es das bei mir gar nicht jede Woche, weil die STAs sich immer abwechseln und auch mal paar Wochen nicht für Verhandlungen eingeteilt werden.
Du musst dich also darauf einstellen, ca 2 mal die Woche vor Ort sein zu müssen.
Nachrichten in diesem Thema
Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von Hedwig - 12.12.2025, 10:55
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von rlm98 - 12.12.2025, 17:15
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von Hedwig - 12.12.2025, 17:28
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von rlm98 - 12.12.2025, 18:01
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von KnARef - 12.12.2025, 17:57
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von rlm98 - 12.12.2025, 18:09
RE: Erfahrungen Ref Hessen (Arbeitszeiten) - von Hedwig - 12.12.2025, 18:24


