08.12.2025, 12:56
Das ist scher keine Blaupause. Ich habe damals bereits mein Thema recherchiert und mich schon mit einem ersten groben Inhaltsverzeichnis überhaupt erst auf die Suche nach einem Doktorvater gemacht. Zeitlich habe ich erst recherchiert, Gespräche geführt und Unternehmen besucht und dann mit dem Schreiben angefangen. Ich würde sagen, dass ich sicher schon 3 Monate vor der Suche des Doktorvaters recherchiert und erste Konzepte geschrieben habe. Dann habe ich etwa 9 Monate recherchiert und Literatur zusammengefasst sowie Gespräche geführt. Und dann den Rest der Zeit geschrieben, korrigiert, angepasst.
Heute würde ich wohl erst zumindest den Grundteil schreiben, um dann noch effizienter Gespräche führen zu können. Andererseits haben die Gespräche meinem Vorhaben auch noch einmal Klarheit und teilweise andere Strukturen gegeben.
Ich meine, man braucht teilweise auch andere Phasen - also bewusste Pausen oder kurze Urlaube. Und man muss sich vom Gedanken der Perfektion lösen. Ich habe die Abgabe von bestimmten Teilen mit meinem Doktorvater fix vereinbart und mich immer daran gehalten - egal wie schlecht ich persönlich diese Teile fand. Auch den Umfang der Arbeit haben wir vorab vereinbart. Nach den Treffen mit meinem Doktorvater habe ich die besprochenen Teile überarbeitet und mich erst dann an den nächsten Teil gesetzt.
Ganz normal ist es auch, dass man mal keine Motivation hat oder sein Thema verflucht, kein Ende in Sicht ist und Frustration aufkommt, weil man meint, die Arbeit wäre schlecht oder unzureichend. Man hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Promotion, die Relevanz des Themas und wieso überhaupt man sich den ganzen Spaß antut
Mir haben in diesen Zeiten Freunde geholfen und auch Sport, Spaziergänge und der Gedanke, dass es bald vorbei sein wird. Wenn du Leidensgenossen findest, kann auch das helfen.
Irgendwann siehst du, wieviel du schon geschafft hast. Ich fand mein Thema auch interessant und wollte dazu unbedingt etwas schreiben. So haben mir auch die Gespräche mit anderen über mein Thema Aufwind gegeben, weil ich dort gemerkt habe, dass ich dazu inhaltlich inzwischen viel weiß und die Arbeit deshalb auch gar nicht so schlecht sein kann.
Und ich hatte auch eine eigene Deadline durch äußere Umstände. Wenn ich mich daran nicht hätte halten können, wäre das Projekt sicher noch schwerer durchzuziehen gewesen.
Und realistische Erwartungen helfen sicher auch. Manchmal glaubt man, man könnte doch locker jede Woche nach der Arbeit noch 10 Seiten schreiben. Das wird nicht jeden Tag so sein und das ist auch in Ordnung. Man sollte sein Ziel dann vielleicht nicht so hoch stecken. Wenn du neben der Arbeit promovierst, ist sicher auch die Frage, welche Faktoren sonst in deinem Leben Zeit von dir beanspruchen (Familie, Kinder, Hobby, Freunde, ...) und wie du das während deines Vorhabens organisierst.
Heute würde ich wohl erst zumindest den Grundteil schreiben, um dann noch effizienter Gespräche führen zu können. Andererseits haben die Gespräche meinem Vorhaben auch noch einmal Klarheit und teilweise andere Strukturen gegeben.
Ich meine, man braucht teilweise auch andere Phasen - also bewusste Pausen oder kurze Urlaube. Und man muss sich vom Gedanken der Perfektion lösen. Ich habe die Abgabe von bestimmten Teilen mit meinem Doktorvater fix vereinbart und mich immer daran gehalten - egal wie schlecht ich persönlich diese Teile fand. Auch den Umfang der Arbeit haben wir vorab vereinbart. Nach den Treffen mit meinem Doktorvater habe ich die besprochenen Teile überarbeitet und mich erst dann an den nächsten Teil gesetzt.
Ganz normal ist es auch, dass man mal keine Motivation hat oder sein Thema verflucht, kein Ende in Sicht ist und Frustration aufkommt, weil man meint, die Arbeit wäre schlecht oder unzureichend. Man hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Promotion, die Relevanz des Themas und wieso überhaupt man sich den ganzen Spaß antut
Mir haben in diesen Zeiten Freunde geholfen und auch Sport, Spaziergänge und der Gedanke, dass es bald vorbei sein wird. Wenn du Leidensgenossen findest, kann auch das helfen.
Irgendwann siehst du, wieviel du schon geschafft hast. Ich fand mein Thema auch interessant und wollte dazu unbedingt etwas schreiben. So haben mir auch die Gespräche mit anderen über mein Thema Aufwind gegeben, weil ich dort gemerkt habe, dass ich dazu inhaltlich inzwischen viel weiß und die Arbeit deshalb auch gar nicht so schlecht sein kann.
Und ich hatte auch eine eigene Deadline durch äußere Umstände. Wenn ich mich daran nicht hätte halten können, wäre das Projekt sicher noch schwerer durchzuziehen gewesen.
Und realistische Erwartungen helfen sicher auch. Manchmal glaubt man, man könnte doch locker jede Woche nach der Arbeit noch 10 Seiten schreiben. Das wird nicht jeden Tag so sein und das ist auch in Ordnung. Man sollte sein Ziel dann vielleicht nicht so hoch stecken. Wenn du neben der Arbeit promovierst, ist sicher auch die Frage, welche Faktoren sonst in deinem Leben Zeit von dir beanspruchen (Familie, Kinder, Hobby, Freunde, ...) und wie du das während deines Vorhabens organisierst.
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Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von LCL - 10.11.2025, 18:07
RE: Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von BlnBrb - 05.12.2025, 16:43
RE: Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von LCL - 05.12.2025, 16:56
RE: Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von BlnBrb - 05.12.2025, 18:06
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RE: Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von BlnBrb - 08.12.2025, 12:56
RE: Tipps - Berufsbegleitende Promotion - von Homer S. - 08.12.2025, 16:14


