19.06.2025, 15:53
(19.06.2025, 13:35)Referendar1234 schrieb: Hallo liebe Forumsmitglieder,Hello, also erst einmal: Du hast wirklich noch super viel Zeit! Ich habe auch erst in den letzten sechs Monaten mich so wirklich vorbereiten können. Zweite gute Nachricht: Du besteht die Probeklasuren. Das ist doch auch schonmal super! Ich verstehe die Versagensängste und den Druck. Mir ging es gerade in der Vorbereitung auf das erste Examen auch echt nicht gut. Aber es wird vorbei gehen. Auch wenn es schwierig ist: Versuche den Perfektionismus abzulegen. Ich ein 7 Punkte Examen ist ÜBERDURCHSCHNITTLICH. Auch mit 4 Punkten im Examen wirst du einen Job bekommen. Meine Erfahrung mit Jura ist, dass man sich zwar Ambitionen setzen kann, aber niemals etwas erwarten sollte. Ich kann einfach nicht damit rechnen, 10 Punkte im Examen zu bekommen. Wenn ich es schaffe, ist das super. Wenn nicht, darf das auch kein Weltuntergang sein. Der erste Schritt ist eh, durchzukommen. Ich kenne leider ein paar Leite, die es zweimal nicht gepackt haben. Aber du wirst das schaffen, wenn du weiterhin kontinuierlich Klausuren schreibst und dich auch gerade mit dem materiellen Recht dezidiert auseinander setzt.
seit langem bin ich nun schon stiller Mitleser dieses Forums, jedoch möchte ich mich heute in eigener Sache an euch wenden. Mein Problem besteht darin, dass ich keine Lernstrategie für das zweite Examen habe, obwohl ich nur noch knapp fünf Monate von den schriftlichen Prüfungen entfernt bin. Ich schreibe zwar jede Woche eine durch das OLG angebotene Klausur, auch versuche ich Wissenslücken zu schließen. Doch bisher war diese Herangehensweise nicht von besonderem Erfolg gekrönt. Meine Noten in den Klausuren sind meist im Bereich von 4-6 Punkten. Ausreißer sind sehr selten dabei. Ich muss dazu sagen, dass ich im schon ersten Examen nicht gut abgeschnitten habe. Staatlich wurden es knappe 7 Punkte.
Aufgrund des ständigen schlechten Abschneidens befinde ich mich in einer depressiven Phase, die mir häufig die Lust am Lernen nimmt, da der Gedanke zu versagen beinahe omnipräsent ist. Daneben mischen sich immer wieder Gedanken über das Abbrechen des Referendariats hierunter. Im Zuge dessen bin ich ziemlich orientierungslos geworden, da ich nicht weiß, wie und ob ich das zweite Examen überhaupt packen werde. Vielleicht war jemand von euch in einer ähnlichen Situation und kann mir helfen? Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!
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Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Referendar1234 - 19.06.2025, 13:35
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von NinchenBerlin - 19.06.2025, 15:53
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Negatives Tatbestandsmerkmal - 19.06.2025, 16:40
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von PaulePanther - 19.06.2025, 18:24
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Lost_inPages - 19.06.2025, 18:43
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von hyaene_mit_hut - 19.06.2025, 21:01
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Praktiker - 19.06.2025, 22:01
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Referendar1234 - 20.06.2025, 00:31
RE: Depression und Orientierungslosigkeit bei der Vorbereitung auf das 2. Stex - von Praktiker - 20.06.2025, 07:41