Vor 9 Stunden
Hallo zusammen,
ich bin jemand der im Laufe meiner LL.M.-Vorbereitung sehr interessiert von den Erfahrungen vergangener Bewerber gelesen hat. Nachdem jetzt die e-fellows-Datenbank wieder freigeschaltet ist, bin ich auch etwas enttäuscht von der Undurchsichtigkeit.
Da ich gleichzeitig länger keinen Post mehr zu LL.M.-Notenanforderungen an U.S.-amerikanischen Law Schools gesehen habe, dachte ich mir, ich teile für zukünftige Bewerber und Interessierte mal ganz trollfrei meine Erfahrungen vom diesjährigen Durchgang. Im August werde ich dann meinen LL.M. in den USA starten (solange dann noch ausländische Studierende reingelassen werden
).
Mein Profil:
Die Unis, von denen ich auf die Waitlists gesetzt wurde, sind tatsächlich auch die, deren Angebot am wenigsten zu den von mir angegebenen Interessen passte. Könnte also damit zusammenhängen.
Bei Berkeley könnte die Empfehlung eines Bekannten, der dort Alumnus ist, nachgeholfen habe.
Sicher förderlich und ohnehin empfehlenswert ist der Besuch der LL.M.-Days vom DAJV und e-fellows. Als Teilnehmer erhält man teilweise automatisch Stipendien bei einer späteren Zulassung.
Ansonsten könnte noch interessant sein, dass die Assistant Dean for Graduate Admissions von Georgetown erzählt hat, dass sie grundsätzlich nur Leute ab 9 Punkten zulassen. Zum „holistic approach“ gehört für sie aber dazu, dass Ausnahmen vom strengen Notenkriterium z.B. bei zehnjähriger Berufserfahrung denkbar sind.
Von einem Kumpel, der sich ebenfalls dieses Jahr beworben hat (9,X Punkte, 7,X staatlich) habe ich übrigens gehört, dass er an der UCLA mit 40.000 $ Stipendium zugelassen wurde. Außerdem noch von Duke und Virginia, die mit Stipendienzusagen aber auf sich warten lassen.
Bei Fragen gebe ich gerne weitere Auskünfte.
ich bin jemand der im Laufe meiner LL.M.-Vorbereitung sehr interessiert von den Erfahrungen vergangener Bewerber gelesen hat. Nachdem jetzt die e-fellows-Datenbank wieder freigeschaltet ist, bin ich auch etwas enttäuscht von der Undurchsichtigkeit.
Da ich gleichzeitig länger keinen Post mehr zu LL.M.-Notenanforderungen an U.S.-amerikanischen Law Schools gesehen habe, dachte ich mir, ich teile für zukünftige Bewerber und Interessierte mal ganz trollfrei meine Erfahrungen vom diesjährigen Durchgang. Im August werde ich dann meinen LL.M. in den USA starten (solange dann noch ausländische Studierende reingelassen werden

Mein Profil:
- Bewerbung mit dem schriftlichen Ergebnis des 1. Examens + Schwerpunkt, Nachreichen des Ergebnisses der mündlichen Prüfung vor den meisten Zusagen. Endnote: 11,06 Punkte (9,86 staatlich).
- (In meinen Augen) interessanter Freiwilligendienst vorm Studium.
- Ein Jahr Erasmus.
- Zweieinhalb Jahre studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl.
- Gute Empfehlungsschreiben von der Lehrstuhlinhaberin, einem Professor von der ausländischen Universität und einer Professorin aus dem Schwerpunkt.
- Ankündigung, bis zum Beginn des LL.M.-Studiums ein halbes Jahr in einer Großkanzlei im Rechtsgebiet zu arbeiten, das auch im Fokus des LL.M. stehen soll.
- Ankündigung einer angestrebten Promotion in dem Bereich.
- Auch wenn die Info nicht viel weiterhilft: Bei den Personal Statements habe ich mir für jede Uni wirklich viel Mühe gegeben.
- UC Berkeley: Zusage, 0 $ (scheint leider üblich zu sein, vielleicht kommt noch eine Erhöhung)
- UMichigan: Zusage, 40.000 $ (25.000 $ vor Nachverhandlung)
- Northwestern: Zusage, 27.500 $ (25.000 $ vor Nachverhandlung)
- Georgetown: Zusage, 30.000 $ (20.000 $ vor Nachverhandlung)
- Virginia: Zusage, 40.000 $ (urspr. Angebot, sehr hilfreich für andere Nachverhandlungen)
- UPenn: Zusage, 0 $
- UChicago: Waitlist
- Cornell: Waitlist
Die Unis, von denen ich auf die Waitlists gesetzt wurde, sind tatsächlich auch die, deren Angebot am wenigsten zu den von mir angegebenen Interessen passte. Könnte also damit zusammenhängen.
Bei Berkeley könnte die Empfehlung eines Bekannten, der dort Alumnus ist, nachgeholfen habe.
Sicher förderlich und ohnehin empfehlenswert ist der Besuch der LL.M.-Days vom DAJV und e-fellows. Als Teilnehmer erhält man teilweise automatisch Stipendien bei einer späteren Zulassung.
Ansonsten könnte noch interessant sein, dass die Assistant Dean for Graduate Admissions von Georgetown erzählt hat, dass sie grundsätzlich nur Leute ab 9 Punkten zulassen. Zum „holistic approach“ gehört für sie aber dazu, dass Ausnahmen vom strengen Notenkriterium z.B. bei zehnjähriger Berufserfahrung denkbar sind.
Von einem Kumpel, der sich ebenfalls dieses Jahr beworben hat (9,X Punkte, 7,X staatlich) habe ich übrigens gehört, dass er an der UCLA mit 40.000 $ Stipendium zugelassen wurde. Außerdem noch von Duke und Virginia, die mit Stipendienzusagen aber auf sich warten lassen.
Bei Fragen gebe ich gerne weitere Auskünfte.
Nachrichten in diesem Thema
LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von Joko - 03.04.2025, 13:35
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von xotokopikon - 03.04.2025, 14:16
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von Joko - 03.04.2025, 16:15
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von halbjurist - 03.04.2025, 15:19
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von Gast4321x - 03.04.2025, 16:19
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von ruyfel - Vor 9 Stunden
RE: LLM Datenbank von e-fellows wieder online - von Gast4321x - Vor 26 Minuten