28.03.2025, 22:23
Du hast zwei Vollzeitjobs gleichzeitig, von denen jeder für sich genommen einen Menschen an seine Grenzen führen kann. Und Du willst auch noch beide ideal ausfüllen. Das kann nicht klappen. Du kannst also:
Eine 50/50-Lösung finden, also die Familie muss befristet mit weniger auskommen und Du darfst keine Bestnoten im Studium erwarten.
Oder die Familie muss ganz zurückstehen (weitgehende Fremdbetreuung, wenn finanziell möglich).
Oder Du findest Erfüllung in der Familie und lässt es mit dem Studium. Ich verstehe gut, dass Du dich gegenüber Deinem Mann nicht auf Augenhöhe fühlst - aber letztlich ermöglichst Du ihm den beruflichen Erfolg, der Dir also auch zur Hälfte zusteht, und zwar samt Anteil am Einkommen. Das Gefühl, dass Du "sein" Geld vergeblich eingesetzt hast, ist also schon mal komplett unberechtigt. Auch dass man ohne beruflichen Erfolg nicht wertgeschätzt wird in der westlichen Gesellschaft, stimmt traditionell gerade für Frauen so sicher nicht. Also auch hier wieder eine Frage der Sichtweise. Anders gesagt: wer erwartet denn beruflichen Erfolg von Dir? Die Gesellschaft, Du, Dein Mann? Und wer meint, dass Du sein Geld verbrauchst: Du, Dein Mann oder wer? Ich will es Dir nicht raten, weil Unabhängigkeit und Bildung hohe Güter sind, aber Ihr könntet für Euch auch zum Ergebnis kommen, dass Deine Arbeit für Familie und Haus ein entscheidender Beitrag ist und wertgeschätzt wird und Du damit bereits genug tust.
Also: redet miteinander, was das Ziel ist und was Ihr einbringen könnt. Denn wenn Deine Gesundheit gänzlich ruiniert ist, werden Familie UND Studium scheitern, das kann so nicht weitergehen.
Eine 50/50-Lösung finden, also die Familie muss befristet mit weniger auskommen und Du darfst keine Bestnoten im Studium erwarten.
Oder die Familie muss ganz zurückstehen (weitgehende Fremdbetreuung, wenn finanziell möglich).
Oder Du findest Erfüllung in der Familie und lässt es mit dem Studium. Ich verstehe gut, dass Du dich gegenüber Deinem Mann nicht auf Augenhöhe fühlst - aber letztlich ermöglichst Du ihm den beruflichen Erfolg, der Dir also auch zur Hälfte zusteht, und zwar samt Anteil am Einkommen. Das Gefühl, dass Du "sein" Geld vergeblich eingesetzt hast, ist also schon mal komplett unberechtigt. Auch dass man ohne beruflichen Erfolg nicht wertgeschätzt wird in der westlichen Gesellschaft, stimmt traditionell gerade für Frauen so sicher nicht. Also auch hier wieder eine Frage der Sichtweise. Anders gesagt: wer erwartet denn beruflichen Erfolg von Dir? Die Gesellschaft, Du, Dein Mann? Und wer meint, dass Du sein Geld verbrauchst: Du, Dein Mann oder wer? Ich will es Dir nicht raten, weil Unabhängigkeit und Bildung hohe Güter sind, aber Ihr könntet für Euch auch zum Ergebnis kommen, dass Deine Arbeit für Familie und Haus ein entscheidender Beitrag ist und wertgeschätzt wird und Du damit bereits genug tust.
Also: redet miteinander, was das Ziel ist und was Ihr einbringen könnt. Denn wenn Deine Gesundheit gänzlich ruiniert ist, werden Familie UND Studium scheitern, das kann so nicht weitergehen.
Nachrichten in diesem Thema
Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Foreverinlaw - 27.03.2025, 20:10
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Novize - 27.03.2025, 21:20
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von E-135 - 28.03.2025, 21:56
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RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von DieRechtsbar - 28.03.2025, 00:59
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Egal_ - 28.03.2025, 02:23
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Foreverinlaw - 28.03.2025, 06:53
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von NRW556 - 28.03.2025, 10:03
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Freidenkender - 28.03.2025, 10:54
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von JuraHassLiebe - 28.03.2025, 10:59
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von NewNRW24 - 28.03.2025, 15:35
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Negatives Tatbestandsmerkmal - 29.03.2025, 14:14
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von JuraHassLiebe - 31.03.2025, 19:47
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Praktiker - 28.03.2025, 22:23
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Counsel - 29.03.2025, 12:35
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Mindermeinung - 30.03.2025, 20:19
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Anni_NrW - 01.04.2025, 23:32
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Praktiker - Gestern, 00:32
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von Anni_NrW - Gestern, 12:34
RE: Erfolgsgeschichten von Müttern/Vätern oder ähnlichen erwünscht - von DRi1 - Gestern, 09:11