19.09.2023, 16:17
Zunächst stellt sich die Frage, um was für einen Beitrag es sich handelt. Geht es um einen didaktischen Beitrag (Darstellung eines studienrelevanten Rechtsproblems, Klausur etc.), bieten sich vorrangig Ausbildungszeitschriften (JuS, JA, JURA, ZJS) an. Bei der Verwertung einer Seminararbeit o.ä. Werke mit einem wissenschaftlichen Anspruch, kommen eher Fachzeitschriften in Betracht. Bei letzteren kann man noch nach anderen Kriterien differenzieren. Geht es um eine bestimmte Aufsatzform (Rezension, Urteilsbesprechung)? Ist der Beitrag eher für die Praxis oder für die Wissenschaft relevant? Wie kurz/lang ist der Beitrag? Wie sehr lässt sich der Beitrag einem bestimmten Rechtsgebiet oder Unterrechtsgebiet zuordnen? Das Spektrum ist riesig: Da gibt es Generalisten wie die NJW (eher praxisbezogen) oder die JZ (eher wissenschaftlich), rechtsgebietsbezogene Archivzeitschriften mit extrem hohem wissenschaftlichen Anspruch (Der Staat, AcP, AöR) oder Zeitschriften mit bestimmter politischer Ausrichtung (Kritische Justiz).
Für die erste Publikation als Student/-in dürfte es sich aber anbieten, erstmal die studentischen Rechtszeitschriften ins Auge zu nehmen. Die schießen ja mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Mir fallen da spontan ein: Hamburger Rechtsnotizen, Bucerius Law Journal, StudZR (Heidelberg), Bonner Rechtsjournal, Göttinger Rechtszeitschrift, Ad Legendum (Münster), FreiLaw (Freiburg), Leipzig Law Journal. Auch da gibt es unterschiedliche Zuschnitte, lässt sich auf den Websiten nachlesen oder durch einen Blick in ältere Ausgaben erahnen. Manche drucken vorrangig didaktische Beiträge, andere sind eher wissenschaftlich, oftmals ist es eine Mischung aus beidem. Die Eintrittshürde dürfte nicht besonders hoch sein. Oft genügt es schon, wenn man eine gute bewertete Seminararbeit einreicht und nach den Wünschen der Redaktion umschreibt/anpasst. In der Regel haben diese Zeitschriften auch keine Beschränkung auf ein bestimmtes Rechtsgebiet.
Für die erste Publikation als Student/-in dürfte es sich aber anbieten, erstmal die studentischen Rechtszeitschriften ins Auge zu nehmen. Die schießen ja mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Mir fallen da spontan ein: Hamburger Rechtsnotizen, Bucerius Law Journal, StudZR (Heidelberg), Bonner Rechtsjournal, Göttinger Rechtszeitschrift, Ad Legendum (Münster), FreiLaw (Freiburg), Leipzig Law Journal. Auch da gibt es unterschiedliche Zuschnitte, lässt sich auf den Websiten nachlesen oder durch einen Blick in ältere Ausgaben erahnen. Manche drucken vorrangig didaktische Beiträge, andere sind eher wissenschaftlich, oftmals ist es eine Mischung aus beidem. Die Eintrittshürde dürfte nicht besonders hoch sein. Oft genügt es schon, wenn man eine gute bewertete Seminararbeit einreicht und nach den Wünschen der Redaktion umschreibt/anpasst. In der Regel haben diese Zeitschriften auch keine Beschränkung auf ein bestimmtes Rechtsgebiet.
Nachrichten in diesem Thema
Wie erste Publikationen in JuS, JA, Law Journals etc. veröffentlichen? - von GoldenRetriever - 19.09.2023, 11:44
RE: Wie erste Publikationen in JuS, JA, Law Journals etc. veröffentlichen? - von NemoTenetur - 19.09.2023, 13:04
RE: Wie erste Publikationen in JuS, JA, Law Journals etc. veröffentlichen? - von ichentsprechewiderschieden - 19.09.2023, 13:43
RE: Wie erste Publikationen in JuS, JA, Law Journals etc. veröffentlichen? - von Gaast - 19.09.2023, 16:17


