16.02.2023, 16:51
Zum Thema Steuerrecht:
Das Gebiet wird in den GKen immer bedeutender, einfach weil die Regelungsdichte in diesem Gebiet immer weiter zunimmt.
Es muss dabei auch gar nicht um Steuergestaltung gehen, sondern es reicht schon, dass der Mandant bei einer Transaktion steuerrechtlich „alles richtig machen möchten.“ Das Wachstum und der Personalbedarf steigen daher immer stärker.
Die Bewerberlage sieht aber ganz anders aus. Steuerrecht hat eben mit den klassischen Rechtsgebieten im staatlichen Teil des 1. Examens kaum bis nichts zu tun und ist (mit Ausnahme von Bayern) auch nicht Gegenstand des Pflichtstoffs im 2. Examen. Das führt dazu, dass selbst wenn die jeweilige Uni einen steuerrechtlichen Schwerpunkt überhaupt anbietet, viele Studenten lieber einen Schwerpunkt wählen, der näher am staatlichen Pflichtstoff ist oder der für großzügige Benotung bekannt ist (was im Steuerrecht auch nicht unbedingt der Fall ist), statt noch ein viertes Rechtsgebiet zusätzlich zu lernen. Es gibt daher nur wenige Volljuristen, die nach den Examina zumindest Grundkenntnisse im Steuerrecht haben. Ohne diese wird es aber zum Einstieg wirklich hart, weshalb die Kanzleien diese zumindest gerne hätten.
Wer diese Vorkenntnisse mitbringt und dann ggf. auch noch Ref-Stationen in relevanten Stellen vorweisen kann, dürfte auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sein.
Ich selbst bin kein Steuerrechtler, aber mein bester Kumpel. Er hat von zwei T1-GKen (wo er für die Anwalts- und Wahlstation war) und von einer US-GK (ebenfalls T1) vor einem Jahr Angebote ohne Notenklausel bekommen.
Das Gebiet wird in den GKen immer bedeutender, einfach weil die Regelungsdichte in diesem Gebiet immer weiter zunimmt.
Es muss dabei auch gar nicht um Steuergestaltung gehen, sondern es reicht schon, dass der Mandant bei einer Transaktion steuerrechtlich „alles richtig machen möchten.“ Das Wachstum und der Personalbedarf steigen daher immer stärker.
Die Bewerberlage sieht aber ganz anders aus. Steuerrecht hat eben mit den klassischen Rechtsgebieten im staatlichen Teil des 1. Examens kaum bis nichts zu tun und ist (mit Ausnahme von Bayern) auch nicht Gegenstand des Pflichtstoffs im 2. Examen. Das führt dazu, dass selbst wenn die jeweilige Uni einen steuerrechtlichen Schwerpunkt überhaupt anbietet, viele Studenten lieber einen Schwerpunkt wählen, der näher am staatlichen Pflichtstoff ist oder der für großzügige Benotung bekannt ist (was im Steuerrecht auch nicht unbedingt der Fall ist), statt noch ein viertes Rechtsgebiet zusätzlich zu lernen. Es gibt daher nur wenige Volljuristen, die nach den Examina zumindest Grundkenntnisse im Steuerrecht haben. Ohne diese wird es aber zum Einstieg wirklich hart, weshalb die Kanzleien diese zumindest gerne hätten.
Wer diese Vorkenntnisse mitbringt und dann ggf. auch noch Ref-Stationen in relevanten Stellen vorweisen kann, dürfte auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sein.
Ich selbst bin kein Steuerrechtler, aber mein bester Kumpel. Er hat von zwei T1-GKen (wo er für die Anwalts- und Wahlstation war) und von einer US-GK (ebenfalls T1) vor einem Jahr Angebote ohne Notenklausel bekommen.
Nachrichten in diesem Thema
"unbeliebte" Rechtsgebiete - von cydgrn - 16.02.2023, 13:55
RE: "unbeliebte" Rechtsgebiete - von Kisi - 16.02.2023, 14:01
RE: "unbeliebte" Rechtsgebiete - von Peanutbutter - 16.02.2023, 16:15
RE: "unbeliebte" Rechtsgebiete - von Patenter Gast - 16.02.2023, 17:01
RE: "unbeliebte" Rechtsgebiete - von Timel12 - 16.02.2023, 16:51
RE: "unbeliebte" Rechtsgebiete - von A_Ghast - 16.02.2023, 18:11









