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Zeitmanagement
aufindenletztentanz
Junior Member
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Beiträge: 15
Themen: 0
Registriert seit: Jan 2022
#6
28.04.2022, 12:29
(28.04.2022, 09:43)RainerZufall schrieb:  
(28.04.2022, 07:12)Gast schrieb:  Ich hoffe, ich verstehe die Frage richtig und dir geht es ums konkrete Zeitmanagement in der Klausur. Da hilft mir folgendes:

Sachverhalt lesen, erste Notizen machen, was einem auffällt.
Dann sofort den Tatbestand schreiben. Ohne T-Blatt oder ähnlichem, höchstens mit Zeitstrahl, wenn der Ablauf kompliziert ist. So bin ich immer nach spätestens 1:15 mit dem Tatbestand durch. Der Vorteil ist, dass man schnell erste Erfolge verzeichnet und das ich das Risiko, bei der rechtlichen Lösung den Sachverhalt noch nicht verstanden zu haben, enorm reduzieren kann.

Dann mache ich mich an die rechtliche Lösung 45-90 Minuten (je nachdem, wie viel Kommentararbeit erforderlich ist). Spätestens nach 2:30 fange ich mit dem Schreiben an, eher früher.

Diese Zeitgrenzen einzuhalten, hilft mir enorm und ich habe so eigentlich nie Zeitprobleme. 

Ist sicherlich nicht für jeden was, aber gerade den Tatbestand zuerst zu schreiben hilft mir enorm.
Bei den anderen Klausurtypen habe ich keinen festen Fahrplan, da mache ich alles nach Gefühl.

Viel Erfolg beim Examen! :-)


Hätte es nicht besser formulieren können, habe es exakt genau so gemacht. Birgt zwar die Gefahr, im Tatbestand überflüssiges zu schreiben, aber das wiegt weniger schwer, als wenn etwas fehlt oder die Entscheidungsgründe nicht fertig werden. Genau genommen ist das nicht mal ein Fehler, weil ein "umfangreicherer" Tatbestand für die Berufungsinstanz wichtig sein kann.

Z1

Mh. Sehe ich anders. Am Ende des Tages spiegeln die Entscheidungsgründe den Tatbestand wieder. Wenn nun etwas Überflüssiges im Tatbestand vorhanden ist, was einfach gar nicht in den Entscheidungsgründen zu finden ist, ist der Tatbestand nicht sauber. So zumindest die rein formale Sicht.

Ich lese erst den Bearbeitervermerk.
Dann die Akte. Mit Textmarkern habe ich mir ein System überlegt. Bspw. Rechtsbegriffe eine Farbe, Unstreitiges eine Farbe, Rechtsansichten eine Farbe etc.

Dann Lösungsskizze und wenn die steht bzw. man einen groben Plan hat, wo der Weg hinführen soll, dann den Tatbestand. 

Jetzt sind und sollten nicht mehr als zwei Stunden rum sein.

Dann maximal eine Stunde Tatbestand, maximal (kommt vor allem bei VU, WidvS oder auch WK in Betracht)!

Dann zwei Stunden Entscheidungsgründe.

Z2:

BV lesen; Akte lesen; LK erstellen und dann lauf :D; maximal eine Stunde vor dem Ende (egal wie weit ich materiell bin) kommt der praktische Teil. Man muss sich zwingen! Und wenn ich nach dem praktischen Teil noch Zeit habe, setze ich mich wieder an den materiellen Teil.

Z3 siehe Z1

Z4 siehe Z2


S1:

BV, dann Akte und dann schnelle LK. 

Selbiges Verfahren wie bei Z2, wobei ich hier sagen muss, dass man eigentlich 1:15 bis 1:30 einrechnen muss für den praktischen Teil (B und C Gutachten)

S2:

Sofern Revision:

Ich fange immer mit dem materiellen Teil an. Erst danach mache ich den Revisionspart.

Urteil:
siehe Z1

Örecht:

s.o.
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Nachrichten in diesem Thema
Zeitmanagement - von Gast - 27.04.2022, 15:39
RE: Zeitmanagement - von Omnimodo facturus - 27.04.2022, 21:30
RE: Zeitmanagement - von Omnimodo facturus - 27.04.2022, 21:34
RE: Zeitmanagement - von Gast - 28.04.2022, 07:12
RE: Zeitmanagement - von RainerZufall - 28.04.2022, 09:43
RE: Zeitmanagement - von aufindenletztentanz - 28.04.2022, 12:29
RE: Zeitmanagement - von Gast - 06.05.2022, 20:10
RE: Zeitmanagement - von Gast - 28.04.2022, 14:29


 

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