11.03.2022, 17:19
Im Übrigen stimmt die bereits getätigte Aussage, dass die Korrektoren im Klausurenkurs leider nicht einmal "mittlerer Art und Güte" sind, sondern oft schlechter.
Das sind Leute, die im Beruf stehen und diese Tätigkeit nebenbei machen. Klar gibt es auch dort Korrektoren, die sehr motiviert sind und eine gute Korrekturarbeit abliefern. Nach meiner eigenen Erfahrung geht der Großteil aber eher nach dem Minimalprinzip an die Klausuren ran. Will heißen: Das Ding wird nur überflogen sowie nach Signalwörtern abgesucht und andere Lösungsansätze als die Musterlösung werden ignoriert oder als fehlerhaft deklariert. Letzteres ist besonders problematisch bei abweichenden Tenorierungen. Da müsste sich der Korrektor jedes Mal die Mühe machen, den Tenor mit den Entscheidungsgründen abzugleichen und das machen nur die Wenigsten sondern schreiben halt einfach ein "falsch" an den Rand oder ignorieren den Tenor. Sehr oft hatte ich auch das Gefühl, dass manche Seiten meiner Klausuren überhaupt nicht gelesen wurden und dann der Vorwurf kam, man hätte zu einem Punkt XY nichts geschrieben. Beliebt iist auch der Standardvorwurf, dass es der Klausur an manchen Stellen an der nötigen Tiefe fehle und Klausurteile nur "oberflächlich" bearbeitet worden seien, wenn nicht genug der "Signalwörter" entdeckt wurden. Das kann man als Klausurschreiber dann nur schwer überprüfen, weil es ein komplett schwammiges Kriterium ist.
Kurzum: Auf die Probeklausuren solltest du nicht allzu viel geben. Sie können allenfalls eine leichte Tendenz abbilden. Im echten Examen wird (normalerweise) deutlich mehr Energie in die Korrektur gesteckt.
Das sind Leute, die im Beruf stehen und diese Tätigkeit nebenbei machen. Klar gibt es auch dort Korrektoren, die sehr motiviert sind und eine gute Korrekturarbeit abliefern. Nach meiner eigenen Erfahrung geht der Großteil aber eher nach dem Minimalprinzip an die Klausuren ran. Will heißen: Das Ding wird nur überflogen sowie nach Signalwörtern abgesucht und andere Lösungsansätze als die Musterlösung werden ignoriert oder als fehlerhaft deklariert. Letzteres ist besonders problematisch bei abweichenden Tenorierungen. Da müsste sich der Korrektor jedes Mal die Mühe machen, den Tenor mit den Entscheidungsgründen abzugleichen und das machen nur die Wenigsten sondern schreiben halt einfach ein "falsch" an den Rand oder ignorieren den Tenor. Sehr oft hatte ich auch das Gefühl, dass manche Seiten meiner Klausuren überhaupt nicht gelesen wurden und dann der Vorwurf kam, man hätte zu einem Punkt XY nichts geschrieben. Beliebt iist auch der Standardvorwurf, dass es der Klausur an manchen Stellen an der nötigen Tiefe fehle und Klausurteile nur "oberflächlich" bearbeitet worden seien, wenn nicht genug der "Signalwörter" entdeckt wurden. Das kann man als Klausurschreiber dann nur schwer überprüfen, weil es ein komplett schwammiges Kriterium ist.
Kurzum: Auf die Probeklausuren solltest du nicht allzu viel geben. Sie können allenfalls eine leichte Tendenz abbilden. Im echten Examen wird (normalerweise) deutlich mehr Energie in die Korrektur gesteckt.
Nachrichten in diesem Thema
Probeklausuren alle durchschnittlich - von Hilflos - 10.03.2022, 14:21
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von just23 Nds. - 10.03.2022, 16:07
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von truefaith_bln - 10.03.2022, 16:26
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Gast - 10.03.2022, 16:34
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Gast - 10.03.2022, 22:43
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Gast - 10.03.2022, 22:07
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Hilflos - 10.03.2022, 22:07
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Gast - 10.03.2022, 22:44
RE: Probeklausuren alle durchschnittlich - von Gast - 11.03.2022, 17:19








