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Kultur und Bildung
Golo
Unregistered
 
#1
22.01.2021, 23:16
Ist Euch Kultur und Bildung wichtig, insb. die klassische Bildung? Habt oder hattet Ihr einmal den Anspruch, den Zauberberg zu lesen oder sämtliche Beethovensymphonien mitsummen zu können? Dass hehre Ideale oftmals an der Realität eines anstrengenden Alltags scheitern, ist klar. Aber wie steht ihr ungeachtet der praktischen Umsetzung zu diesem Bildungsideal? Ist das erstrebenswert? Oder verstaubter Klassendünkel? Oder einfach irrelevant?

Mir ist bewusst, dass die Beispiele ein extrem verengtes, wenn nicht gar engstirniges bzw. prätentiöses Kulturverständnis implizieren. Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Kultur andere, ebenso reiche Kulturen.
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Gast
Unregistered
 
#2
22.01.2021, 23:31
Ich wollte mal französisch lernen, aber dann  habe ich mich für italienisch entschieden. Ist kulturell interessanter und in Italien gibt es besseres Essen
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Gast
Unregistered
 
#3
23.01.2021, 00:10
(22.01.2021, 23:16)Golo schrieb:  Ist Euch Kultur und Bildung wichtig, insb. die klassische Bildung? Habt oder hattet Ihr einmal den Anspruch, den Zauberberg zu lesen oder sämtliche Beethovensymphonien mitsummen zu können? Dass hehre Ideale oftmals an der Realität eines anstrengenden Alltags scheitern, ist klar. Aber wie steht ihr ungeachtet der praktischen Umsetzung zu diesem Bildungsideal? Ist das erstrebenswert? Oder verstaubter Klassendünkel? Oder einfach irrelevant?

Mir ist bewusst, dass die Beispiele ein extrem verengtes, wenn nicht gar engstirniges bzw. prätentiöses Kulturverständnis implizieren. Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Kultur andere, ebenso reiche Kulturen.

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis hierzu: Persönlich habe ich ein großes Interesse an "bildungsbürgerlichen Kulturgütern", gerade aus dem Bereich der Weltliteratur, da Lesen ein großes Hobby von mir ist. Ich würde auch gerne vertrauter mit philosophischen Werken und Denkschulen werden, weil ich mir in der Hinsicht tatsächlich etwas "ungebildet" vorkomme. Für verstaubt halte ich da wenig, es ist eher erstaunlich wie aktuell viele Themen auch hunderte Jahre später noch sind.

Allerdings stelle ich keinen ähnlichen Anspruch an andere und würde - v.a. im Hinblick auf deine letzte Anmerkung - sagen, dass bei der Bewertung, was man "kennen müsse" tatsächlich oft eine gute Prise Klassismus mitschwingt. Zudem fällt es meiner Beobachtung nach Menschen aus dem bürgerlichen Milieu mitunter schwer, nicht bei jeder Gelegenheit fallen zu lassen, dass sie ja keinen Fernseher besäßen und dergleichen :D

Die Debatte, was denn überhaupt "Kultur" ist und was nicht, ist ziemlich spannend. Ich würde mir insgesamt einen sehr weiten Kulturbegriff wünschen, der Offenbacher Rap genauso umfasst wie Max Liebermann und Bach.
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Gast
Unregistered
 
#4
23.01.2021, 01:50
(22.01.2021, 23:16)Golo schrieb:  Ist Euch Kultur und Bildung wichtig, insb. die klassische Bildung? Habt oder hattet Ihr einmal den Anspruch, den Zauberberg zu lesen oder sämtliche Beethovensymphonien mitsummen zu können? Dass hehre Ideale oftmals an der Realität eines anstrengenden Alltags scheitern, ist klar. Aber wie steht ihr ungeachtet der praktischen Umsetzung zu diesem Bildungsideal? Ist das erstrebenswert? Oder verstaubter Klassendünkel? Oder einfach irrelevant?

Mir ist bewusst, dass die Beispiele ein extrem verengtes, wenn nicht gar engstirniges bzw. prätentiöses Kulturverständnis implizieren. Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Kultur andere, ebenso reiche Kulturen.

Ich lass meinen Freund dir als Bürgen. 
Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen!
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Gast
Unregistered
 
#5
23.01.2021, 02:11
Also bitte.

Herrn Beuthner bei Youtube einfach mal zuhören. Wem das nicht genügt an Bildung, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Da bringt auch das Jura-Lateinwörterbuch für Angeber und zum x-ten Mal den Anders/Gehle durchlesen nichts im Vergleich. 

Gönnt euch einfach!
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Gast
Unregistered
 
#6
23.01.2021, 03:55
(23.01.2021, 01:50)IGast schrieb:  
(22.01.2021, 23:16)Golo schrieb:  Ist Euch Kultur und Bildung wichtig, insb. die klassische Bildung? Habt oder hattet Ihr einmal den Anspruch, den Zauberberg zu lesen oder sämtliche Beethovensymphonien mitsummen zu können? Dass hehre Ideale oftmals an der Realität eines anstrengenden Alltags scheitern, ist klar. Aber wie steht ihr ungeachtet der praktischen Umsetzung zu diesem Bildungsideal? Ist das erstrebenswert? Oder verstaubter Klassendünkel? Oder einfach irrelevant?

Mir ist bewusst, dass die Beispiele ein extrem verengtes, wenn nicht gar engstirniges bzw. prätentiöses Kulturverständnis implizieren. Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Kultur andere, ebenso reiche Kulturen.

Ich lass meinen Freund dir als Bürgen. 
Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen!

Hast wohl auch bei Alpmann Schmidt studiert
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Gast
Unregistered
 
#7
23.01.2021, 09:27
(23.01.2021, 02:11)Gast schrieb:  Also bitte.

Herrn Beuthner bei Youtube einfach mal zuhören. Wem das nicht genügt an Bildung, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Da bringt auch das Jura-Lateinwörterbuch für Angeber und zum x-ten Mal den Anders/Gehle durchlesen nichts im Vergleich. 

Gönnt euch einfach!

Meisterhaft! Danke für den Tipp <3
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Gast
Unregistered
 
#8
23.01.2021, 12:25
(23.01.2021, 09:27)Gast schrieb:  
(23.01.2021, 02:11)Gast schrieb:  Also bitte.

Herrn Beuthner bei Youtube einfach mal zuhören. Wem das nicht genügt an Bildung, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Da bringt auch das Jura-Lateinwörterbuch für Angeber und zum x-ten Mal den Anders/Gehle durchlesen nichts im Vergleich. 

Gönnt euch einfach!

Meisterhaft! Danke für den Tipp <3


Sehe den gerade zum ersten Mal. Hammer! Ein Ohrenschmaus
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Gast
Unregistered
 
#9
23.01.2021, 15:00
(23.01.2021, 00:10)Gast schrieb:  
(22.01.2021, 23:16)Golo schrieb:  Ist Euch Kultur und Bildung wichtig, insb. die klassische Bildung? Habt oder hattet Ihr einmal den Anspruch, den Zauberberg zu lesen oder sämtliche Beethovensymphonien mitsummen zu können? Dass hehre Ideale oftmals an der Realität eines anstrengenden Alltags scheitern, ist klar. Aber wie steht ihr ungeachtet der praktischen Umsetzung zu diesem Bildungsideal? Ist das erstrebenswert? Oder verstaubter Klassendünkel? Oder einfach irrelevant?

Mir ist bewusst, dass die Beispiele ein extrem verengtes, wenn nicht gar engstirniges bzw. prätentiöses Kulturverständnis implizieren. Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Kultur andere, ebenso reiche Kulturen.

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis hierzu: Persönlich habe ich ein großes Interesse an "bildungsbürgerlichen Kulturgütern", gerade aus dem Bereich der Weltliteratur, da Lesen ein großes Hobby von mir ist. Ich würde auch gerne vertrauter mit philosophischen Werken und Denkschulen werden, weil ich mir in der Hinsicht tatsächlich etwas "ungebildet" vorkomme. Für verstaubt halte ich da wenig, es ist eher erstaunlich wie aktuell viele Themen auch hunderte Jahre später noch sind.

Allerdings stelle ich keinen ähnlichen Anspruch an andere und würde - v.a. im Hinblick auf deine letzte Anmerkung - sagen, dass bei der Bewertung, was man "kennen müsse" tatsächlich oft eine gute Prise Klassismus mitschwingt. Zudem fällt es meiner Beobachtung nach Menschen aus dem bürgerlichen Milieu mitunter schwer, nicht bei jeder Gelegenheit fallen zu lassen, dass sie ja keinen Fernseher besäßen und dergleichen :D

Die Debatte, was denn überhaupt "Kultur" ist und was nicht, ist ziemlich spannend. Ich würde mir insgesamt einen sehr weiten Kulturbegriff wünschen, der Offenbacher Rap genauso umfasst wie Max Liebermann und Bach.

Mit Blick auf das bürgerliche Milieu sehe ich, was Du meinst. Tatsächlich ist es mE nun mal so, dass „das Bürgertum“ sich gerne jene Kultur definiert und es ggf. auch als Machtinstrument benutzt, um sich abzugrenzen (siehe dazu grundlegend Bourdieu, die feinen Unterschiede). 

Ob nun der Offenbacher Rap (oder in meinem Falle eher der Nord Berliner Boom Bap Battle Rap) auf gleicher Ebene wie Bach steht, wage ich trotz aller Sympathien zu bezweifeln. Entweder man vergleicht gar nicht (apples and oranges) oder man vergleicht und bildet Kriterien, wie etwa musikalische Komplexität oder ideologische Komplexität - und dann dürfte Bach Mc Bomber schon noch f****n.
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Gast
Unregistered
 
#10
23.01.2021, 15:02
Versuche nach wie vor, Samstags rechtzeitig auf der Süd zu stehen und mich auch organisatorisch einzubringen.

sonst mal ein Sachbuch, eines Tages würd ich mir wohl auch mal ein Musical geben, Oper eher nicht. Serien als Kulturphänomen konnten noch nicht wirklich zu mir durchdringen
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