23.10.2020, 13:42
Also bei meiner GK herrscht grds. Einstellungsstopp. Ausnahme für Partner, die unter Wasser stehen und Wismits/Studenten/PAs usw.
23.10.2020, 13:51
Ich denke die wenigen GKs die noch einstellen haben auch eine Flut an super Bewerbern
23.10.2020, 14:03
23.10.2020, 15:15
(23.10.2020, 13:36)Gast schrieb:(23.10.2020, 10:49)Gast schrieb:(23.10.2020, 10:45)Gast schrieb: Lasst euch hier bloß nicht von vermeintlich latent Wechselwilligen irritieren, die trotzt der größten Wirtschaftluch größten Rezession der Nachkriegszeit angeblich irgendwelche Karrieresprünge machen.
Hab heute morgen deshalb mal telefoniert.
Fakt ist:
Ergo: Für Berufseinsteiger sieht’s gar nicht so schlecht aus, denn bei Positionen, die sowohl für Einsteiger als sich für Erfahrene ausgeschrieben sind, konkurrieren sie nicht mit den Wechselwilligen Arschlöchern, sondern zum Glück nur mit ihres gleichen.
- Wechsel gibts, aber zu 99,9% auf Partnerebene.
- Leute mit 1-2 Jahren BE wechseln schon rein aus kosmetischen Gründen nicht, weil sie unbedingt das 3.Jahr mitnehmen wollen.
- Leute mit > 3 Jahren BE überlegen sich bei der Wirtschaftslage 10x, ob sie ihren Job mit einer neuen Probezeit aufs Spiel setzen.
Hast mit der Hotline des Bundes-Großkanzlei-Verbandes telefoniert?
made my day :D :D
Meinen auch.
23.10.2020, 15:29
(23.10.2020, 13:38)Gast schrieb: Fest steht- und darauf verbietet sich jetzt jeder weitere Post: kein unternehmerisch denkender GK Partner stellt in der größten wirtschaftlichen Rezession der Nachkriegszeit auch nur irgendeinen lateral ein und lässt sich dabei durch irgendwelche arbeitsvertraglichen Regelungen das Heft aus der Hand nehmen.
Wer jetzt wechselt, muss in Kauf nehmen, wieder zu fliegen. Punkt.
Nur dass die Rezession eben nicht in jeder Sparte einschlägt. Die Immobilienrechtler haben super zu tun, die Litigation-Leute auch. Kartellrecht hat einige große Verfahren... du sprichst von M&A, PE und Co.
23.10.2020, 15:55
Real Estate sind bei uns wesentlich weniger Transaktionen
23.10.2020, 16:02
(23.10.2020, 15:55)Gast schrieb: Real Estate sind bei uns wesentlich weniger TransaktionenGanz genau so sieht’s aus und nicht anders! Corona setzt jetzt zeitversetzt den Immobilienmarkt zu. Investoren scheuen jetzt auch Immobilien als Anlageklasse. Und das bedeutet eine geringere Auslastung für die Immobilienanwälte.
23.10.2020, 16:10
Man merkt hier deutlich, dass nur Leute aus den wirtschaftlich unlukrativen zivilrechtsgebieten mitreden wollen, die von staatlichen handeln keinen Schimmer haben und meinen, die Wirtschaft gewinnt gegen Corona.
Wenn überhaupt einer Ahnung hat, sind’s die Kollegen aus dem öffentlichen Wirtschaftsrecht, an dem jede Transaktion scheitern kann und die die Sprache der Behörden verstehen.
Aus Sicht eines ö-Rechtlers kommt der 2.Lockdown. Der Staat wird es so nicht nennen, aber hat bereits schrittweise Massnahmen eingeleitet, die in 4 Wochen in einen Lockdown münden. Eine Persönliche Meinung: das ist richtig und konsequent. Wenn einer gewinnt, dann der Staat, nicht die Wirtschaft.
Ich würde jetzt nicht wechseln.
Wenn überhaupt einer Ahnung hat, sind’s die Kollegen aus dem öffentlichen Wirtschaftsrecht, an dem jede Transaktion scheitern kann und die die Sprache der Behörden verstehen.
Aus Sicht eines ö-Rechtlers kommt der 2.Lockdown. Der Staat wird es so nicht nennen, aber hat bereits schrittweise Massnahmen eingeleitet, die in 4 Wochen in einen Lockdown münden. Eine Persönliche Meinung: das ist richtig und konsequent. Wenn einer gewinnt, dann der Staat, nicht die Wirtschaft.
Ich würde jetzt nicht wechseln.
23.10.2020, 16:25
(23.10.2020, 16:10)Gast schrieb: Man merkt hier deutlich, dass nur Leute aus den wirtschaftlich unlukrativen zivilrechtsgebieten mitreden wollen, die von staatlichen handeln keinen Schimmer haben und meinen, die Wirtschaft gewinnt gegen Corona.
Wenn überhaupt einer Ahnung hat, sind’s die Kollegen aus dem öffentlichen Wirtschaftsrecht, an dem jede Transaktion scheitern kann und die die Sprache der Behörden verstehen.
Aus Sicht eines ö-Rechtlers kommt der 2.Lockdown. Der Staat wird es so nicht nennen, aber hat bereits schrittweise Massnahmen eingeleitet, die in 4 Wochen in einen Lockdown münden. Eine Persönliche Meinung: das ist richtig und konsequent. Wenn einer gewinnt, dann der Staat, nicht die Wirtschaft.
Ich würde jetzt nicht wechseln.
Wahre Worte. Der Lockdown wird das Kartellrechtsverfahren beenden. Da freut sich die Mandantin. :)
23.10.2020, 16:25
(23.10.2020, 16:10)Gast schrieb: Man merkt hier deutlich, dass nur Leute aus den wirtschaftlich unlukrativen zivilrechtsgebieten mitreden wollen, die von staatlichen handeln keinen Schimmer haben und meinen, die Wirtschaft gewinnt gegen Corona.
Wenn überhaupt einer Ahnung hat, sind’s die Kollegen aus dem öffentlichen Wirtschaftsrecht, an dem jede Transaktion scheitern kann und die die Sprache der Behörden verstehen.
Aus Sicht eines ö-Rechtlers kommt der 2.Lockdown. Der Staat wird es so nicht nennen, aber hat bereits schrittweise Massnahmen eingeleitet, die in 4 Wochen in einen Lockdown münden. Eine Persönliche Meinung: das ist richtig und konsequent. Wenn einer gewinnt, dann der Staat, nicht die Wirtschaft.
Ich würde jetzt nicht wechseln.
Gut gebrüllt, Ö-Rechtler ;-)
Ob ein zweiter Lockdown kommt, ist sicher auch eine Frage der virologischen Beurteilung...
Davon einmal abgesehen: Dass die "Zivilrechtsgebiete" wie M&A (strategisch wie PE) und Kapitalmarktrecht - jedenfalls an der Marktspitze - zu den besonders profitablen Bereichen gehören, ist an dir vorbeigegangen? Warum wohl konzentrieren sich Top-Einheiten wie Hengeler und die Amis (Kirkland, Latham, Skadden, Sullivan, Milbank) auf die Transaktionsberatung? Selbst die Full-Service-Kanzlei Freshfields fokussiert sich immer mehr auf internationale Transaktionen, sodass das renommierte ÖffR-Team gegangen ist...

