27.05.2020, 18:01
Das ist doch der Clou hinter der Formulierung... das ist offen gehalten, damit sich möglichst viele Leute bewerben und die Personaler dann nach geeigneten Kandidaten Filtern können.
27.05.2020, 18:03
(27.05.2020, 15:39)Frankfurter schrieb:(26.05.2020, 16:42)FalsusProcurator schrieb: Ich bin Associate bei Taylor und ich kann sagen, dass wir derzeit Einstellungsstop haben. Es wurden sogar Verträge gecancelt, die nicht rechtzeitig unterschrieben wurden von den Bewerbern. Wenn du kein einziges VB hast, dann bräuchtest du LLM und Dr. Das ist ja eher selten. Und nur mit einem von vier gehts tatsächlich nicht bei uns...
Kenne da schon ein Gegenbeispiel mit 2 mittleren Befriedigend und Taylor Wessing dürfte auch im Übrigen sehr geringe Notenvorgaben haben. Warum sollte jemand mit Doppel-VB dort anfangen? Weil er viel weniger verdienen möchte bei ähnlichen Arbeitszeiten? Warum sollte man bei einer Kanzlei anfangen, die was das Renommee betrifft, zwei bis drei Klassen schlechter ist als die britischen und deutschen Top-Kanzleien? In meinem ganzen Bekanntenkreis, und wir sind keine Studenten und fast alle auch mit dem Ref durch, steht Taylor Wessing beispielhaft für eine Kanzlei, in der die Leute unterkommen, die trotz durchschnittlicher Noten auf Teufel komm raus in eine Großkanzlei wollen, ähnlich wie Beiten Burkhardt.
Bin übrigens mit 23 Punkten aus beiden Examina bei TW, weil (jedenfalls in meinem Team) die Kollegen cool sind und mir 10-15% mehr order weniger pro jahr recht egal sind. Komm mal von deinem hohen Ross runter :D
27.05.2020, 18:17
(27.05.2020, 18:03)Gast schrieb:(27.05.2020, 15:39)Frankfurter schrieb:(26.05.2020, 16:42)FalsusProcurator schrieb: Ich bin Associate bei Taylor und ich kann sagen, dass wir derzeit Einstellungsstop haben. Es wurden sogar Verträge gecancelt, die nicht rechtzeitig unterschrieben wurden von den Bewerbern. Wenn du kein einziges VB hast, dann bräuchtest du LLM und Dr. Das ist ja eher selten. Und nur mit einem von vier gehts tatsächlich nicht bei uns...
Kenne da schon ein Gegenbeispiel mit 2 mittleren Befriedigend und Taylor Wessing dürfte auch im Übrigen sehr geringe Notenvorgaben haben. Warum sollte jemand mit Doppel-VB dort anfangen? Weil er viel weniger verdienen möchte bei ähnlichen Arbeitszeiten? Warum sollte man bei einer Kanzlei anfangen, die was das Renommee betrifft, zwei bis drei Klassen schlechter ist als die britischen und deutschen Top-Kanzleien? In meinem ganzen Bekanntenkreis, und wir sind keine Studenten und fast alle auch mit dem Ref durch, steht Taylor Wessing beispielhaft für eine Kanzlei, in der die Leute unterkommen, die trotz durchschnittlicher Noten auf Teufel komm raus in eine Großkanzlei wollen, ähnlich wie Beiten Burkhardt.
Bin übrigens mit 23 Punkten aus beiden Examina bei TW, weil (jedenfalls in meinem Team) die Kollegen cool sind und mir 10-15% mehr order weniger pro jahr recht egal sind. Komm mal von deinem hohen Ross runter :D
Ändert doch aber die Grundaussage - die ich bestätigen kann - nichts. Es gibt immer Einzelfälle die aus der Reihe tanzen, damit ist aber doch nichts über die grundsätzliche Lage gesagt und die ist nun mal die, dass ich ohne starke persönliche Bindung als entsprechend qualifizierter Bewerber zu der Kanzlei gehe, bei der ich am meisten (Geld/Renommee/etc) für die Arbeitszeit bekomme.
27.05.2020, 18:25
... und bei der die Kollegen cool sind.
27.05.2020, 18:46
wen jucken die Tiers? Arbeitszeit, Gehalt, Kollegen, Chefs und Aufstiegschancen zählen.
27.05.2020, 20:01
Streiche noch Aufstiegschancen, die gibt es eh nicht wirklich bzw. spielen sie für mich und meine Kollegen keine wirkliche Rolle, da ich keinen kenne, der ernsthaft länger als ein paar Jahre in der GK bleiben möchte. Das Blöde ist nämlich, selbst wenn man, wie ich wiederholt betonte, tolle Arbeitszeiten für eine GK und nette Kollegen hat, ändert sich das, wenn man Partner ist. Das ist leider ein Karrierepfad in dem man mit mehr Seniorität nicht weniger (aufgrund entstehender Routinen) sondern deutlich mehr arbeiten muss.
Aber ansonsten ist der Post über TW total hirnrissig. Dieses ganze Tier Gedöns interessiert unter den Associates wirklich nur die Stock-im-Arsch-Kragen-Hoch Deppen (und das sage ich aus einer T1 MC Kanzlei heraus). Wichtig ist eigentlich nur wie nett der Partner und das Team ist, ob die Arbeit Spaß macht und wie die Arbeitszeiten sind. Ob man bei sechsstelligen Gehältern 10% mehr oder weniger verdient ist mir persönlich und den meisten die ich kenne total wumpe. Bei mir landet eh mehr als 50% aufm Sparkonto bzw. in ETFs, ob das ein paar Hunnis mehr oder weniger im Monat sind, ist eigentlich egal. Zumindest kann es schlechte Arbeitszeiten oder einen stressigen Chef nicht kompensieren und daher sehe ich überhaupt keinen Grund nicht zu TW zu gehen (außer ihre Behandlung der WiMis im Zusammenhang mit Covid, das hat mich auch ziemlich geschockt und das Ansehen von TW bei mir sehr sehr stark gesenkt).
Aber ansonsten ist der Post über TW total hirnrissig. Dieses ganze Tier Gedöns interessiert unter den Associates wirklich nur die Stock-im-Arsch-Kragen-Hoch Deppen (und das sage ich aus einer T1 MC Kanzlei heraus). Wichtig ist eigentlich nur wie nett der Partner und das Team ist, ob die Arbeit Spaß macht und wie die Arbeitszeiten sind. Ob man bei sechsstelligen Gehältern 10% mehr oder weniger verdient ist mir persönlich und den meisten die ich kenne total wumpe. Bei mir landet eh mehr als 50% aufm Sparkonto bzw. in ETFs, ob das ein paar Hunnis mehr oder weniger im Monat sind, ist eigentlich egal. Zumindest kann es schlechte Arbeitszeiten oder einen stressigen Chef nicht kompensieren und daher sehe ich überhaupt keinen Grund nicht zu TW zu gehen (außer ihre Behandlung der WiMis im Zusammenhang mit Covid, das hat mich auch ziemlich geschockt und das Ansehen von TW bei mir sehr sehr stark gesenkt).
27.05.2020, 20:58
(27.05.2020, 20:01)Gasttt schrieb: Streiche noch Aufstiegschancen, die gibt es eh nicht wirklich bzw. spielen sie für mich und meine Kollegen keine wirkliche Rolle, da ich keinen kenne, der ernsthaft länger als ein paar Jahre in der GK bleiben möchte. Das Blöde ist nämlich, selbst wenn man, wie ich wiederholt betonte, tolle Arbeitszeiten für eine GK und nette Kollegen hat, ändert sich das, wenn man Partner ist. Das ist leider ein Karrierepfad in dem man mit mehr Seniorität nicht weniger (aufgrund entstehender Routinen) sondern deutlich mehr arbeiten muss.
Aber ansonsten ist der Post über TW total hirnrissig. Dieses ganze Tier Gedöns interessiert unter den Associates wirklich nur die Stock-im-Arsch-Kragen-Hoch Deppen (und das sage ich aus einer T1 MC Kanzlei heraus). Wichtig ist eigentlich nur wie nett der Partner und das Team ist, ob die Arbeit Spaß macht und wie die Arbeitszeiten sind. Ob man bei sechsstelligen Gehältern 10% mehr oder weniger verdient ist mir persönlich und den meisten die ich kenne total wumpe. Bei mir landet eh mehr als 50% aufm Sparkonto bzw. in ETFs, ob das ein paar Hunnis mehr oder weniger im Monat sind, ist eigentlich egal. Zumindest kann es schlechte Arbeitszeiten oder einen stressigen Chef nicht kompensieren und daher sehe ich überhaupt keinen Grund nicht zu TW zu gehen (außer ihre Behandlung der WiMis im Zusammenhang mit Covid, das hat mich auch ziemlich geschockt und das Ansehen von TW bei mir sehr sehr stark gesenkt).
Du investierst in ETFs um ein paar Prozent Gewinn zu machen und machst keinen Unterschied zwischen 100k und 120k im Jahr?!
Aber um auch was zum Thema beizutragen, TW hat bei mir, ohne jede Beziehung zu denen den gleichen Ruf. So viel Arbeit wie bei FBD und Co und halt weniger Geld...
Aber denke generelle Aussagen zu den Realitäten in Kanzleien sind weder bzgl. Arbeitszeiten, Einstiegsquali, Freundlichkeit der Kollegen etc möglich.
Es wird immer den Partner geben, der in seinem Team kein ohne Doppel VB haben will und solche, die sehen, dass zwei mal 8,5 nicht viel schlechter ist als 2 Mal 9,0...
Wirklich schlau wird man nur durch selbst ausprobieren.
28.05.2020, 11:48
(27.05.2020, 20:58)Gast23 schrieb: Du investierst in ETFs um ein paar Prozent Gewinn zu machen und machst keinen Unterschied zwischen 100k und 120k im Jahr?!Du hast den Punkt missverstanden. Das Geld liegt aber einem gewissen Gehalt rum. Ob man nun 1500 Euro pro Monat spart oder 1900 Euro ist dann auch egal. Wichtiger ist die Stimmung im Team. Und Aufstiegschancen und Arbeitszeiten sind nach meinen Beobachtungen bei TW schon besser als bei FBD.
Am Ende geht man eben dorthin, wo man sich wohl fühlt.
28.05.2020, 12:07
(28.05.2020, 11:48)Gast Gast schrieb:(27.05.2020, 20:58)Gast23 schrieb: Du investierst in ETFs um ein paar Prozent Gewinn zu machen und machst keinen Unterschied zwischen 100k und 120k im Jahr?!Du hast den Punkt missverstanden. Das Geld liegt aber einem gewissen Gehalt rum. Ob man nun 1500 Euro pro Monat spart oder 1900 Euro ist dann auch egal. Wichtiger ist die Stimmung im Team. Und Aufstiegschancen und Arbeitszeiten sind nach meinen Beobachtungen bei TW schon besser als bei FBD.
Am Ende geht man eben dorthin, wo man sich wohl fühlt.
Arbeitszeiten ja, Aufstiegschancen...geht so
28.05.2020, 13:47
Er meint die Aufstiegsschancen innerhalb der Kanzlei. Und die dürften bei FBD gegen Null gehen. Ich kenne Leute, die dort ohne Ende gebillt hatten und nach Jahren dann doch „aufgegeben“ haben und bei „kleineren“ (nur im Verhältnis gemeint) Kanzleien Partner geworden sind.

