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Arbeitsbedingungen im jur. Bereich
Lauser
Member
***
Beiträge: 51
Themen: 3
Registriert seit: Aug 2025
#11
10.04.2026, 13:46
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht
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KissingSpines
Junior Member
**
Beiträge: 48
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2025
#12
10.04.2026, 13:50
(10.04.2026, 13:46)Lauser schrieb:  
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht

Frühzeitig aussieben vor der Lebenszeitverbeamtung und im Übrigen rausekeln/mobben.
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Lauser
Member
***
Beiträge: 51
Themen: 3
Registriert seit: Aug 2025
#13
10.04.2026, 14:23
(10.04.2026, 13:50)KissingSpines schrieb:  
(10.04.2026, 13:46)Lauser schrieb:  
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht

Frühzeitig aussieben vor der Lebenszeitverbeamtung und im Übrigen rausekeln/mobben.

Und wenn die Kollegen erst nach der Verlebzeitung anfangen, jede Akte erst Mal so lange liegen zu lassen, bis sie Staub fängt? Eben.
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JurisRef
Senior Member
****
Beiträge: 360
Themen: 7
Registriert seit: Dec 2023
#14
10.04.2026, 14:42
(10.04.2026, 13:50)KissingSpines schrieb:  
(10.04.2026, 13:46)Lauser schrieb:  
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht

Frühzeitig aussieben vor der Lebenszeitverbeamtung und im Übrigen rausekeln/mobben.

Glaubst du, dass die besagten Beamte wirklich schon in der Probezeit ihre Faulheit zeigen. Ist doch oft so, dass man in der Probezeit Leistungsbereitschaft zeigt und dann nach der Lebenszeitverbeamtung sich zurück lehnt. Gibt leider solche (aber natürlich ist zum Glück nicht jeder so)
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Spencer
Senior Member
****
Beiträge: 426
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#15
10.04.2026, 15:33
(10.04.2026, 13:50)KissingSpines schrieb:  
(10.04.2026, 13:46)Lauser schrieb:  
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht

Frühzeitig aussieben vor der Lebenszeitverbeamtung und im Übrigen rausekeln/mobben.
Bei Ersterem bin ich bei dir, das passiert in der Praxis leider viel zu selten.

Bei letzterem hoffe ich mal, dass du professionell geführte Feedbackgespräche meinst. Wer als Personalverantwortlicher auf Mobbingmethoden zurückgreifen muss, ist eine schlimme Fehlbesetzung und kann großen Schaden anrichten…
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.04.2026, 15:39 von Spencer.)
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KissingSpines
Junior Member
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Beiträge: 48
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2025
#16
10.04.2026, 18:32
(10.04.2026, 15:33)Spencer schrieb:  
(10.04.2026, 13:50)KissingSpines schrieb:  
(10.04.2026, 13:46)Lauser schrieb:  
(10.04.2026, 10:04)juraistschön schrieb:  
(08.04.2026, 17:25)Attila schrieb:  Kurz: du hast Recht.

Alle klassischen juristischen Berufe sind mit viel Arbeit verbunden.
Habe noch nie etwas anderes gehört.
Dass du das jetzt erst realisierst scheint überraschend. Ist ja eigentlich wohlbekannt. Wenig Arbeit gibt’s nur im ÖD und ggf., wenn man Glück hat, als Syndikus.

Meiner Meinung nach passen deine Vorstellungen eher dazu. 
In der Justiz ist jedenfalls auch sehr viel Arbeit und Leistung gefragt.

Dass es im ÖD wenig Arbeit gibt, würde ich nicht sagen, es kommt hier sehr darauf an, wo man konkret tätig ist und kann bisweilen sehr arbeitsintensiv und zeitkritisch sein.

Die Zeiten, wo es sich der ÖD erlauben konnte, jeden "Faulpelz" zu alimentieren, sind eindeutig vorbei und das wird sich in Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen noch verschärfen.

Was bleibt der Verwaltung / der Justiz denn anderes übrig als Lowperformer bis zum Ende in A13 / R1 zu alimentieren? Mehr als nicht befördern geht nicht

Frühzeitig aussieben vor der Lebenszeitverbeamtung und im Übrigen rausekeln/mobben.
Bei Ersterem bin ich bei dir, das passiert in der Praxis leider viel zu selten.

Bei letzterem hoffe ich mal, dass du professionell geführte Feedbackgespräche meinst. Wer als Personalverantwortlicher auf Mobbingmethoden zurückgreifen muss, ist eine schlimme Fehlbesetzung und kann großen Schaden anrichten…
Ich begrüße diese Methoden auch nicht und bin auch nicht im öD tätig. Dennoch sind sie auch mach einer Lebenszeitverbeamtung üblich, das bekomme ich auch häufiger im Rahmen von Mandaten mit.
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Spencer
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Beiträge: 426
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Registriert seit: May 2023
#17
10.04.2026, 20:54
Das ist leider so. Ich kenne auch solche Fälle. Letztlich eine Folge dessen, dass in der Justiz noch zu oft zu wenig Wert auf soziale Kompetenz gelegt wird, wenn es um Positionen mit Personalverantwortung geht. Ein erstklassiger Wegschaffer kann immer noch ein völlig ungeeigneter Behördenleiter sein. Und diese fehlenden Fähigkeiten kann man sich idR auch nur sehr bedingt nachträglich „draufschaffen“.

Wenn diese Personen dann falsche Entscheidungen bei der Personalauswahl nachträglich mit Härte korrigieren wollen, wird es richtig übel. Leider gilt das teilweise immer noch als Führungsstärke.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.04.2026, 21:05 von Spencer.)
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Lauser
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Themen: 3
Registriert seit: Aug 2025
#18
10.04.2026, 22:00
(10.04.2026, 20:54)Spencer schrieb:  Das ist leider so. Ich kenne auch solche Fälle. Letztlich eine Folge dessen, dass in der Justiz noch zu oft zu wenig Wert auf soziale Kompetenz gelegt wird, wenn es um Positionen mit Personalverantwortung geht. Ein erstklassiger Wegschaffer kann immer noch ein völlig ungeeigneter Behördenleiter sein. Und diese fehlenden Fähigkeiten kann man sich idR auch nur sehr bedingt nachträglich „draufschaffen“.

Wenn diese Personen dann falsche Entscheidungen bei der Personalauswahl nachträglich mit Härte korrigieren wollen, wird es richtig übel. Leider gilt das teilweise immer noch als Führungsstärke.

Nun, ich könnte davon erzählen, dass letztens jemand zum OStA befördert wurde, der regelmäßig durch offen rassistische Vokabeln, cholerische Wutausbrüche und sexistische Sprüche gegenüber den jungen Kolleginnen auffällt... das ist dann die "Führungskompetenz", die sich die Justiz wünscht... aber lassen wir das  Upside_down
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RRalf
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Beiträge: 54
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2025
#19
11.04.2026, 04:41
Es gibt im öD keinen Filtermechanismus für Führungskompetenz.

360° Feedback oder generell Beurteilungen von jemandem, der nicht als Vorgesetzter dafür zuständig ist, kennt man nicht.

Die Auswahlkriterien für Führungspositionen sind auch denkbar ungeeignet. Im Worst Case direkt nach dem Zweiten über ein praxisfernes AC oder ansonsten oft über Beurteilungen in vorheriger Fachposition, Nasenfaktor, Dienstalter oder in einigen Fällen schlichtweg irgendjemand, der nicht nein sagen kann. 

Das ist auch so ein Punkt, den manche gerne mal vergessen. Viele Führungsstellen im öD sind nicht sonderlich attraktiv und dadurch auch nicht kompetitiv. Es gibt deutlich mehr Bewerber auf reine Referentenstellen in A13-A14 (oder in obersten Behörden auch mal A15) als auf Führungspositionen, die in vielen Behörden auch nicht besser besoldet sind.

Kann mir nicht vorstellen, dass es in der Justiz so viel anders aussieht, R1 zu R2 ist jetzt kein riesiger Anreiz.
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Praktiker
Posting Freak
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Registriert seit: Apr 2021
#20
11.04.2026, 08:08
Ja, das ist ein Problem. Anwesende immer ausgenommen. Aber ist es in Kanzleien oder der Wirtschaft besser? Der Gehaltssprung ist größer, aber ansonsten hört und liest man auch von dort wenig Schönes.
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