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Antworten

 
Referendariat bringt mich an den Rand des Burnouts
JuraBW2026
Junior Member
**
Beiträge: 15
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#11
25.03.2026, 11:13
(22.03.2026, 10:06)JuraBW2026 schrieb:  
(21.03.2026, 17:51)nasciturus schrieb:  
(21.03.2026, 17:43)JuraBW2026 schrieb:  Tut mir echt leid, dass du eine solche Erfahrung hast. Auch wenn der Aufwand in der Strafstation natürlich hoch ist, muss ich ganz ehrlich und direkt sagen: Deine Erwartungen an dich selbst sind bullshit. 2 Klausuren pro Woche in der Strafstation?! Das schaffst du natürlich nicht. Ich habe vllt 1 Klausur alle 2 Wochen geschrieben. 2 pro Woche kannst du in der Tauchstation schreiben, aber jetzt macht das wirklich gar keinen Sinn.
3 Skripte durcharbeiten... na ja. Jetzt nimmt man so oder so nicht viel mit. Zumindest ich hatte das Gefühl, Strafrecht erst nach der Strafstation kapiert zu haben :D
Du solltest dich mE auf deine Stationsaufgaben konzentrieren und merken, dass du mehrere Monate (vllt >1 Jahr) bis zum Examen hast und dieses Tempo (auch ohne Stationsaufgaben!) eh nicht bis dahin halten kannst.
Mach deine Stationsaufgaben, bereite die AGs vor und nach und lass das sein <3 Es wird Zeiten kommen wo du jeden Tag 10 Stunden lernen kannst und dafür solltest du dich nicht jetzt schon krankmachen.

Aber wenn ich es jetzt nicht mache, müsste ich es ja später irgendwann machen. Und es ist ja nicht so, dass ich danach meine Ruhe habe, sondern es geht ja weiter im Stoff, den ich mir auch wieder erarbeiten muss. Ich habe bis unmittelbar vor dem Examen AG im Zwangsvollstreckungsrecht.

Tauchen kann ich ungefähr 2 Monate vor meinem Examen. Ich kann doch nicht erst 8 Wochen vor der Prüfung anfangen, 12 Skripte oder so durchzuarbeiten?

Warum ist deine Tauchzeit so kurz?
Ist bei euch die Tauchstation in der Verwaltungsstation oder in der Anwaltsstation? Anwalt könntest du jederzeit tauchen können, Verwaltung würde ich auch offen ansprechen und sagen dass ich lernen will. Meistens lassen die dich eine Akte bearbeiten und dann gehen.
Ich glaube du machst dir viiiiiel zu viel Druck. Ich habe während des Refs durchgehend gelernt, ja, aber nur wie es die Stationsarbeit zugelassen hat. Wirklich angefangen zu lernen habe ich in den letzten 3 Monaten. Und es klappt auch so. Bitte sei gut zu dir selbst - ich kenne das so gut, dass man so viel von sich selbst verlangt, aber du bist auch nur ein Mensch und du brauchst Ruhe. Der Weg ist sehr lang bis zum Examen. Es nützt dir nichts, wenn du in der Anwaltsstation kein Bock mehr auf Jura hast. Geh die Sache langsamer an.
+1 für Kaiserseminare. Die helfen, weil die die Vorarbeit für dich übernehmen.

P.S. Niemand hat fürs Examen 12 Skripte von vorne bis Ende durchgearbeitet, das garantiere ich dir ;)

Ich würde hier noch ergänzen, dass ich zB an Tagen mit Sitzungsdienst nur meine Akten bearbeitet & Sitzungen wahrgenommen habe und davor & danach die Akten insoweit bearbeitet habe, dass ich auch abstrakt die Delikte da drin wiederholt habe. zB wenn es eine LaDi war, habe ich mir noch 10-15 Min angeschaut, was grob die Voraussetzungen und Definitionen waren, was so die bekanntesten Probleme waren usw. So bleibt man im Lernmodus, ohne sich auszubrennen. Du musst nicht gleich alle Vermögensdelikte wiederholen, du kannst dein Lernen auch punktuell mit der Stationsarbeit verbinden.
Beim Nachbereiten habe ich mir prozessuale Sachen aufgeschrieben, die mir aufgefallen sind, da lernt man ja auch einiges. Klar sind die Klausuren nicht auf amtsgerichtliche Verfahren bezogen, aber irgendwie hat's mir geholfen, mich trotzdem produktiv zu fühlen.
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Spencer
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Beiträge: 387
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#12
27.03.2026, 11:00
Noch eine zusätzliche Überlegung, die ich aber eher zur psychischen Entlastung empfehlen würde:

Wenn deine Tauchphase wirklich so kurz ist, könntest du überlegen, dein Ref vor den Klausuren zu unterbrechen, sprich auszusteigen. Damit würdest du dir zusätzliche Lernzeit ausserhalb des Stationsmarathons kaufen. Während meiner Examenszeit haben das gleich mehrere aus meiner AG so gemacht. 

Allerdings sollte das eher die Notfalllösung sein, denn:

1. man bekommt in der Zeit natürlich keine Unterhaltsbeihilfe mehr,

2. man ist aus dem offiziellen Ausbildungszug ausgestiegen und auf sich allein gestellt,

3. es verlängert den Ausbildungsmarathon, der eventuell auch noch einen Verbesserungsversuch und weitere Lern- und Prüfungsmonate nach sich ziehen kann. 

Ich würde dh versuchen, ohne diese Exit-Strategie zum Ziel zu kommen, aber zumindest kann es einen etwas beruhigen zu wissen, dass man das Fließband Richtung Examen notfalls stoppen kann.
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