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Referendariat bringt mich an den Rand des Burnouts
nasciturus
Junior Member
**
Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#1
21.03.2026, 16:04
Ich bin gerade als Referendar bei der Staatsanwaltschaft und einfach nur noch fertig mit allem. 
  • In der Praxisausbildung bekommt man wöchentlich mehrere Akten mit teils mehreren hundert Blatt, dazu am besten noch Beiakten aus Insolvenzverfahren und Zivilprozessen, Bankunterlagen und was weiß ich nicht was mit der äußerst hilfreichen Handreichung „Hier, schauen Sie mal, was Sie draus machen“. Diese Akten muss man lesen, rechtlich durchdringen und einer praxistauglichen Lösung zuführen. Allein für das Lesen und Verstehen der Akten geht manchmal ein ganzer Arbeitstag drauf, für das Erarbeiten der Lösung ein weiterer. Und das ist schon relativ schnell. 
  • Man wird zum Sitzungsdienst eingeteilt, der meistens zwischen 3-8 Verfahren umfasst. Diese müssen vorbereitet werden: Man muss die Handakten lesen, sich  rechtlich Gedanken über die Fälle machen, sich Strafmaße überlegen. Oft sind Aktendoppel mit ein paar Hundert Blatt dabei, die man dann auch gleich noch mit lesen darf. Das alles muss man mit seinem Ausbilder vorbesprechen, der natürlich vollständige Aktenkenntnis erwartet. 
  • Dann muss der Sitzungsdienst natürlich auch durchgeführt werden. Dafür darf man dann erstmal teils stundenlang durch das halbe Bundesland gurken. Die Sitzungen können sich je nach Verfahren ewig ziehen, wenn die Beweisaufnahme etwas anderes ergibt als zunächst aus den Akten ersichtlich ist oder wenn Angeklagte sich nicht bequemen zu erscheinen und erst polizeilich vorgeführt werden müssen. Regelmäßig ist man dann erst am späten Nachmittag zu Hause, ohne auch nur Gelegneheit zum Essen gehabt zu haben, da die Verhandlungen natürlich noch mit dem Ausbilder nachbesprochen werden müssen und bei mehreren Verfahren hintereinander ist man oft auch mental so durch, dass man nicht mehr zum Lernen zu gebrauchen ist.
  • Hinzu kommt noch die AG, die vor- und nachbereitet werden muss. Wir bekommen regelmäßig Hausaufgaben, die ich meistens zwischen 22 und 23 Uhr am Vortag der AG mehr schlecht als recht erledige, weil ich es vorher schlicht nicht schaffe.
  • Man muss sich zusätzlich auch noch auf die AG-Klausuren vorbereiten, die sehr streng und auf Examensniveau bewertet werden. Ein großer Teil der AG schafft regelmäßig die 4 Punkte nicht.
  • Man kann deswegen Akten- oder Kurzvorträge halten, um diese schlechten Noten auszugleichen. Diese müssen natürlich zusätzlich noch vorbereitet werden und man muss sich schon anstrengen, um dort eine gute Note zu kriegen.
  • Man muss sich natürlich auch noch den Stoff für das Examen an sich erarbeiten, allein die AG reicht da vorne und hinten nicht. Ich wollte in der Station folgende Materialien durcharbeiten und mir Karteikarten daraus erstellen:
    • ein Skript zur Staatsanwaltsklausur
    • Ein Skript zur Revisionsklausur
    • Ein Skript für das materielle Recht


Geschafft habe ich jetzt, gegen Ende der Station, sage und schreibe eins davon. Und das auch nur, weil ich immer bis tief in die Nacht dran gesessen habe.

Zum Schreiben von Übungsklausuren bin ich bis jetzt quasi gar nicht gekommen. Ich wollte eigentlich 2 pro Woche schreiben, wüsste aber nicht, wo ich diese 10 Stunden pro Woche hernehmen soll. Der menschliche  Organismus braucht nunmal 8 Stunden Schlaf am Tag und ich bin da leider keine Ausnahme. 

Ich beschäftige mich schon jetzt mehr mit Jura als meiner Meinung nach gut für mich ist. Ich würde gerne auch mal 2-3 Stunden abends zum Abschalten und Netflix schauen oder Lesen haben (von jeglicher Form von Sport habe ich mich eh verabschiedet, weil ich dafür keine Energie mehr habe) und am Wochenende mal einen freien Tag. Pustekuchen. Ich beschäftige mich quasi in jeder Sekunde, in der ich wach bin, mit dieser dämlichen Ausbildung. Ich habe auch das Gefühl, das mich das ziemlich mitnimmt. Ich ertappe mich dabei, dass ich anderen Menschen gar nicht mehr richtig zuhöre, sondern mental schon wieder dabei bin, was ich heute alles noch machen muss und kann in letzter Zeit ein erhöhtes Aufkommen von Flüchtigkeitsfehlern und Konzentrationsschwäche bei mir bemerken. 

Wie um alles in der Welt soll man es bitte schaffen, diesen Workload zu stemmen und sich parallel auf das Examen vorzubereiten und ein halbwegs vernünftiges Ergebnis erzielen?
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Ich kann Dir empfehlen, zur Vorbereitung auf das Referendariat das Buch "99 Tipps & Hinweise für ein erfolgreiches Rechtsreferendariat" zu lesen. Das Buch gibt es als Print-Ausgabe und E-Book. Infos hierzu findest Du auf folgender Seite:

https://www.juristenkoffer.de/rechtsreferendariat/99-tipps-hinweise.php

Neben Tipps zur Planung des Referendariats beinhaltet das Buch auch viele hilfreiche Hinweise zur optimalen Examensvorbereitung sowie viele konkrete Tipps für das Schreiben der Klausuren.
 
Zappzarapp
Junior Member
**
Beiträge: 5
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#2
21.03.2026, 16:59
Du solltest dir mE unbedingt zeitnah Urlaub nehmen und mal durchschnaufen. Ein Tag pro Woche Pause, sowie abends unter der Woche hin und wieder Sport sollte darüber hinaus möglich sein. Wenn du so weiter machst, macht dir entweder dein Körper oder deine Psyche einen Strich durch die Rechnung. Wünsche dir alles Gute!
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JuraBW2026
Junior Member
**
Beiträge: 11
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Registriert seit: Mar 2026
#3
21.03.2026, 17:43
Tut mir echt leid, dass du eine solche Erfahrung hast. Auch wenn der Aufwand in der Strafstation natürlich hoch ist, muss ich ganz ehrlich und direkt sagen: Deine Erwartungen an dich selbst sind bullshit. 2 Klausuren pro Woche in der Strafstation?! Das schaffst du natürlich nicht. Ich habe vllt 1 Klausur alle 2 Wochen geschrieben. 2 pro Woche kannst du in der Tauchstation schreiben, aber jetzt macht das wirklich gar keinen Sinn.
3 Skripte durcharbeiten... na ja. Jetzt nimmt man so oder so nicht viel mit. Zumindest ich hatte das Gefühl, Strafrecht erst nach der Strafstation kapiert zu haben :D
Du solltest dich mE auf deine Stationsaufgaben konzentrieren und merken, dass du mehrere Monate (vllt >1 Jahr) bis zum Examen hast und dieses Tempo (auch ohne Stationsaufgaben!) eh nicht bis dahin halten kannst.
Mach deine Stationsaufgaben, bereite die AGs vor und nach und lass das sein <3 Es wird Zeiten kommen wo du jeden Tag 10 Stunden lernen kannst und dafür solltest du dich nicht jetzt schon krankmachen.
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nasciturus
Junior Member
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Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#4
21.03.2026, 17:51
(21.03.2026, 17:43)JuraBW2026 schrieb:  Tut mir echt leid, dass du eine solche Erfahrung hast. Auch wenn der Aufwand in der Strafstation natürlich hoch ist, muss ich ganz ehrlich und direkt sagen: Deine Erwartungen an dich selbst sind bullshit. 2 Klausuren pro Woche in der Strafstation?! Das schaffst du natürlich nicht. Ich habe vllt 1 Klausur alle 2 Wochen geschrieben. 2 pro Woche kannst du in der Tauchstation schreiben, aber jetzt macht das wirklich gar keinen Sinn.
3 Skripte durcharbeiten... na ja. Jetzt nimmt man so oder so nicht viel mit. Zumindest ich hatte das Gefühl, Strafrecht erst nach der Strafstation kapiert zu haben :D
Du solltest dich mE auf deine Stationsaufgaben konzentrieren und merken, dass du mehrere Monate (vllt >1 Jahr) bis zum Examen hast und dieses Tempo (auch ohne Stationsaufgaben!) eh nicht bis dahin halten kannst.
Mach deine Stationsaufgaben, bereite die AGs vor und nach und lass das sein <3 Es wird Zeiten kommen wo du jeden Tag 10 Stunden lernen kannst und dafür solltest du dich nicht jetzt schon krankmachen.

Aber wenn ich es jetzt nicht mache, müsste ich es ja später irgendwann machen. Und es ist ja nicht so, dass ich danach meine Ruhe habe, sondern es geht ja weiter im Stoff, den ich mir auch wieder erarbeiten muss. Ich habe bis unmittelbar vor dem Examen AG im Zwangsvollstreckungsrecht.

Tauchen kann ich ungefähr 2 Monate vor meinem Examen. Ich kann doch nicht erst 8 Wochen vor der Prüfung anfangen, 12 Skripte oder so durchzuarbeiten?
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Zappzarapp
Junior Member
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Beiträge: 5
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#5
21.03.2026, 19:03
(21.03.2026, 17:51)nasciturus schrieb:  
(21.03.2026, 17:43)JuraBW2026 schrieb:  Tut mir echt leid, dass du eine solche Erfahrung hast. Auch wenn der Aufwand in der Strafstation natürlich hoch ist, muss ich ganz ehrlich und direkt sagen: Deine Erwartungen an dich selbst sind bullshit. 2 Klausuren pro Woche in der Strafstation?! Das schaffst du natürlich nicht. Ich habe vllt 1 Klausur alle 2 Wochen geschrieben. 2 pro Woche kannst du in der Tauchstation schreiben, aber jetzt macht das wirklich gar keinen Sinn.
3 Skripte durcharbeiten... na ja. Jetzt nimmt man so oder so nicht viel mit. Zumindest ich hatte das Gefühl, Strafrecht erst nach der Strafstation kapiert zu haben :D
Du solltest dich mE auf deine Stationsaufgaben konzentrieren und merken, dass du mehrere Monate (vllt >1 Jahr) bis zum Examen hast und dieses Tempo (auch ohne Stationsaufgaben!) eh nicht bis dahin halten kannst.
Mach deine Stationsaufgaben, bereite die AGs vor und nach und lass das sein <3 Es wird Zeiten kommen wo du jeden Tag 10 Stunden lernen kannst und dafür solltest du dich nicht jetzt schon krankmachen.

Aber wenn ich es jetzt nicht mache, müsste ich es ja später irgendwann machen. Und es ist ja nicht so, dass ich danach meine Ruhe habe, sondern es geht ja weiter im Stoff, den ich mir auch wieder erarbeiten muss. Ich habe bis unmittelbar vor dem Examen AG im Zwangsvollstreckungsrecht.

Tauchen kann ich ungefähr 2 Monate vor meinem Examen. Ich kann doch nicht erst 8 Wochen vor der Prüfung anfangen, 12 Skripte oder so durchzuarbeiten?

Wieso ist deine Tauchzeit so kurz? 

In meinem Bundesland ist die Verwaltungsstation zumindest auch sehr gut zum lernen geeignet. Das trifft meines Wissens nach auf die meisten Bundesländer zu. 

Wenn dir die Stationsarbeit zusätzlich zur Sitzungsvertretung zu viel ist, sprich es beim Ausbilder an. Die Stationszeugnisse interessieren später niemanden, im Gegensatz zum Examensergebnis. Vielleicht setzt du dich zu intensiv mit den Akten auseinander? 

2 Klausuren pro Woche sind zu viel. Gliedern wäre auch eine Alternative.

Zusätzlich würde ich eventuell Kaiserseminare in Erwägung ziehen. Karteikarten selber schreiben kostet sehr viel Zeit. Hier kann man z.B. auf die von JI zurückgreifen. Versuch einfach soviel wegzurationalisieren wie möglich.

Und wie eingangs bereits erwähnt. Gönn dir mal Ruhe.
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FreistaatsKnecht
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Registriert seit: Oct 2025
#6
21.03.2026, 20:46
Stress dich nicht so. In der Strafstation hatte bei uns auch niemand Zeit für irgendwas außer AG und praktische Ausbildung. Selbst das war bei den meistens mit Nachtschichten und Wochenendarbeit verbunden. Die Spitzenleute haben ein Skript nebenbei geschafft. Wir haben einige mit Platzziffern 1-3 aus dem ersten Examen aus verschiedenen BLen im Jahrgang und selbst die waren überfordert.
Uns wurden 30-40 ausgeschriebene Klausuren bis zum Examen empfohlen. Die AG deckt bei uns bereits ca 25 Klausuren ab. Es reicht also, wenn du während der Anwaltsstation zusätzliche Klausuren schreibst. Falls dein BLen weniger anbietet, kannst du natürlich eher mit freiwilligen Klausuren anfangen. Zwei Klausuren sind aber wirklich unnötig. Realistisch ist alle zwei Wochen bzw einmal im Monat eine. 
Letztendlich kann man für das zweite Examen nicht mehr alles lernen wie beim ersten. 
Solange du im Vergleich zur restlichen AG halbwegs im Schnitt bist, passt das :) vor allem wenn du an einem Standort bist, für den man hohe Punkte im ersten braucht
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JuraBW2026
Junior Member
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Beiträge: 11
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#7
22.03.2026, 10:06
(21.03.2026, 17:51)nasciturus schrieb:  
(21.03.2026, 17:43)JuraBW2026 schrieb:  Tut mir echt leid, dass du eine solche Erfahrung hast. Auch wenn der Aufwand in der Strafstation natürlich hoch ist, muss ich ganz ehrlich und direkt sagen: Deine Erwartungen an dich selbst sind bullshit. 2 Klausuren pro Woche in der Strafstation?! Das schaffst du natürlich nicht. Ich habe vllt 1 Klausur alle 2 Wochen geschrieben. 2 pro Woche kannst du in der Tauchstation schreiben, aber jetzt macht das wirklich gar keinen Sinn.
3 Skripte durcharbeiten... na ja. Jetzt nimmt man so oder so nicht viel mit. Zumindest ich hatte das Gefühl, Strafrecht erst nach der Strafstation kapiert zu haben :D
Du solltest dich mE auf deine Stationsaufgaben konzentrieren und merken, dass du mehrere Monate (vllt >1 Jahr) bis zum Examen hast und dieses Tempo (auch ohne Stationsaufgaben!) eh nicht bis dahin halten kannst.
Mach deine Stationsaufgaben, bereite die AGs vor und nach und lass das sein <3 Es wird Zeiten kommen wo du jeden Tag 10 Stunden lernen kannst und dafür solltest du dich nicht jetzt schon krankmachen.

Aber wenn ich es jetzt nicht mache, müsste ich es ja später irgendwann machen. Und es ist ja nicht so, dass ich danach meine Ruhe habe, sondern es geht ja weiter im Stoff, den ich mir auch wieder erarbeiten muss. Ich habe bis unmittelbar vor dem Examen AG im Zwangsvollstreckungsrecht.

Tauchen kann ich ungefähr 2 Monate vor meinem Examen. Ich kann doch nicht erst 8 Wochen vor der Prüfung anfangen, 12 Skripte oder so durchzuarbeiten?

Warum ist deine Tauchzeit so kurz?
Ist bei euch die Tauchstation in der Verwaltungsstation oder in der Anwaltsstation? Anwalt könntest du jederzeit tauchen können, Verwaltung würde ich auch offen ansprechen und sagen dass ich lernen will. Meistens lassen die dich eine Akte bearbeiten und dann gehen.
Ich glaube du machst dir viiiiiel zu viel Druck. Ich habe während des Refs durchgehend gelernt, ja, aber nur wie es die Stationsarbeit zugelassen hat. Wirklich angefangen zu lernen habe ich in den letzten 3 Monaten. Und es klappt auch so. Bitte sei gut zu dir selbst - ich kenne das so gut, dass man so viel von sich selbst verlangt, aber du bist auch nur ein Mensch und du brauchst Ruhe. Der Weg ist sehr lang bis zum Examen. Es nützt dir nichts, wenn du in der Anwaltsstation kein Bock mehr auf Jura hast. Geh die Sache langsamer an.
+1 für Kaiserseminare. Die helfen, weil die die Vorarbeit für dich übernehmen.

P.S. Niemand hat fürs Examen 12 Skripte von vorne bis Ende durchgearbeitet, das garantiere ich dir ;)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2026, 10:07 von JuraBW2026.)
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HAPPY
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2026
#8
Gestern, 16:01
Halte durch ♥️ es ist unfassbar viel und du machst genug! Das zweite Staatsexamen ist nicht mit dem ersten vergleichbar. So lernen und arbeiten wie dort ist nicht möglich. 

Du kannst stolz auf dich sein. Gib dein bestes, im rahmen deiner gesundheitlichen Möglichkeiten. 
Alles wird gut ♥️♥️♥️
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Sudoku
Member
***
Beiträge: 52
Themen: 3
Registriert seit: Oct 2024
#9
Vor 10 Stunden
Evtl hilft es sich vor Augen zu führen, das sich später keine Schwein für Stationsnoten interessiert.

Retrospektiv sollte Examensvorbereitung immer Vorrang vor Leistung in der Station haben. Die dankt einem später Niemand
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 10 Stunden von Sudoku.)
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Numerius Negidius
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 0
Registriert seit: May 2025
#10
Vor 26 Minuten
Viele Vorposter haben hier schon gute Hinweise gegeben. Ich würde noch ergänzen, dass es gerade der Sinn vom Ref ist, auf den späteren Berufsalltag vorzubereiten. Und da sind die Anforderungen und der allgemeine Pace in aller Regel nicht niedriger als im Ref. Das soll nicht heißen, dass das Ref gezielt in den Burn Out führen soll, sondern dass man sich in dieser Zeit selbst Techniken aneignen muss, um mit der Arbeitsbelastung klarzukommen. Das heißt insbesondere, dass man Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit priorisiert, seine Zeit effizient nutzt und vor allem auch mal (guten Gewissens!) Feierabend macht, wenn das Tagewerk einigermaßen geschafft ist und nix mehr geht (was nach einem Tag mit Sitzungsdienst völlig normal ist). Wenn man das Gefühl hat, dass das eigene Pensum zu hoch ist, heißt das womöglich eher, dass man sich selbst zu viel abverlangt. 

So halte ich es für fraglich, ob man sich neben Stationsarbeit und Arbeitsgemeinschaft noch ein Skript (mit zweifelhaftem didaktischen Mehrwert) zum materiellen Strafrecht reinbimsen muss. Das materielle Recht sollte jedenfalls im Groben noch aus dem Studium bekannt sein, für die Details hilft in der Klausur der Kommentar. Revision war zumindest bei uns in der Strafstation noch kein Thema, sondern kam erst in der F-AG (Anwaltsstation) - das mag aber vom BL abhängig sein. Es reicht, wenn man Übungsklausuren skizziert und während der Tauchphase mal ein paar mehr ausschreibt - da ist dann auch der Lerneffekt am größten.
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