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Aktenabgrund
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Themen: 1
Registriert seit: Feb 2025
#21
19.02.2026, 12:37
(19.02.2026, 00:32)RRalf schrieb:  
(18.02.2026, 21:12)Praktiker schrieb:  
(18.02.2026, 19:05)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:  Schon komisch. 

Wieso wollen denn eigentlich alle in den ÖD, wenn der doch gar nicht soo toll und vorteilhaft ist, wie man hier immer erklärt bekommt?

Wie schon mal erwähnt: In einer Gesellschaft, in der die gefragtesten Jobs diejenigen beim Staat und nicht in der freien Wirtschaft sind, stimmt etwas nicht.

Das Schöne ist ja, dass sich diese Gesellschaft alle Jahr komplett wandelt. Vor nicht allzu langer Zeit wurde man hier noch dafür ausgelacht, dass man unterbezahlt sein Leben im langweiligen öffentlichen Dienst vertut. Jetzt ist es auf einmal wieder hochprivilegiert und gesucht. Ich vermute, man braucht nur abwarten, bis es sich wieder dreht (jedenfalls hoffe ich das für den Wirtschaftsstandort).

Jupp, genau so ging es mir vor ein paar Jahren. 

Hä, was willst DU denn im öD?
Dann geh doch wenigstens in die Justiz.
Probier doch GK erstmal aus, vielleicht gefällt es dir ja doch.

Es hatte weniger als die Hälfte meines Umfelds Verständnis für die Entscheidung. Auch dieses Mindset, dass die Noten weggeworfen sind, weil man zu dem Zeitpunkt auch mit 13 Punkten relativ problemlos in die Verwaltung gekommen wäre.

Es wurde zum Teil so getan, als würde A13 mit Zulage sowas wie den Mindestlohn darstellen. 

Dieser krasse Shift betrifft aber nicht nur Volljuristen. Ich bin an der Schnittstelle zur IT tätig und bei den Informatikern ist die Entwicklung ehrlich gesagt deutlich extremer. Von einstelligen Zahlen geeigneter Bewerber auf eine E13 mit Ziel der Verbeamtung zu 50+ innerhalb weniger Jahre.

Ja das eben .... Ich habe mich auch bereits lange vor der momentanen wirtschaftlichen Situation für den öD außerhalb der Justiz - ganz bewusst und unter Ausschlagung anderer Möglichkeiten - entschieden. 

Es ist nicht nur die Sicherheit, wie ein anderer Nutzer schrieb, sondern in erster Linie auch die Sinnhaftigkeit, die für mich persönlich jedenfalls den benefit darstellt. Auch wenn behördeninterne Prozesse und Vorgänge nicht immer der Weisheit letzter Schluss sind, letztlich trägt man dennoch seinen Teil für ein funktionierendes Gemeinwesen bei. Das hat für mich bereits abstrakt eine andere Qualität als das Gewinnmaximieren für die Partner einer Kanzlei. Wenn ich das berücksichtige, die Sicherheit und eine sicherlich steigerungsfähige, aber dennoch erstmal grundsolide Besoldung, fand ich die Verachtung, die in wirtschaftsstarken Jahren dem öD entgegengebracht wurde, immer recht erstaunlich bzw. für mich wenig nachvollziehbar. Aber das ist wieder diese Typfrage. Vorhersehbar jedenfalls, dass dem öD nun die Türen eingerannt werden ... bei meinem Bewerbungsprozess hat man damals schon ganz stark danach selektiert, inwieweit Bezüge und echtes Interesse am öD bestanden. Das dürfte sich inzwischen noch verschärfen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2026, 12:38 von Aktenabgrund.)
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Sonnenschein
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Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#22
19.02.2026, 20:32
(18.02.2026, 21:40)JurisRef schrieb:  
(18.02.2026, 19:05)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:  Schon komisch. 

Wieso wollen denn eigentlich alle in den ÖD, wenn der doch gar nicht soo toll und vorteilhaft ist, wie man hier immer erklärt bekommt?

Wie schon mal erwähnt: In einer Gesellschaft, in der die gefragtesten Jobs diejenigen beim Staat und nicht in der freien Wirtschaft sind, stimmt etwas nicht.

Ich weiß nicht wie es woanders aussieht, aber nachdem was ich mitbekommen habe, bekommst du als Anwalt als Berufsanfängerin bei weitem nicht das Gehalt was ein A13 oder E13 Jurist in Stufe 1 bekommt

A13 und E13 sind nach Abzug der PKV-Beitrags je nach Bundesland und Erfahrungsstufe trotzdem locker 700€ netto von einander entfernt. Deshalb ist das für mich schonmal gar nicht vergleichbar. Ob man 3.000 netto oder 4.000 netto hat spielt zumindest für mich schon eine Rolle, zumal man zum Teil die gleichen Aufgaben bearbeitet und Arbeitszeit hat ohne die Sicherheit der Verbeamtung...Stufe 1 gibt es bspw. in Rheinland Pflalz gar nicht mehr, man beginnt immer in Stufe 2 oder 4 meine ich.

Und ja, je nach Region kann es Anwalt zum Berufseinstieg weniger sein. Aber da holt man in der Regel relativ schnell auf in den ersten 5 Jahren.
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JurisRef
Member
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Beiträge: 208
Themen: 5
Registriert seit: Dec 2023
#23
19.02.2026, 21:40
(19.02.2026, 20:32)Sonnenschein schrieb:  
(18.02.2026, 21:40)JurisRef schrieb:  
(18.02.2026, 19:05)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:  Schon komisch. 

Wieso wollen denn eigentlich alle in den ÖD, wenn der doch gar nicht soo toll und vorteilhaft ist, wie man hier immer erklärt bekommt?

Wie schon mal erwähnt: In einer Gesellschaft, in der die gefragtesten Jobs diejenigen beim Staat und nicht in der freien Wirtschaft sind, stimmt etwas nicht.

Ich weiß nicht wie es woanders aussieht, aber nachdem was ich mitbekommen habe, bekommst du als Anwalt als Berufsanfängerin bei weitem nicht das Gehalt was ein A13 oder E13 Jurist in Stufe 1 bekommt

A13 und E13 sind nach Abzug der PKV-Beitrags je nach Bundesland und Erfahrungsstufe trotzdem locker 700€ netto von einander entfernt. Deshalb ist das für mich schonmal gar nicht vergleichbar. Ob man 3.000 netto oder 4.000 netto hat spielt zumindest für mich schon eine Rolle, zumal man zum Teil die gleichen Aufgaben bearbeitet und Arbeitszeit hat ohne die Sicherheit der Verbeamtung...Stufe 1 gibt es bspw. in Rheinland Pflalz gar nicht mehr, man beginnt immer in Stufe 2 oder 4 meine ich.

Und ja, je nach Region kann es Anwalt zum Berufseinstieg weniger sein. Aber da holt man in der Regel relativ schnell auf in den ersten 5 Jahren.

Kann halt nur von uns reden, in denen man als Berufseinsteiger in Anwaltskanzleien teilweise etwas über 2.000€ netto verdient und das wollten viele von uns garnicht. Also ich wollte bevor ich von dem Gehalt wusste aus anderen Gründen immer in die Verwaltung, egal ob Beamtendienst oder Angestellt, aber viele haben sich erst dadurch entschieden zur Justiz oder im ÖD zu bewerben 😅
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