06.02.2026, 16:52
(05.02.2026, 17:16)Law.NRW schrieb: Kapellmann. Doktor zwingend und ein VB (Staatsteil) reicht.
https://kapellmann.de/de/anwaelte
Ich sehe da bei ca. der Hälfte der Anwälte keinen Dr. vor dem Namen.
06.02.2026, 16:58
(06.02.2026, 16:52)RRalf schrieb:(05.02.2026, 17:16)Law.NRW schrieb: Kapellmann. Doktor zwingend und ein VB (Staatsteil) reicht.
https://kapellmann.de/de/anwaelte
Ich sehe da bei ca. der Hälfte der Anwälte keinen Dr. vor dem Namen.
VB ist bei Kapellmann übrigens auch nicht „zwingend“.
06.02.2026, 18:01
Für die Partnererkennung braucht es mE den Doktor. Für eine Einstellung als Anwalt ist zumindest ein Promotionsvorhaben stark gewünscht.
06.02.2026, 18:24
Häufig gilt doch zwei aus vier. Dann ist der Dr ein asset.
07.02.2026, 07:46
(31.01.2026, 14:10)Riecko schrieb: Hier wird ja ziemlich viel leidig über die Schwierigkeiten des Berufseinstiegs gesprochen. Ich möchte dies auch niemanden absprechen, aber habe das in meinem Umfeld komplett anders (=viel positiver) erlebt. Darauf habe ich schon in einem anderen Thread rekurriert:
Bei mir in der Umgebung haben alle Menschen schnell einen Job gefunden (Alle in NRW bzw. Berlin, alle 2025 oder 2026).
Zwei in einer GK (Deutsche "Tier 1") (allerdings beide bekannt und bewährt und 2x VB; nehme es nur zur Vollständigkeit hier auf, da man so mAn ziemlich sicher noch in einer GK kommt)
Eine Bekannte in einer "kleineren GK" durch Initiativbewerbung (VB und 7,XX; 110k)
Ein Bekannter in einer kleinen Kanzlei als Strafverteidiger (Vermittlung durch einen Bekannten) (2x a; allerdings "nur" 45k; Leben eines angestellten Strafverteidigers, da gibt es nicht viel :D)
Einer hat in einem Unternehmen als Syndikus angefangen (B und B, 72K).
Eine ist jetzt Prüfungsassistentin in einer kleinen WP (52K, A und B).
Einer in einer kleinen, aber in ihrer Umgebung renommierten Kanzlei (Stadt mit 50k Einwohnern) (B und VB, 60k "Track" zum Notar).
Zwei in einer Bundesbehörde, A13 (jeweils 2x B).
Daher wollte ich euch mal fragen, was ihr denn so für positive Berichte über den Berufseinstieg habt?
Ich bin noch im Ref, habe allerdings selbst keine zu hohen Ansprüche an mein Gehalt. Ich würde gerne so nach 5 Jahren Berufserfahrung auf 60-80K kommen und dann mal schauen. Selbst wenn es nicht klappt, wäre es auch okay, da ich sehr genügsam lebe. Ich bin allerdings auch faktisch ohne Geld aufgewachsen.
Ich habe mich nach dem Ref mit 35 Mandanten und etwa 8k Umsätze pro Monat direkt im Steuerrecht selbstständig gemacht. Jetzt bin ich bei etwa 30k Umsätze pro Monat und ich habe noch eine angestelllte Rechtsanwältin in Teilzeit. Es liegt aber daran, dass im Steuerrecht ein krasser Mangel an Beratern besteht, die deine Erklärung machen.
09.02.2026, 15:10
(06.02.2026, 18:24)g3rn3gr0s schrieb: Häufig gilt doch zwei aus vier. Dann ist der Dr ein asset.
Das ist meiner Erfahrung nach eher ein Irrlglaube im aktuellen Markt. Die Regel hat mehr in Prä-Covid-Zeiten gegolten. Ich kenne dort mehrere, die mit z.B. VB/(mittleres)B + LLM in GKs untergekommen sind. Aktuell ist das so wohl wesentlich schwieriger geworden.









