31.01.2026, 11:39
Hallo liebes Forum,
ich stehe momentan vor der Wahl meiner Wahlstation und habe ein Angebot einer Großkanzlei, bei der ich auch nach dem Ref geneigt wäre einzusteigen. Wäre auch in einer Stadt die für mich langfristig klar geht. Zugleich gäbe es die Möglichkeit, sich dasselbe Rechtsgebiet mal aus Aufsichtsperspektive anzusehen. Das fände ich eigentlich spannender, ich möchte mal wieder ins Ausland.
Ich frage mich, wie sehr ich mir es mit der GK versaue, wenn ich das Angebot ablehne und nach dem Ref trotzdem dort anfangen will. Zum Einen aufgrund der Absage selbst, zum Anderen weil mir der Bonus von "bekannt und bewährt" fehlt. Was man hier im Forum so liest, kann man sich ja wohl trotz Erreichen der magischen Notengrenze mittlerweile nicht mehr sicher sein seinen begehrten Job auch zu bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas sinnvolles zu der Frage beitragen könnt!
Liebe Grüße
ich stehe momentan vor der Wahl meiner Wahlstation und habe ein Angebot einer Großkanzlei, bei der ich auch nach dem Ref geneigt wäre einzusteigen. Wäre auch in einer Stadt die für mich langfristig klar geht. Zugleich gäbe es die Möglichkeit, sich dasselbe Rechtsgebiet mal aus Aufsichtsperspektive anzusehen. Das fände ich eigentlich spannender, ich möchte mal wieder ins Ausland.
Ich frage mich, wie sehr ich mir es mit der GK versaue, wenn ich das Angebot ablehne und nach dem Ref trotzdem dort anfangen will. Zum Einen aufgrund der Absage selbst, zum Anderen weil mir der Bonus von "bekannt und bewährt" fehlt. Was man hier im Forum so liest, kann man sich ja wohl trotz Erreichen der magischen Notengrenze mittlerweile nicht mehr sicher sein seinen begehrten Job auch zu bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas sinnvolles zu der Frage beitragen könnt!
Liebe Grüße
31.01.2026, 12:59
(31.01.2026, 11:39)refolution schrieb: Hallo liebes Forum,
ich stehe momentan vor der Wahl meiner Wahlstation und habe ein Angebot einer Großkanzlei, bei der ich auch nach dem Ref geneigt wäre einzusteigen. Wäre auch in einer Stadt die für mich langfristig klar geht. Zugleich gäbe es die Möglichkeit, sich dasselbe Rechtsgebiet mal aus Aufsichtsperspektive anzusehen. Das fände ich eigentlich spannender, ich möchte mal wieder ins Ausland.
Ich frage mich, wie sehr ich mir es mit der GK versaue, wenn ich das Angebot ablehne und nach dem Ref trotzdem dort anfangen will. Zum Einen aufgrund der Absage selbst, zum Anderen weil mir der Bonus von "bekannt und bewährt" fehlt. Was man hier im Forum so liest, kann man sich ja wohl trotz Erreichen der magischen Notengrenze mittlerweile nicht mehr sicher sein seinen begehrten Job auch zu bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas sinnvolles zu der Frage beitragen könnt!
Liebe Grüße
Ich habe damals die „spannendere Station“ gewählt.
Auf „bekannt und bewährt“ würde ich mich nicht verlassen. Kann ja zB auch sein „dein“ Partner wechselt die Kanzlei. Und dann?
01.02.2026, 12:15
Wenn du konkret in die GK willst wo du ein Angebot für die Wahlstation hast würde ich das zu 100% annehmen.
Die Bewerberlage ist gut und wenn du dann im 2. Examen nur 8,x oder 9,X hast und es viele Bewerber gibt die 10-11,X haben, werden die genommen werden.
Wenn du jedoch schon "bekannt und bewährt" bist und dann mit 9,X die formalen Kriterien erfüllst, wird man dich nicht ablehnen.
Nur wegen einem kurzen Perspektivwechsel diese Chance verstreichen lassen ist es mMn nicht wert.
Aber du musst es selbst wissen :) Viel Erfolg dir!
Die Bewerberlage ist gut und wenn du dann im 2. Examen nur 8,x oder 9,X hast und es viele Bewerber gibt die 10-11,X haben, werden die genommen werden.
Wenn du jedoch schon "bekannt und bewährt" bist und dann mit 9,X die formalen Kriterien erfüllst, wird man dich nicht ablehnen.
Nur wegen einem kurzen Perspektivwechsel diese Chance verstreichen lassen ist es mMn nicht wert.
Aber du musst es selbst wissen :) Viel Erfolg dir!
02.02.2026, 00:25
Ich stand auch vor einer solchen Entscheidung und habe die spannende Station gewählt. Mit dem Vertrauen in eine Übernahme nach der Station sind schon einige Freunde von mir etwas auf die Nase gefallen - auf die Zusage "8,X reicht uns, wir fanden dich jetzt hier in der Station so super" wurde sich dann doch nicht gehalten. Falls die Note doch nicht ganz so ausfällt, wie erhofft, hast du mir der spannenden Station später mehr zu erzählen im Bewerbungsgespräch und die Erfahrung kann dir niemand nehmen! Aber hör einfach auf dein Bauchgefühl, damit fährt man meistens eh am besten
03.02.2026, 12:31
(02.02.2026, 00:25)Ref3 schrieb: Ich stand auch vor einer solchen Entscheidung und habe die spannende Station gewählt. Mit dem Vertrauen in eine Übernahme nach der Station sind schon einige Freunde von mir etwas auf die Nase gefallen - auf die Zusage "8,X reicht uns, wir fanden dich jetzt hier in der Station so super" wurde sich dann doch nicht gehalten. Falls die Note doch nicht ganz so ausfällt, wie erhofft, hast du mir der spannenden Station später mehr zu erzählen im Bewerbungsgespräch und die Erfahrung kann dir niemand nehmen! Aber hör einfach auf dein Bauchgefühl, damit fährt man meistens eh am besten
Gehe ich auch mit.
Die Station gezielt bei einer Kanzlei abzuleisten, bringt dich ausschließlich in Bezug auf diese eine konkrete Kanzlei weiter.
Die Station im bspw. Ausland abzuleisten, bringt dich bei fast jeder Kanzlei weiter.


