29.11.2021, 13:23
Hallo liebe Leidensgenossen,
neben der Stationsarbeit, Übungsklausuren, Lernen mit Lehrbüchern haben (fast) alle Referendare das besondere Vergnügen von mehr oder weniger bemühten und motivierten AG-Leitern gelegentlich geschult zu werden.
Manche AG-Leiter weigern sich dabei dem Fortschritt der Technik mit weniger Skepsis, als die sie gegenüber ihren Schwiegermüttern hegen, zu begegnen
Digitale Sitzungen sind für diese speziellen AG-Leiter nicht vorstellbar. Obwohl auch hier Austausch, Wortmeldungen, Powerpoint-Shows und sogar Arbeiten in Gruppen möglich ist. Alles neu, alles schlecht, alles nicht wie früher. Digitalisierung ist nur gut, wenn es einen selbst nicht betrifft.
Besonders schön auch das Argument, Kinder müssen auch zur Schule gehen. Nur handelt es sich hier nicht um schulpflichtige Kinder, die eine erwachsene Betreuungsperson bedürfen.
Zumal Rechtsreferendare häufig Mitte 20 sind, in unterschiedlichen Lebenssituationen leben und manche noch die wilde Party-WG-Zeit aus Studentenzeiten nicht hinter sich gelassen haben. Die Impfquote ist hier soweit ich weiß erfreulich hoch, doch schützen 1. und 2. Impfung nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gegen eine COVID-19 Erkrankung. Zumal der Weg zur AG auch irgendwie zu beschreiten ist. In manchen Regionen Deutschlands schneit es bereits heute. Ein Freudenwetter für alle Fahrradfahrer und Kuschel(Husten)zeit für alle Bahnfahrer. Die Ansteckungsgefahr lauert bereits auf dem Arbeitsweg.
Sollten wir Rechtsreferendare nicht gerade gute Vorbilder für die Gesellschaft sein und zeigen: wir können auch im Homeoffice lernen?! Können wir nicht auch die steigenden Corona-Zahlen beachten? Was machen wir am besten gegen die unbelehrbaren AG Leitern, für die eine AG nur in Präsenz in Betracht kommt?
Die Corona-Zahlen schießen durch die Decke. Es besteht eine Homeofficepflicht.
Und trotzdem sollen wir x-mal die Woche uns alle zusammentreffen und dort mehrere Stunden gemeinsam Unterricht fabrizieren.
Mir wäre auch ein Referendariat außerhalb einer Pandemie lieber gewesen. Ich hätte auch lieber immer nur Präsenzunterricht und würde auch gerne mal meine Kollegen abends auf ein Bier in einer Kneipe treffen.
Unternehmt Ihr etwas gegen solche resoluten AG-Leiter?
Haben eure OLG bereits Ansagen dazu gemacht?
Oder seht ihr das anders?
Ich freue mich auf den Austausch
Euer
Super-Hypochonder von den Sch'tis
neben der Stationsarbeit, Übungsklausuren, Lernen mit Lehrbüchern haben (fast) alle Referendare das besondere Vergnügen von mehr oder weniger bemühten und motivierten AG-Leitern gelegentlich geschult zu werden.
Manche AG-Leiter weigern sich dabei dem Fortschritt der Technik mit weniger Skepsis, als die sie gegenüber ihren Schwiegermüttern hegen, zu begegnen
Digitale Sitzungen sind für diese speziellen AG-Leiter nicht vorstellbar. Obwohl auch hier Austausch, Wortmeldungen, Powerpoint-Shows und sogar Arbeiten in Gruppen möglich ist. Alles neu, alles schlecht, alles nicht wie früher. Digitalisierung ist nur gut, wenn es einen selbst nicht betrifft.
Besonders schön auch das Argument, Kinder müssen auch zur Schule gehen. Nur handelt es sich hier nicht um schulpflichtige Kinder, die eine erwachsene Betreuungsperson bedürfen.Zumal Rechtsreferendare häufig Mitte 20 sind, in unterschiedlichen Lebenssituationen leben und manche noch die wilde Party-WG-Zeit aus Studentenzeiten nicht hinter sich gelassen haben. Die Impfquote ist hier soweit ich weiß erfreulich hoch, doch schützen 1. und 2. Impfung nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gegen eine COVID-19 Erkrankung. Zumal der Weg zur AG auch irgendwie zu beschreiten ist. In manchen Regionen Deutschlands schneit es bereits heute. Ein Freudenwetter für alle Fahrradfahrer und Kuschel(Husten)zeit für alle Bahnfahrer. Die Ansteckungsgefahr lauert bereits auf dem Arbeitsweg.
Sollten wir Rechtsreferendare nicht gerade gute Vorbilder für die Gesellschaft sein und zeigen: wir können auch im Homeoffice lernen?! Können wir nicht auch die steigenden Corona-Zahlen beachten? Was machen wir am besten gegen die unbelehrbaren AG Leitern, für die eine AG nur in Präsenz in Betracht kommt?
Die Corona-Zahlen schießen durch die Decke. Es besteht eine Homeofficepflicht.
Und trotzdem sollen wir x-mal die Woche uns alle zusammentreffen und dort mehrere Stunden gemeinsam Unterricht fabrizieren.
Mir wäre auch ein Referendariat außerhalb einer Pandemie lieber gewesen. Ich hätte auch lieber immer nur Präsenzunterricht und würde auch gerne mal meine Kollegen abends auf ein Bier in einer Kneipe treffen.
Unternehmt Ihr etwas gegen solche resoluten AG-Leiter?
Haben eure OLG bereits Ansagen dazu gemacht?
Oder seht ihr das anders?
Ich freue mich auf den Austausch
Euer
Super-Hypochonder von den Sch'tis

