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Warum verdienen so viele Anwälte ,,wenig Geld"?
Gast
Unregistered
 
#11
25.04.2021, 12:21
(25.04.2021, 11:59)Gast schrieb:  
(24.04.2021, 19:13)Gast schrieb:  
(24.04.2021, 19:03)Gast schrieb:  Dank der ach so "sozialen" Mischkalkulation des RVG, durch die im Endeffekt Anwälte gezwungen werden für ein Appel und ein Ei zu arbeiten, damit der Mandant, der sowieso meistens eine Rechtsschutzversicherung hat, seine Nebenkostenabrechnung wegen dreifuffzich durch alle Instanzen jagen kann.

Naja, solche Fälle muss man ja nicht machen.


Wenn man nur solche Fälle hat eben schon. Das RVG ist auf der Vermutung aufgebaut, dass ein Anwalt eben bspw 10 Fälle mit 1k streitwert macht und dann nochmal 10 Fälle mit 100k. Tatsächlich machen viele einzelanwälte nur Mist und die anderen alles ab 100k. Eine Lösung dafür habe ich allerdings nicht :) so läuft eben Marktwirtschaft, aber auch in anderen Branchen

Nur mit dem Unterschied, dass die Entscheidung "mischzukalkulieren" in der Marktwirtschaft auf unternehmerischen Entscheidungen basiert, während Anwälten diese Entscheidung aufgezwungen wird.
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Gast
Unregistered
 
#12
25.04.2021, 12:26
Dem Fliesenleger wird aber auch aufgezwungen bei Lieschen Müller das 5qm Gästeklo neu zu Fliesen und der andere Fliesenleger macht eben Großküchen mit 1000qm. Bei Steuerberatern usw dasselbe.
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Gast
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#13
25.04.2021, 12:29
...oder der caterer der Opa Alfreds Geburtstag mit 8 Gästen macht und der andere firmenevents. Ist doch überall so...
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Gast
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#14
25.04.2021, 12:32
Der Fliesenleger und der Caterer haben aber die Freiheit, kostendeckend zu kalkulieren. Vergütungsvereinbarung außen vor gelassen, können wir das nicht
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Gast
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#15
25.04.2021, 16:44
Im Gegensatz zu Juristen gibt es viel zu wenig Fliesenleger! Aktuell ist es schon schwer Handwerker ins Haus zu bekommen.

Gibt einfach zu viele Anwälte.
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Gast
Unregistered
 
#16
25.04.2021, 17:44
(25.04.2021, 12:32)Gast schrieb:  Der Fliesenleger und der Caterer haben aber die Freiheit, kostendeckend zu kalkulieren. Vergütungsvereinbarung außen vor gelassen, können wir das nicht
Warum lässt Du diese außen vor?
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Gast Gast
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#17
25.04.2021, 17:57
(25.04.2021, 17:44)Gast schrieb:  
(25.04.2021, 12:32)Gast schrieb:  Der Fliesenleger und der Caterer haben aber die Freiheit, kostendeckend zu kalkulieren. Vergütungsvereinbarung außen vor gelassen, können wir das nicht
Warum lässt Du diese außen vor?

Wenn man sich ansieht, wie sich einige Juristen hier bei ihren Gehältern verkaufen/unterbieten, dann sind die RVGs doch ein Glück. Sonst würden die sich auch noch günstiger an den Mandanten verkaufen.
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Gast
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#18
25.04.2021, 18:04
(25.04.2021, 17:44)Gast schrieb:  
(25.04.2021, 12:32)Gast schrieb:  Der Fliesenleger und der Caterer haben aber die Freiheit, kostendeckend zu kalkulieren. Vergütungsvereinbarung außen vor gelassen, können wir das nicht
Warum lässt Du diese außen vor?

Weil der Mandant, sobald du damit ankommst, einfach zum nächsten Anwalt geht. 

Beim Fliesenleger holt er sich im Zweifel auch 3 Angebote ein, da die aber alle kostendeckend kalkulieren dürfen, ist keiner der Fliesenleger gezwungen Dumpingpreise anzubieten. 

Unbeachtlich ist dass das natürlich trotzdem welche machen, da es ein massiver Unterschied ist, ob vereinzelte Fliesenleger Dumpingpreise anbieten, oder ob der gesamte Berufsstand standardmäßig dazu gezwungen ist, von Haus aus Dumpingpreise abzurechnen.
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Gast
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#19
25.04.2021, 18:44
Ich hatte auch ne RSV Sache mit Anwaltszwang und bin zum nächsten Anwalt gegangen, weil eine Anwältin trotz RSV eine Zusatzvergütung vereinbaren wollte. Ich habe als arbeitslose Juristin schließlich auch keine tausender auf der hohen Kante, die ich mal eben dafür ausgeben kann, zumal man ja immer einen Anwalt findet, der es auch so macht bzw. da würde ich mir eher ne Zulassung kaufen, wenn ich das Geld dafür hätte.
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Gast
Unregistered
 
#20
25.04.2021, 22:18
(25.04.2021, 18:44)Gast schrieb:  Ich hatte auch ne RSV Sache mit Anwaltszwang und bin zum nächsten Anwalt gegangen, weil eine Anwältin trotz RSV eine Zusatzvergütung vereinbaren wollte. Ich habe als arbeitslose Juristin schließlich auch keine tausender auf der hohen Kante, die ich mal eben dafür ausgeben kann, zumal man ja immer einen Anwalt findet, der es auch so macht bzw. da würde ich mir eher ne Zulassung kaufen, wenn ich das Geld dafür hätte.


Und weiter? Ne gut laufende Kanzlei ist nicht auf jedes Mandat angewiesen. Wenn ich schon zu Beginn merke, dass der potentielle Mandant kostensensibel ist, ist eine Honorarvereinbarung das Mittel der Wahl, um ihn dezent wegzuschicken. Leute, die nicht zahlen wollen, kann ich nicht gebrauchen.
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