06.09.2022, 08:59
auch die Jobportal lassen sich die Anzeigen gut bezahlen. Kostenlos ist wohl nur die eigene Homepage.
06.09.2022, 09:29
(05.09.2022, 23:57)RefGießen schrieb: Ich meinte mit Anschreiben auch eher etwas wie ein Motivationsschreiben als separates Word Dokument, die von dir genannten Daten (bis auf besondere Interessen) schreibe ich in die E-Mail, mit der ich die relevanten Dokumente versende.
Keiner braucht ein Motivationsschreiben bei Doppel-Prädikat. Wenn wir Leute einladen, die mit drei Bullet Points vom Headhunter angeboten werden, wieso sollte dieselbe Person bei einer persönlichen Bewerbung eine Seite Text schreiben?
Ein kurzes Anschreiben als PDF wäre nett, damit man eine Bewerbungsakte "vollständig" hat aber das kann wirklich kurz sein:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige für XXX an Ihrem Standort in ZZZ gesehen, auf die ich mich mit meinen beiliegenden Unterlagen bewerbe.
Im Bereich des AAA konnte ich schon während meiner Ausbildungszeit vertiefte Erfahrungen sammeln, so habe ich unter anderem meine Anwaltsstation bei BBBB im Bereich AAA absolviert. Dies hat mich nochmals darin bestärkt, meinen Berufseinstieg als Rechtsanwalt in diesem Bereich anzustreben.
Ich habe mein Referendariat zum XXXX beendet und stehe daher für einen kurzfristigen Berufseinstieg zur Verfügung. Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.
Mit freundlichen Grüßen"
So, bitte schön. Zahlt mir jetzt irgendwer 50.000 Euro?
Mehr schreiben muss nur jemand, der eben nicht die Noten hat oder sonst wie etwas hervorheben will, um eben noch für sich zu bewerben. Aber Herr 2x9 und Dr. muss jetzt nicht eine Seite lang darüber schwafeln, dass er teamfähig ist, weil er in der 10. Klasse mal Klassensprecher war.
06.09.2022, 09:33
PS: Das hat Schreiben hat mich gerade fünf Minuten gekostet. Soll das jetzt ein Problem für Euch gewesen sein?
An anderer Stelle wird doch immer gejammert, dass das Studium so schwer und lang ist und die Berufseinsteiger jammern dann darüber, dass sie so viel arbeiten müssen. Aber mal eben fünf Sätze zu Papier bringen, daran soll es dann scheitern?
wie gesagt, wer das schon für sich zu viel findet, soll einen Headhunter nutzen aber sich dann später nicht beschweren, wenn die Kostenquote einen zu immer mehr Umsatz nötigt und der Partner einen nur wie eine Nummer behandelt.
An anderer Stelle wird doch immer gejammert, dass das Studium so schwer und lang ist und die Berufseinsteiger jammern dann darüber, dass sie so viel arbeiten müssen. Aber mal eben fünf Sätze zu Papier bringen, daran soll es dann scheitern?
wie gesagt, wer das schon für sich zu viel findet, soll einen Headhunter nutzen aber sich dann später nicht beschweren, wenn die Kostenquote einen zu immer mehr Umsatz nötigt und der Partner einen nur wie eine Nummer behandelt.
06.09.2022, 09:56
So in der Art habe ich es damals auch gelöst, ich finde nur, dass solche Anschreiben keinen Mehrwert gegenüber einem
"Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle X in Y zum XX.XX. Im Anhang finden Sie meine Unterlagen" (+Höflichkeitsfloskeln)
haben. Alles andere ist für mich eine Sache des Interviews. Ich schreibe dann am Ende aber doch mehr, weil HR das vielleicht nicht so minimalistisch wie ich sieht.
Natürlich macht es kaum Mehraufwand 1-2 Sätze mehr zu schreiben oder lesen...
"Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle X in Y zum XX.XX. Im Anhang finden Sie meine Unterlagen" (+Höflichkeitsfloskeln)
haben. Alles andere ist für mich eine Sache des Interviews. Ich schreibe dann am Ende aber doch mehr, weil HR das vielleicht nicht so minimalistisch wie ich sieht.
Natürlich macht es kaum Mehraufwand 1-2 Sätze mehr zu schreiben oder lesen...
06.09.2022, 10:04
(06.09.2022, 09:56)RefGießen schrieb: So in der Art habe ich es damals auch gelöst, ich finde nur, dass solche Anschreiben keinen Mehrwert gegenüber einem
"Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle X in Y zum XX.XX. Im Anhang finden Sie meine Unterlagen" (+Höflichkeitsfloskeln)
haben. Alles andere ist für mich eine Sache des Interviews. Ich schreibe dann am Ende aber doch mehr, weil HR das vielleicht nicht so minimalistisch wie ich sieht.
Natürlich macht es kaum Mehraufwand 1-2 Sätze mehr zu schreiben oder lesen...
Da vergisst du die internen Abläufe. Deine Email geht an die HR, die erstmal nach den harten Fakten sortiert. Dann wird an den Partner oder HR-Partner weitergeleitet, dort druckt es die Sekretärin teilweise aus. Wenn du nur ein Anschreiben in der Email hast, muss man erstmal durch vier internen Weiterleitungen scrollen, um zu dem Text zu kommen (das machen viele schon nicht) und wenn es ausgedruckt wird, dann oft sowieso nur die PDFs (also erstmal der Lebenslauf und vielleicht Zeugnisse). Da wäre ein Anschreiben als S. 1 auch ganz nützlich.
Und nochmal eine Klarstellung: Die HR wird never ever eine Bewerbung von jemand mit Doppel-Prädikat aussortieren, weil das Anschreiben zu kurz ist oder sie es doof finden.
06.09.2022, 10:11
Das ist ein guter Hinweis, daran habe ich nicht gedacht.









