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Falsche Diagnose - PKV
Rumbazumba
Junior Member
**
Beiträge: 5
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2021
#1
25.01.2022, 21:16
Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor dem Wechsel in die PKV. Bei Durchsicht meiner Patientenquittungen ist mir aufgefallen, dass zwei Ärzte falsche Diagnosen schriftlich fixiert (mündlich wurde mir eine andere Diagnose mitgeteilt) und falsche Abrechnungen erstellt haben. In einem Fall wurde bspw. ein chirurgischer Eingriff abgerechnet, der niemals stattgefunden hat.

Da man ja bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflichten (fehlerhafte Angaben) seinen Versicherungsschutz verlieren kann und ich keinen Bock habe, wegen Ärztepfuscherei mehr Risikoaufschlag als nötig zu zahlen:

Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr dabei vorgegangen?  Reicht es den Versicherungsvertreter auf die fehlerhaften Diagnosen (schriftlich) hinzuweisen und die tatsächlich durchgeführten Behandlungen im Antragsbogen aufzunehmen? Eine Änderung bei KK/Arzt zu erwirken halte ich quasi für ausgeschlossen. 

Danke euch!!!
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Ich kann folgende Seite empfehlen, auf der es viele nützliche und hilfreiche Tipps sowie einen Tarifrechner zur Privaten Krankenversicherung (PKV) für Richter/innen auf Probe bzw. Staatsanwälte gibt:

https://krankenversicherung-richter-staatsanwalt.de/

Und hier gehts direkt zum Tarifrechner: Tarifrechner


Du steigst demnächst ins Rechtsreferendariat ein? Dann findest Du die für Dich passenden Informationen zur richtigen Krankenversicherung (inklusive Tarifrechner) auf folgender Seite:

https://www.krankenversicherung-rechtsreferendare.de
 
HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#2
25.01.2022, 21:28
Der Krankenkasse melden.
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Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.338
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#3
25.01.2022, 22:04
Bei den Diagnosen werden häufig frühere Diagnosen weitergeführt, oft auch z.N. (Zustand nach) xy. Kann das so sein?

Ansonsten ist das natürlich mal wieder merkwürdig, dass Dir das mit gleich zwei Ärzten passiert sein soll, das ist schon ein arger Zufall. Vielleicht haben sie ja auch mündlich nicht alles mitgeteilt?

Wenn Du wirklich Licht ins Dunkle bringen willst, solltest Du Einsicht in die Patientenakten verlangen, darauf hast Du einen Anspruch. Da müsste ja dann dokumentiert sein, was gemacht worden ist.

Ansonsten ist ein ganz unjuristischer Tipp, der im Leben aber nicht ganz selten weiterhilft: miteinander reden. Frag einfach mal nach, wie es dazu gekommen ist.
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Rumbazumba
Junior Member
**
Beiträge: 5
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2021
#4
25.01.2022, 22:32
(25.01.2022, 22:04)Praktiker schrieb:  Bei den Diagnosen werden häufig frühere Diagnosen weitergeführt, oft auch z.N. (Zustand nach) xy. Kann das so sein?

Ansonsten ist das natürlich mal wieder merkwürdig, dass Dir das mit gleich zwei Ärzten passiert sein soll, das ist schon ein arger Zufall. Vielleicht haben sie ja auch mündlich nicht alles mitgeteilt?

Wenn Du wirklich Licht ins Dunkle bringen willst, solltest Du Einsicht in die Patientenakten verlangen, darauf hast Du einen Anspruch. Da müsste ja dann dokumentiert sein, was gemacht worden ist.

Ansonsten ist ein ganz unjuristischer Tipp, der im Leben aber nicht ganz selten weiterhilft: miteinander reden. Frag einfach mal nach, wie es dazu gekommen ist.
Leider schon ein arger Zufall.

Geht konkret um eine Analfissur (ok unschönes Thema - sorry Cheese )

Arzt 1: Diagnose Fissur (+) ABER: Laut weiterer Diagnose Extremer Blutverlust mit minimum 200-300ml Blutverlust: Hätte ich sicherlich mitbekommen, zumal der Riss fast äußerlich war.

Arzt 2: 1 Jahr später selbes Problem: Mündliche Diagnose: Fissur + Behandlung mit Salbe; Schriftliche Diagnose: Hämorrhoidalleiden; ambulante Verödung vorgenommen.

Liest sich dann doch anders, als wenn man sagt: Hatte ein Problem, war beim Arzt und gut ist.

Ich schreib die Ärzte aber mal an!! Danke euch
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.01.2022, 22:36 von Rumbazumba.)
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