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Home Office nach Corona
Gast
Unregistered
 
#41
27.07.2021, 13:47
(27.07.2021, 08:31)Gallo schrieb:  Es hat insofern was mit Betrug zu tun, als dass der Großteil einfach mal viel leichter sich die Stunden zusammenschummelt. Ich kenne die Tricks doch genau. Ganz früh Laptop  an, dann erstmal in Ruhe frühstücken, dann insta, fb und Twitter. Dann bereitet man ein bissel was vor und lässt die emails erstmal in der Entwürfe-Plattform diese jagt man dann möglichst spät raus, um den Eindruck zu erwecken, als hätte man so lange gesessen. Gott ist das mies. Gut dass ich Richter geworden bin. Ich gehe übrigens jeden Tag ins Gericht. Stichwort: Ehre. Dass ihr noch in den Spiegel schauen könnt….
Weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. 

Wieder ein Richter der sich stärker auf seine Verkehrsunfälle beschränken sollte und nicht über das ihm deutlich unbekannte Anwältsleben schwadronieren sollte. Außer, dass alles davon Unsinn ist, kann ich dazu nichts sagen. 

Aber Billablevorgaben und Arbeitskontrolle scheint der vermeintliche Richter nicht zu kennen. 
Der Partner weiß in der Regel, wie lange Entwürfe brauchen. Wer da 12h rumgammelt, kriegt da die Quittung für. 

Und auf Social Media gammeln auch nur die rum, die abends dann die Stunde ranhängen wollen. 

Auf die komplett haltlose Betrugsvorwürfe geh ich nicht ein. Als ehrenhafter Richter solltest du dann bei tatsächlichen Anhaltspunkten mal den Kollegen bei der StA Bescheid sagen. 

Immer wieder witzig wie Richter, die für alles aber nicht fürs Arbeiten bekannt sind, einem erzählen wollen wie es in der effizienzgetriebenen Wirtschaft so läuft. Vielleicht hat er das bei einem Nickerchen im Büro auch nur geträumt...
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Refin_Bayern
Junior Member
**
Beiträge: 8
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2021
#42
27.07.2021, 16:51
Ach, lasst doch den Troll. Das ist doch offensichtlich fake  Upside_down
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.07.2021, 16:52 von Refin_Bayern.)
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Gast
Unregistered
 
#43
27.07.2021, 18:31
Bin immer noch voll im Homeoffice (Unternehmen) und gehe zurzeit nur ins Büro, wenn eine eigenhändige Unterschrift nötig ist.
Ab Oktober gilt die Regelung 60 % Homeoffice. 
Wer glaubt, dass man automatisch im Büro mehr arbeitet, hat keine Ahnung vom Berufsleben. Ich kann auch im Büro einfach am Computer sitzen und nichts tun oder mit den Gedanken ganz wo anders sein. Ich arbeite tatsächlich zu Hause mehr. Im Büro trifft man auf Kollegen, holt sich einen Kaffee, macht eine längere Mittagspause etc.
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Ralle
Unregistered
 
#44
28.07.2021, 08:43
Woher wollt ihr wissen, dass jeder Richter faul ist. Das ist genauso großer Unfug wie die Behauptung, dass in der GK am meisten gearbeitet wird. Ich sage immer: Erstmal machen, dann reden. Ich habe beide Seiten gesehen und kann konstatieren, dass man in der GK vllt länger ist/sitzt, weil man einfach präsent sein muss. Es ist aber keineswegs so, dass man regelmäßig vom 9-21 Uhr ohne Pausen/Small Talks durcharbeitet. Jetzt bin ich Richter und muss sagen, dass fast alle Kollegen nur ne Mini-Mittagspause machen und dann konsequent ihre Arbeit abarbeiten, um - oh Wunder- schnellstmöglich Feierabend zu haben. Hier geht es aber nicht darum, möglichst lange abzusitzen, sondern so lange wie erforderlich zu bleiben, bis eben die Arbeit erledigt ist. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben. Somit gibt es nunmal Schwankungen in der Arbeitszeit. Mal hab ich um 17:00 Uhr Schluss, dann an anderen Tagen auch mal um 19:30. Sehe nicht euer Problem. Jeder ist sich seines Glückes Schmied. Dann werdet doch auch Richter. Bedenkt aber die niedrige Besoldung im Vergleich  GK. Perfekt ist es nirgendwo. Ausnahme: Spielerfrau, Lotto-Jackpot-Gewinner etc.
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Gast
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#45
28.07.2021, 09:36
Wie sieht es im öD eigentlich mit Homeoffice aus? Gibt es hier klare Regelungen?
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Gast
Unregistered
 
#46
28.07.2021, 10:58
(28.07.2021, 08:43)Ralle schrieb:  Woher wollt ihr wissen, dass jeder Richter faul ist. Das ist genauso großer Unfug wie die Behauptung, dass in der GK am meisten gearbeitet wird. Ich sage immer: Erstmal machen, dann reden. Ich habe beide Seiten gesehen und kann konstatieren, dass man in der GK vllt länger ist/sitzt, weil man einfach präsent sein muss. Es ist aber keineswegs so, dass man regelmäßig vom 9-21 Uhr ohne Pausen/Small Talks durcharbeitet. Jetzt bin ich Richter und muss sagen, dass fast alle Kollegen nur ne Mini-Mittagspause machen und dann konsequent ihre Arbeit abarbeiten, um - oh Wunder- schnellstmöglich Feierabend zu haben. Hier geht es aber nicht darum, möglichst lange abzusitzen, sondern so lange wie erforderlich zu bleiben, bis eben die Arbeit erledigt ist. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben. Somit gibt es nunmal Schwankungen in der Arbeitszeit. Mal hab ich um 17:00 Uhr Schluss, dann an anderen Tagen auch mal um 19:30. Sehe nicht euer Problem. Jeder ist sich seines Glückes Schmied. Dann werdet doch auch Richter. Bedenkt aber die niedrige Besoldung im Vergleich  GK. Perfekt ist es nirgendwo. Ausnahme: Spielerfrau, Lotto-Jackpot-Gewinner etc.

Es ging doch nur um den Troll, der sich als Richter ausgab und meinte Home-Office sei was für "ehrlose Arbeitszeitbetrüger".

Bitte nicht noch eine Diskussion "Ich arbeite aber viel härter als du, da ich Richter, GK-Anwalt, StA bin."  Wir haben uns doch alle für unseren Berufsweg entschieden. Hört doch mit dieser sinnfreien Diskussion einfach auf.
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Gast
Unregistered
 
#47
29.07.2021, 18:54
Rechtsamt in einer westdeutschen Großstadt. Hinsichtlich des HO wird auf die guten Erfahrungen während Corona abgestellt und insofern wird das nun auch in Zukunft sehr flexibel gehandhabt.
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Weha
Unregistered
 
#48
29.07.2021, 20:37
Hab dieses Jahr mitten in der Pandemie angefangen. 

Habe bei den VG auch extra nach HO gefragt, auch nach corona. Für mich war es entscheidend, wie die damit umgingen. Diejenigen, die, während jeder im März im HO saß, davon redeten, dass ich selbstverständlich ins Büro muss, waren direkt raus. Bei vielen hat man gesehen, dass sie noch sehr altmodisch ticken. Da war auch die Rede von Freude auf die ganzen Geschäftsreisen, die im Sommer anstehen. Einfach nichts gelernt. 

Habe mich dann für eine MK entschieden, die mich, solange corona in irgendeiner Weise ein Thema ist, zu 100% ins HO lassen, sofern ich möchte. Danach gibt es ebenfalls die Möglichkeit geht HO, dafür kein Büro oder ins Büro nur 1-2 mal. Funktioniert super, auch als blutiger Einsteiger:) kommt aber auch sehr an den Partner an, daher immer im VG fragen! Mein Partner liebt zb HO und so können wir das alle leben. Aber auch die MK an sich ist so eingestellt. 

Bei zwei Freunden von mir ist das leider anders. Die wurden auch schon dieses Jahr in März-Juni gezwungen zu kommen, nur 1-2 mal durfte man HO. Ab dem 1.7 direkt voll im Büro. 1x die Woche darf man nun drum bitten.. und wenn es mal erlaubt wird, wird man Donnerstag abends mit den Worten „schönes verlängertes Wochenende“ verabschiedet.. einfach nur unmöglich und lächerlich. Dabei sind das super fleißige Menschen! Beides GKs. 

Ich sehe die Zukunft im HO und immer mehr Bewerber werde das wollen. Ich würde es an der Stelle mancher Partner umdenken, denn warum sollte jmnd in einer GK, noch zu den ohnehin langen AZ, sich noch zusätzlich täglich 30-60‘ Anfahrt, Stau, Züge etc. antun?!
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