29.10.2026, 15:53
Hallo zusammen,
ich überlege derzeit, meine Anwaltsstation in einer GK im Bereich Litigation in München zu machen, wobei ich derzeit an Freshfields (da hatte ich schon mal ein Praktikum gemacht) und Hogan denke. Mich würden sehr eure Erfahrungen zur GK im Bereich Litigation interessieren, am besten in München und am allerbesten bei einer der beiden Kanzleien, insb ob ihr das wieder machen würdet, wie hoch die Arbeitszeit war, ob Tauchen unkompliziert möglich war und ob ihr dort irgendwas mitnehmen können, was auch nur entfernt für das Examen geholfen hat.
Bei Freshfields "schreckt" mich derzeit nur etwas ab, dass die meines Wissens sehr viel Mass Claims machen. Da würde ich jedenfalls nicht vermuten, sonderlich viel mitzunehmen. Allg war der Gedanke hinter Litigation, dass mich einerseits der Bereich allg. interessiert und ich v.a. andererseits dort am ehesten die Chance sehe, dass man etwas halbwegs Examensrelevantes macht (und sei es nur Mitarbeit an einer Klage oÄ), anders als bei Finance usw.
Vermeiden will ich nur, dass ich während der Anwaltsstation zur GK gehe, dort erhöhte Arbeitszeiten hat, im schlimmsten Fall Tauchen nicht funktioniert und ich dort auch gar nichts Relevantes mitnehme. Dann wäre die mittelständische Kanzlei smarter gewesen.
Ich bin insoweit für jede Erfahrung sehr dankbar! Viele Grüße
ich überlege derzeit, meine Anwaltsstation in einer GK im Bereich Litigation in München zu machen, wobei ich derzeit an Freshfields (da hatte ich schon mal ein Praktikum gemacht) und Hogan denke. Mich würden sehr eure Erfahrungen zur GK im Bereich Litigation interessieren, am besten in München und am allerbesten bei einer der beiden Kanzleien, insb ob ihr das wieder machen würdet, wie hoch die Arbeitszeit war, ob Tauchen unkompliziert möglich war und ob ihr dort irgendwas mitnehmen können, was auch nur entfernt für das Examen geholfen hat.
Bei Freshfields "schreckt" mich derzeit nur etwas ab, dass die meines Wissens sehr viel Mass Claims machen. Da würde ich jedenfalls nicht vermuten, sonderlich viel mitzunehmen. Allg war der Gedanke hinter Litigation, dass mich einerseits der Bereich allg. interessiert und ich v.a. andererseits dort am ehesten die Chance sehe, dass man etwas halbwegs Examensrelevantes macht (und sei es nur Mitarbeit an einer Klage oÄ), anders als bei Finance usw.
Vermeiden will ich nur, dass ich während der Anwaltsstation zur GK gehe, dort erhöhte Arbeitszeiten hat, im schlimmsten Fall Tauchen nicht funktioniert und ich dort auch gar nichts Relevantes mitnehme. Dann wäre die mittelständische Kanzlei smarter gewesen.
Ich bin insoweit für jede Erfahrung sehr dankbar! Viele Grüße
29.10.2026, 23:48
Ich glaube bei Hogan musst du mit den selben mass claims rechnen. Übers Ref kann ich dir leider nichts sagen. Aber was ich zu Hogan sagen kann ist, dass du da zweifelsohne sehr sehr viel Examensrelevantes lernst. M.E. ist Litigation insofern einer der besten Praxisgruppen für Referendare. Im Übrigen kann ich mich erinnen, dass die Referendare bei Hogan damals selbst kaum mit den Mass Claims beschäftigt waren.
31.10.2026, 18:40
Bezüglich München habe ich keine Erfahrungen, aber ich war mal WiMi an einem anderen Freshfields-Standort im Bereich Litigation. Arbeitszeit ist 9-19 und daran wird sich in der Regel auch gehalten und geschaut, dass die Refis/WiMis nicht zu lange bleiben. Mit Masseverfahren dürftest du in der Regel nicht in Berührung kommen, die bekanntesten sind nicht mehr wirklich aktuell und ansonsten an Spezialeinheiten bzw. Sonderstandorte wie Münster/Hannover ausgelagert. Freshfields ist auf jeden Fall eine gute Schule. Bewirb dich bei mehreren Kanzleien und schau, was klappt und wo du die Leute am sympathischsten findest.









