07.09.2026, 10:15
Hi,
ich habe meine Ergebnisse bekommen, aber auch mit der Mündlichen noch ein vb zu erreichen ist nicht realistisch. Selbst wenn, möchte ich in den VV gehen, weil es mir so den Druck rausnimmt.
Habt ihr Erfahrungen damit, sich dennoch mit diesem Wissen zu bewerben? Ich will unbedingt in die Justiz, deutschlandweit ist möglich.
Und wie habt ihr die Zwischenzeit überbrückt?
ich habe meine Ergebnisse bekommen, aber auch mit der Mündlichen noch ein vb zu erreichen ist nicht realistisch. Selbst wenn, möchte ich in den VV gehen, weil es mir so den Druck rausnimmt.
Habt ihr Erfahrungen damit, sich dennoch mit diesem Wissen zu bewerben? Ich will unbedingt in die Justiz, deutschlandweit ist möglich.
Und wie habt ihr die Zwischenzeit überbrückt?
07.09.2026, 13:05
Wir reden vom 2. Examen? Speziell zur Justiz kann ich nichts sagen. Ich würde eine Teilzeitstelle antreten zur Finanzierung und die übrigen Tage für den VV lernen. Etwa als wissenschaftlicher Mitarbeiter in eine Kanzlei (so habe ich es gemacht) oder in die Lehre, falls du dir das vorstellen kannst. Manchmal sind auch im öD befristete Stellen ausgeschrieben, dann wärst du schon mal beim Staat. Wann wäre denn der VV? Und kennst du die Voraussetzungen in der Justiz in deinem angestrebten Land?
P.S: Gib noch mal Gas in der Vorbereitung für die mündliche. Ich habe schon erhebliche Verbesserungen (bis zu 2P) gesehen.
P.S: Gib noch mal Gas in der Vorbereitung für die mündliche. Ich habe schon erhebliche Verbesserungen (bis zu 2P) gesehen.
07.09.2026, 13:39
Wenn du für dein Ziel Justiz grundsätzlich ganz in Deutschland in Betracht ziehst, dann schau bspw. mal nach Thüringen, das jedenfalls formal die niedrigsten Einstellungsvoraussetzungen zu bieten hat. Das soll nicht heißen, dass es dich zwingend nach Thüringen ziehen muss, aber ggf. kann es etwas den Druck herausnehmen auch jetzt für die mündliche und dir dort sogar zu einem besseren Ergebnis verhelfen als du vielleicht denkst. Auch im Übrigen kann der Osten ggf. einfacher/attraktiver sein als der Westen, insbesondere wenn du nicht darauf pochst, dass es bspw. bei LSA unbedingt Halle oder bei Sachsen unbedingt Leipzig sein muss (jeweils wohl die oder mit die attraktivsten Standorte) oder bei Brandenburg im Speckgürtel Berlins.
07.09.2026, 14:09
(07.09.2026, 13:05)Maariaa95 schrieb: Wir reden vom 2. Examen? Speziell zur Justiz kann ich nichts sagen. Ich würde eine Teilzeitstelle antreten zur Finanzierung und die übrigen Tage für den VV lernen. Etwa als wissenschaftlicher Mitarbeiter in eine Kanzlei (so habe ich es gemacht) oder in die Lehre, falls du dir das vorstellen kannst. Manchmal sind auch im öD befristete Stellen ausgeschrieben, dann wärst du schon mal beim Staat. Wann wäre denn der VV? Und kennst du die Voraussetzungen in der Justiz in deinem angestrebten Land?
P.S: Gib noch mal Gas in der Vorbereitung für die mündliche. Ich habe schon erhebliche Verbesserungen (bis zu 2P) gesehen.
Ja genau 2. Examen.
VV wäre in der Zeit von November bis März möglich, für mich aber erst ab Dezember.
Ich bräuchte in der Mündlichen einmal 12 und einmal 13 Punkte, damit ich noch insgesamt 9 Punkte bekomme. Im 1. Examen bin ich mit einem ähnlichen Druck reingegangen und es hat sich glaube ich negativ ausgewirkt.
07.09.2026, 14:12
(07.09.2026, 13:39)RefNdsOL schrieb: Wenn du für dein Ziel Justiz grundsätzlich ganz in Deutschland in Betracht ziehst, dann schau bspw. mal nach Thüringen, das jedenfalls formal die niedrigsten Einstellungsvoraussetzungen zu bieten hat. Das soll nicht heißen, dass es dich zwingend nach Thüringen ziehen muss, aber ggf. kann es etwas den Druck herausnehmen auch jetzt für die mündliche und dir dort sogar zu einem besseren Ergebnis verhelfen als du vielleicht denkst. Auch im Übrigen kann der Osten ggf. einfacher/attraktiver sein als der Westen, insbesondere wenn du nicht darauf pochst, dass es bspw. bei LSA unbedingt Halle oder bei Sachsen unbedingt Leipzig sein muss (jeweils wohl die oder mit die attraktivsten Standorte) oder bei Brandenburg im Speckgürtel Berlins.
Ja genau, da bin ich flexibel. Ich würde Thüringen in Betracht ziehen. Würdest du dich dann da jetzt schon bewerben? Und ggf. den VV machen und das so kommunizieren bzw. den trotzdem machen?
07.09.2026, 16:43
(07.09.2026, 13:39)RefNdsOL schrieb: Wenn du für dein Ziel Justiz grundsätzlich ganz in Deutschland in Betracht ziehst, dann schau bspw. mal nach Thüringen, das jedenfalls formal die niedrigsten Einstellungsvoraussetzungen zu bieten hat. Das soll nicht heißen, dass es dich zwingend nach Thüringen ziehen muss, aber ggf. kann es etwas den Druck herausnehmen auch jetzt für die mündliche und dir dort sogar zu einem besseren Ergebnis verhelfen als du vielleicht denkst. Auch im Übrigen kann der Osten ggf. einfacher/attraktiver sein als der Westen, insbesondere wenn du nicht darauf pochst, dass es bspw. bei LSA unbedingt Halle oder bei Sachsen unbedingt Leipzig sein muss (jeweils wohl die oder mit die attraktivsten Standorte) oder bei Brandenburg im Speckgürtel Berlins.
(Ernst gemeinte Frage:) Und da hättest du mit Blick auf die politische Entwicklung wirklich überhaupt keine Bedenken, aus politischen Gründen Probleme zu bekommen? Es gibt ja eine Partei, die doch recht ostentativ ankündigt, alles zu entfernen, was ihr politisch nicht recht(s) ist.
07.09.2026, 19:45
Ich würde gegenüber den Prüfenden (sofern sich aus den Protokollen nichts Gegenläufiges ergibt) auch offen kommunizieren, dass du in die Justiz möchtest. Ich kenne viele ehemalige Mitstreitende die sich um mehr als zwei Punkte verbessert haben in der Mündlichen. Nach meinem Empfinden sind die Sprünge oft höher als im ersten Examen gewesen. Noch ist der nicht Drops nicht gelutscht. Viel Erfolg!










