22.03.2026, 13:56
Hallo zusammen,
ich beschäftige mich aktuell intensiver mit Bewerbungen für Promotionsstipendien – insbesondere bei der Studienstiftung, aber auch bei anderen Begabtenförderungswerken – und würde mich sehr über eure Erfahrungen und Einschätzungen freuen.
Die Studienstiftung gibt beispielsweise an, dass etwa 30–40 % der Bewerbungen erfolgreich sind. Gleichzeitig kenne ich an meiner Uni kaum jemanden, der tatsächlich aufgenommen wurde.
Mich würde daher interessieren:
Ich wäre sehr dankbar für eure Einblicke!
ich beschäftige mich aktuell intensiver mit Bewerbungen für Promotionsstipendien – insbesondere bei der Studienstiftung, aber auch bei anderen Begabtenförderungswerken – und würde mich sehr über eure Erfahrungen und Einschätzungen freuen.
Die Studienstiftung gibt beispielsweise an, dass etwa 30–40 % der Bewerbungen erfolgreich sind. Gleichzeitig kenne ich an meiner Uni kaum jemanden, der tatsächlich aufgenommen wurde.
Mich würde daher interessieren:
- Woran scheitern Bewerbungen typischerweise?
- Was unterscheidet aus eurer Sicht die Kandidat:innen, die genommen werden, von denen, die knapp nicht durchkommen?
- Gibt es im juristischen Bereich inhaltliche Präferenzen?
(z. B. Öffentliches Recht vs. Zivilrecht vs. Strafrecht)
- Habt ihr den Eindruck, dass bestimmte Themen „besser ankommen“ als andere?
- Sind die verschiedenen Förderwerke (insbesondere politische Stiftungen vs. Studienstiftung) im Ergebnis nicht doch relativ ähnlich, da die finanzielle Förderung gleich hoch ist und sich vor allem die ideelle Förderung in den ideologischen Schattierungen unterscheidet?
- Oder gibt es aus eurer Erfahrung deutliche Unterschiede, etwa bei Auswahlkriterien, Betreuung oder Erwartungshaltungen?
Ich wäre sehr dankbar für eure Einblicke!
23.03.2026, 18:34
Ich war bei der Studienstiftung. Meines Erachtens vor allem abhängig vom Zufall beim persönlichen Gespräch. Bei der Studienstiftung wird es gut sein, wenn man mit (sehr) guten Noten vom Examen kommt. Von Vorteil ist wahrscheinlich, wenn man schon im Studium gefördert wurde. Auch persönliche Verbindungen vom doktorvater/Mutter werden nicht von Nachteil sein. Finanziell unterscheiden sich die Werke ja nicht wirklich; die ideele Förderung ist dann unterschiedlich. Ich würde versuchen, den Bewerbungsprozess schnell zu starten, weil es zum Teil sehr lange dauert, bis es durch ist.









