26.01.2026, 12:22
Hallo,
mich würde interessieren, zu welchen Bedingungen ihr nach dem Ref untergekommen seid. Ich hatte im 1. Examen 7,2 und im 2. Examen 7,93 und starte bald in einem mittelständischen Unternehmen in Bayern.
Beim Grundgehalt bin ich bei einer 40 Stunden Woche bei knapp 65k gelandet und mit sonstigen Zusatzleistungen und Prämien lande ich bei ca 70k. Überstunden sind aber abgegolten.
Obwohl das wohl ein solides Gehalt ist, bin ich trotzdem irgendwie unzufrieden. Auch wegen den Überstunden, aber da wollte ich auch einfach mal abwarten, wie viele tatsächlich anfallen.
Der Arbeitsmarkt ist natürlich aktuell schwierig, aber wie ist es bei euch gelaufen?
mich würde interessieren, zu welchen Bedingungen ihr nach dem Ref untergekommen seid. Ich hatte im 1. Examen 7,2 und im 2. Examen 7,93 und starte bald in einem mittelständischen Unternehmen in Bayern.
Beim Grundgehalt bin ich bei einer 40 Stunden Woche bei knapp 65k gelandet und mit sonstigen Zusatzleistungen und Prämien lande ich bei ca 70k. Überstunden sind aber abgegolten.
Obwohl das wohl ein solides Gehalt ist, bin ich trotzdem irgendwie unzufrieden. Auch wegen den Überstunden, aber da wollte ich auch einfach mal abwarten, wie viele tatsächlich anfallen.
Der Arbeitsmarkt ist natürlich aktuell schwierig, aber wie ist es bei euch gelaufen?
26.01.2026, 12:46
(26.01.2026, 12:22)BWEx25 schrieb: Hallo,
mich würde interessieren, zu welchen Bedingungen ihr nach dem Ref untergekommen seid. Ich hatte im 1. Examen 7,2 und im 2. Examen 7,93 und starte bald in einem mittelständischen Unternehmen in Bayern.
Beim Grundgehalt bin ich bei einer 40 Stunden Woche bei knapp 65k gelandet und mit sonstigen Zusatzleistungen und Prämien lande ich bei ca 70k. Überstunden sind aber abgegolten.
Obwohl das wohl ein solides Gehalt ist, bin ich trotzdem irgendwie unzufrieden. Auch wegen den Überstunden, aber da wollte ich auch einfach mal abwarten, wie viele tatsächlich anfallen.
Der Arbeitsmarkt ist natürlich aktuell schwierig, aber wie ist es bei euch gelaufen?
Klingt jetzt nicht so prall, aber für den Anfang würde ich das mitnehmen. Nach zwei bis drei Jahren kannst du ja wechseln zu deutlich besseren Konditionen.
26.01.2026, 12:51
Da ist die Spanne natürlich wie immer groß.
Aus eigenen Bewerbungsgesprächen und der Nahbereichsemperie:
Rechtsabteilung Lebensmitteldiscounter 65k, 37h fest
Rechtsabteilung Software Mittelständler 65-70k ("Zeiten auf Großkanzleiniveau" lul)
Pharmaunternehmen 85k, aber viel Arbeit und keine festen Stunden
Deutscher Autobauer 85-90k, idk wie viel Stunden, Stimmung war meh
Industriekonzern 105k, 40h fest
Industriekonzern 120k , 42-45h
Bei den letzten drei dürfte es mittlerweile ohne Doppel VB oder/und bekannt und bewährt schwierig werden, aber so etwas ist auch im Konzern immer abhängig von den Teams und den Leuten, die letztlich die Einstellungsentscheidung treffen.
70k für 40h find ich schon in Ordnung, je nachdem ob/wie schlimm das mit den Überstunden wird. Aber kommt natürlich auch immer drauf an ob das München ist oder Hof.
Aus eigenen Bewerbungsgesprächen und der Nahbereichsemperie:
Rechtsabteilung Lebensmitteldiscounter 65k, 37h fest
Rechtsabteilung Software Mittelständler 65-70k ("Zeiten auf Großkanzleiniveau" lul)
Pharmaunternehmen 85k, aber viel Arbeit und keine festen Stunden
Deutscher Autobauer 85-90k, idk wie viel Stunden, Stimmung war meh
Industriekonzern 105k, 40h fest
Industriekonzern 120k , 42-45h
Bei den letzten drei dürfte es mittlerweile ohne Doppel VB oder/und bekannt und bewährt schwierig werden, aber so etwas ist auch im Konzern immer abhängig von den Teams und den Leuten, die letztlich die Einstellungsentscheidung treffen.
70k für 40h find ich schon in Ordnung, je nachdem ob/wie schlimm das mit den Überstunden wird. Aber kommt natürlich auch immer drauf an ob das München ist oder Hof.
26.01.2026, 13:24
Danke für die Auflistung und deine Einschätzung! Dann bin ich wohl eher am unteren Ende..
München ist es nicht, aber auch nicht winzig, ca 70k Einwohner hat die Stadt.
München ist es nicht, aber auch nicht winzig, ca 70k Einwohner hat die Stadt.
26.01.2026, 16:25
70k ist auch für Bayern voll in Ordnung und gar nicht so wenig. Wenn du die Threads verfolgst, landen die meisten Berufseinsteiger bei 55-75k. 70k ist also schon dicht am oberen "Ende".
70.000 Einwohner finde ich jetzt auch nicht viel für das Gehalt, eher im Gegenteil. Auf dem Land und in den Klein- und Mittelstädten sind die Gehälter fast immer niedriger als in der Großstadt.
70.000 Einwohner finde ich jetzt auch nicht viel für das Gehalt, eher im Gegenteil. Auf dem Land und in den Klein- und Mittelstädten sind die Gehälter fast immer niedriger als in der Großstadt.
26.01.2026, 16:51
Ich denke mein Problem ist vor allem, dass es mir schwer fällt es als 70k Gehalt anzusehen, wenn quasi nur 65k auch „garantiert“ sind. Der Rest ergibt sich vor allem aus leistungsabhängigen Prämien und Benefits
26.01.2026, 19:48
Hallo, ich habe meinen Berufseinstieg als Syndikus bei einem mittelständischen Unternehmen gewagt. Wir sind jedoch nicht im Bereich einer Großstadt oder einer sonst begehrten/teuren Gegend. Arbeitszeiten sind 40h mit Überstundenausgleich und Gleitzeit bei 63k. Zwar bin ich auch nicht super glücklich mit dem Gehalt, aber für den Einstieg, die größe des Unternehmens, den Aufgaben und meiner Qualifikation (befr./ausr.) ist das schon fair. Im ersten hatte ich z.B. mehr Punkte als du, dafür im zweiten deutlich weniger. Faktisch spielt das bei uns aber keine Rolle, weil du keine anderen Aufgaben machen würdest. Der einzige Unterschied ist nur, dass du vielleicht bei namenhafteren Firmen eine Chance hättest, wobei das ohne Berufserfahrung und ohne vb dann auch schnell limitiert ist. Alles in allem dürfte es auf die Entwicklungsmöglichkeiten ankommen und vor allem was bei einem Wechsel dann möglich ist. Ich sehe das EINSTIEGSgehalt nicht als maßgebend für die nächsten ~40 Jahre die ich noch arbeiten werde. Wichtiger sind die Aufgaben und Erfahrung die man jetzt sammelt um ein attraktives Profil aufzubauen für einen potenziellen Wechsel oder bevorstehende Gehaltsverhandlungen.



