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Selbstständigkeit als Einzelanwalt
SonderL
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 2
Registriert seit: Apr 2024
#1
01.04.2024, 11:17
Hallo, hat hier jemand Erfahrung mit der Gründung einer eigenen Kanzlei? Wie schwierig ist es damit, gerade am Anfang, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Und wie läuft die Akquise von Mandanten, wenn es ja eine Vielzahl von etablierten Konkurrenten gibt? 
Für Einblicke oder Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!
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PeterP
Junior Member
**
Beiträge: 13
Themen: 2
Registriert seit: Mar 2023
#2
01.04.2024, 12:51
Wenn man eine Kanzlei gründet, sollte man sich zunächst einen Businessplan erstellen. Der Businessplan enthält dann auch Angaben über die Finanzierung und dementsprechend auch die Akquise. Wenn man hier schon überhaupt keine Vorstellung hat, wie man auch nur einen einzigen Mandanten akquirieren kann, sollte man sich gut überlegen, ob eine Gründung wirklich Sinn ergibt. Aus dem Nichts werden keine Mandanten auftauchen.

Akquise ist sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben am Anfang. Z. B. kann man versuchen, sich durch eine freie Mitarbeit in einer Kanzlei einen Namen zu machen, fragt im Freundes- und Bekanntenkreis, schreibt Unternehmen an, zeigt Präsenz im Internet mit einer ansprechenden Homepage und Social Media, macht sich in der Lokalpolitik sichtbar etc. Ich denke, dass man hier äußerst kreativ sein sollte und unternehmerisch denken können muss, um überhaupt Fuß fassen zu können. Nur das erfolgreich bestandene Examen und ein Schild an der Hauswand reicht nicht aus, um Mandanten an den Laden zu holen.
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SonderL
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 2
Registriert seit: Apr 2024
#3
02.04.2024, 13:05
Vielen Dank euch für die Antworten!

Die älteren Erfahrungsberichte hatte ich auch gelesen, da aber die Erfahrungen ja schon etwas zurückliegen wollte ich gern noch einmal nachfragen. Ich denke auch, dass der Einstieg im "Massengeschäft" durch die Legal-Tech-Anbieter als Einzelkämpfer kaum noch wirtschaftlich erfolgreich sein kann, da es wirklich eine kritische Masse an Mandanten braucht, damit sich sowas lohnt.

Die Akquise ist am Anfang wohl wirklich der Knackpunkt. Klar - Schild an die Tür hängen reicht nicht. Gerade wenn man spezialisierter tätig sein will muss man ja die potenziellen Mandanten erstmal erreichen, was umso schwieriger werden dürfte wenn es sich dabei zum Beispiel um Unternehmen handelt. Sicher gibt es da viele Wege zum Mandat, deshalb würde mich mal interessieren wie man das anstellt.

In einer Kanzlei, in der ich tätig war wurden sehr viele Mandate durch Autowerkstätten vermittelt, da muss man aber auch erstmal die Beziehungen zu den entsprechenden Unternehmen haben. Und diese Hotlines (bei denen diese Kanzlei auch angeschlossen ist), die Ratsuchende und damit potenzielle Mandanten vermitteln, scheinen aus meiner Sicht auch wenig lohnenswert zu sein. Der Aufwand für die Beratung war enorm, die Mandate aber meist eher mau.
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anfänger
Junior Member
**
Beiträge: 35
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2023
#4
02.04.2024, 20:50
Ich finde die bisherigen Beiträge zu negativ.

Warum sollten die Leute denn nicht zu einem kommen? Für den Normalorechtssuchenden ist erstmal ein Anwalt wie der andere. Einzig Fachanwaltstitel und Googelrezensionen sind distinguierende Merkmale.

Deswegen halte ich es für sinnvoll zumindest die ersten drei Jahre angestellt zu verbringen und den FA-Titel zu erschlagen, dürfte doch einiges einfach machen.

Aber ich sehe bei Refkollegen, dass es sehr wohl auch vom Fleck weg geht. Und wenn man keine Verpflichtungen hat, stelle ich mir das auch sehr spannend vor.

Ansonsten klar, Akquise ist logischerweise das Entscheidende, aber warum wird das so mystifiziert? Jeder kennt doch Leute, die auch Leute kennen. Und eine bessere Homepage als die etablierten Boomeranwälte ist meist auch kein Hexenwerk.
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Hans123
Member
***
Beiträge: 85
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2023
#5
08.04.2024, 15:30
Würdet ihr am Anfang auf ein Büro verzichten oder nicht? Ich frage mich, wie viele Mandanten man dadurch gewinnt, dass sie an der Kanzlei vorbeigehen.
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