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Berufseinstieg T1
Gast
Unregistered
 
#1
03.05.2022, 20:46
Liebes Forum,

es geistert ja immer wieder das Gerücht herum, dass der Berufseinstieg als Wirtschaftsanwalt am besten bei einer "T1 Kanzlei" passieren sollte. Mir wurde das zuletzt als GK-WiMa von einem Associate gesagt. Zu T1 zähle mal Freshfields & Hengeler - ganz vielleicht noch Linklaters, Gleiss und die Handvoll US-Läden, die nur mit Doppel-VB einstellen (jaja, ich weiß, wer am Ende genau zu dieser Gruppe gehört ist nicht ganz klar.. Um diese Diskussion geht es mir hier nicht). 

Ich frage mich, ob da was dran ist und wenn ja, wieviel und was? Bringt das Vorteile für den späteren Einstieg bei anderen Kanzleien? Vorteile für den Aufstieg in die Partnerschaft anderer Kanzleien? Vorteile beim Aufstieg zum Syndikus bei der Rechtsabteilung von Unternehmen? Oder ist das nur Geschwätz? Bei vielen GK-Partnern außerhalb von T1 findet sich ja in der Tat regelmäßig eine Station als Associate bei einer T1-Kanzlei. Was meint ihr?
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Gast Gast
Unregistered
 
#2
03.05.2022, 21:30
Wieso ist die Arbeit in hoch renommierte Firmen besser für den späteren Werdegang als die Arbeit in weniger renommierten Firmen?

Darüber solltest du vielleicht nochmal schlafen und dich morgen dann wieder melden ;-)
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Gast Gast
Unregistered
 
#3
03.05.2022, 21:31
PS: Wenn dir dann noch keine Antwort einfällt, solltest du besser in den Staatsdienst gehen.
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Gast
Unregistered
 
#4
03.05.2022, 21:40
Hmm, ich denke mit einem Einstieg bei T1 kann man nichts falsch machen. Einen guten Namen hat man damit im CV und wie du schon sagtest - in x Kanzleien laufen ehemalige Kollegen von dir rum. Genau so auch in Rechtsabteilungen. Stichwort Rechtsabteilung: Wenn man vorhat, irgendwann den Exit in ein Unternehmen zu machen, kann es nicht schaden, wenn man bei einer Kanzlei arbeitet, die regelmäßig DAX Unternehmen berät. Denn wo holen sich Rechtsabteilungen gerne ihre Legal Counsel her? Richtig, von der Kanzlei, die sie berät. 

Allerdings gibt es auch interessante Unternehmen außerhalb des DAX, renommierte Partner in anderen Kanzleien und gutes Geld kann man auch überall verdienen. Ich habe zwar Ref und WissMit-Tätigkeit in T1 Kanzleien gemacht, mich am Ende gegen den Berufseinstieg dort entschieden und bin zu T2 oder 3, kp wo wir genau einzuordnen sind, gegangen. Mir war nämlich ein netteres Team, gute Aufstiegs-/Entwicklungschancen innerhalb der Kanzlei sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiger (habe bereits ein Kind). 

Am Ende kann es sicherlich nicht schaden, aber es muss halt auch passen. Wenn dir das Team nicht passt und deine Arbeit dich jeden Tag abnervt, dann vielleicht nicht T1 sondern lieber woanders starten. Selbst wenn man nur 1-3 Jahre dort bleiben will - denn auch die muss man erstmal rumkriegen.
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Gast
Unregistered
 
#5
03.05.2022, 21:43
(03.05.2022, 21:30)Gast Gast schrieb:  Wieso ist die Arbeit in hoch renommierte Firmen besser für den späteren Werdegang als die Arbeit in weniger renommierten Firmen?

Darüber solltest du vielleicht nochmal schlafen und dich morgen dann wieder melden ;-)



Ja, das Argument ist mir schon klar. Mir geht's um Erfahrungswerte und Einschätzungen dazu, wie sehr dieses Argument am Ende im zählt, wenns drauf ankommt. Es wird ja eben auch behauptet, das Renommee dieser Läden sei gar nicht so wichtig..
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Feuerwehrmann
Unregistered
 
#6
03.05.2022, 23:10
Bin T3. Die Leute, die hier nach idR 2-3 Jahren gehen und nicht zu anderen GK, MK oder sonstwas wechseln, kommen alle gut bezahlt (>110) in Unternehmen unter. 

Zuvor hat man sich hier bei uns für marktübliche Gehalter gerade nicht so lächerlich totgearbeitet wie es bei FBD, Linkl, Hengeler oder Gleiss verlangt wird. Bei uns ist ab 1930-20 Uhr idR (und Corporate/MA ausgenommen) das Licht aus. 

Was ich darauf schließe? Geh lieber nicht zu T1.
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Gast
Unregistered
 
#7
03.05.2022, 23:12
Welche Kanzleien fallen den unter T3?
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Feuerwehrmann
Unregistered
 
#8
03.05.2022, 23:14
Pauschal alles britische was nicht magic circle ist.
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Gast
Unregistered
 
#9
04.05.2022, 07:29
(03.05.2022, 23:10)Feuerwehrmann schrieb:  Bin T3. Die Leute, die hier nach idR 2-3 Jahren gehen und nicht zu anderen GK, MK oder sonstwas wechseln, kommen alle gut bezahlt (>110) in Unternehmen unter. 

Das bestreite ich mit Nichtwissen. Vor allem nach nur 2-3 Jahren und dann >110k in Unternehmern. Das ist mal drin aber nicht für alle. Siehe der andere thread hierzu.
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Feuerwehrmann
Unregistered
 
#10
04.05.2022, 07:35
Ich hab das auch in dem anderen Thread geschrieben: wir haben hier drei aktuelle Sachverhalte Tax, Arbeitsrecht, Compliance. Die drei Kollegen sind für mind 110 in Unternehmen gewechselt
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