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Stationsarbeit
jura_brl
Junior Member
**
Beiträge: 41
Themen: 14
Registriert seit: Jun 2021
#1
24.06.2021, 23:38
Ich werde im Frühjahr mein Referendariat beginnen und frage mich, wie eine typische Woche/ Monat aussieht.

Ist es so, dass ich 3 mal die Woche in der jeweiligen Station arbeite, an einem Tag AG und an einem Tag Selbststudium angesagt ist? Oder ist es eher die Regel, dass man sich mit seinem Ausbilder alle Paar Wochen trifft?

Ich plane von Berlin nach Sachsen-Anhalt zu pendeln. Daher möchte ich erörtern, wie oft ich dort sein muss.


Danke!
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Gast
Unregistered
 
#2
25.06.2021, 00:18
In den Einführungslehrgängen heden Tag und dann ca. 1 - 3 mal die Woche
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jura_brl
Junior Member
**
Beiträge: 41
Themen: 14
Registriert seit: Jun 2021
#3
25.06.2021, 09:35
Wie oft müsste ich neben der AG noch auf zum Ausbilder?
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GastRefinHessen
Unregistered
 
#4
25.06.2021, 09:39
(25.06.2021, 09:35)jura_brl schrieb:  Wie oft müsste ich neben der AG noch auf zum Ausbilder?

Das kann dir niemand sagen, das ist toal unterschiedlich. Ich musst ein der Zivilstation z.B. 3 mal die Woche zum Ausbilder, manche aus meiner AG nur einmal oder sogar seltener.
In der Strafstation musste ich 1x die Woche hin, hatte aber noch jeweils 2-3 mal pro Monat Sitzungsvertretung. Dann war ich 3 mal bei Gericht (Akten abholen, Akten besprechen, Sitzungsvertretung). Hinzu kommt die AG, also 4 mal bei Gericht insgesamt.

Das wird sich jede Station ändern und ist so krass abhängig vom Ausbilder, dass du keine zuverlässige Auskunft kriegen wirst. Pendeln von Berlin nach Sachsen-Anhalt ist jedenfalls eine sehr ambitionierte Idee meiner Einschätzung nach!
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HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#5
25.06.2021, 09:58
1-4x

Ich würde selbstbewusst darauf hinweisen, dass du ewig pendelst. Dann kannst du die Akten z.B. am Sitzungstag abholen und besprechen und so vielleicht auf 2x/Woche kommen.
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omnimodo
Senior Member
****
Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#6
25.06.2021, 20:39
Warum zum Teufel willst du von Berlin nach SA pendeln? Da machst du dich im Ref doch kaputt mit. Du wirst teils schon 2-5x die Woche los müssen.
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Xariego
Member
***
Beiträge: 52
Themen: 0
Registriert seit: Jan 2021
#7
26.06.2021, 12:34
Ich würde dir vom Pendeln abraten. Der IC zwischen Berlin und Stendal fährt erstens nur sehr eingeschränkt und ist auch die einzige Direktverbindung. Du bist also relativ unflexibel, was insbesondere (aber nicht nur) zum Problem werden kann, wenn du in der Strafstation morgens um 8:30 Uhr zum Amtsgericht Salzwedel, Gardelegen oder Burg geschickt wirst. Letztlich ist es dann auch eine Kostenfrage. Es dürfte fast günstiger für dich sein, eine Wohnung in Stendal zu nehmen.
Ich würde mir an deiner Stelle auf jeden Fall zweimal überlegen, ob ich die Einschränkungen durch das Pendeln auf mich nehmen will. Wenn dir die Wartezeiten in Berlin zu lang sind, versuch vielleicht in Brandenburg dein Glück (wobei zugegebenermaßen auch dort die Wartezeiten länger werden). Oder warum soll es unbedingt Sachsen-Anhalt sein? E-Examen?
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Gast
Unregistered
 
#8
27.06.2021, 17:19
(25.06.2021, 09:58)HerrKules schrieb:  1-4x

Ich würde selbstbewusst darauf hinweisen, dass du ewig pendelst. Dann kannst du die Akten z.B. am Sitzungstag abholen und besprechen und so vielleicht auf 2x/Woche kommen.


Das geht aber such nur, wenn der/die Ausbilder*in an dem Tag selbst kann.
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