11.02.2026, 17:33
11.02.2026, 18:10
das angebot des unternehmens ist doch viel besser als das, was dir deine kanzlei jetzt bietet. du kriegst mehr geld für weniger arbeit. die frage die du dir stellen solltest ist, wie sicher wird dein arbeitsplatz beim unternehmen sein? den wechsel in eine schwächelnde branche würde ich mir derzeit gut überlegen.
11.02.2026, 18:12
Zunächst Glückwunsch für das tolle Angebot! Ich bin selbst nach etwas mehr als einem Jahr von einer Boutique ins Unternehmen gewechselt und habe es seitdem nicht bereut. Grundsätzlich solltest du dir überlegen - und das ist aus meiner Sicht unabhängig davon, ob der Wechsel nach einem, drei oder fünf Jahren geschieht -, ob das veränderte Set-Up im Unternehmen das Richtige für dich ist. Wirtschaftlich macht es Sinn und ohne mehr über das Unternehmen zu wissen, würde ich vermuten, dass es dort auch entsprechende Entwicklungschancen geben wird.
Hinsichtlich der Bedenken ggü Kollegen etc: wenn du einen mehrründigen Bewerbungsprozess durchläufst, ist mE eine Entscheidung bei dir getroffen worden und das schlägt sich bei vielen kurz- oder mittelfristig auch auf die Arbeitsleistung nieder. Persönlich würde ich das Angebot annehmen, falls dein Plan ohnehin ist, zukünftig ins Unternehme zu wechseln.
Hinsichtlich der Bedenken ggü Kollegen etc: wenn du einen mehrründigen Bewerbungsprozess durchläufst, ist mE eine Entscheidung bei dir getroffen worden und das schlägt sich bei vielen kurz- oder mittelfristig auch auf die Arbeitsleistung nieder. Persönlich würde ich das Angebot annehmen, falls dein Plan ohnehin ist, zukünftig ins Unternehme zu wechseln.
11.02.2026, 18:21
Wenn Du Dein Team in der Kanzlei so magst, werden das ja nette Menschen sein. Ich würde also erstmal davon ausgehen, dass da Verständnis besteht und auch die letzten Monate nicht besonders schlimm werden, wenn Du dort sagst, dass Du es eigentlich gut fundest, Dich aber langfristig im Unternehmen suehst und daher jetzt die Möglichkeit wahrnehmen möchtest. Durch die lange Kündigungsfrist ist auch Zeit, einen Nachfolger zu suchen bzw. eine saubere Übergabe zu machen. Ich denke also, dass es wesentlich angenehmer wird, als Du es Dir vorstellst. Wechsel sind normal und gerade, wenn es eine ganz andere Art der Tätigkeit ist, auch nachvollziehbar.
Wenn Du natürlich Deinem Chef aus dem Nichts die Kündigung hinschmeißt und ab dann nur noch schlechte Arbeit machst, sieht das anders aus.
Wenn Du natürlich Deinem Chef aus dem Nichts die Kündigung hinschmeißt und ab dann nur noch schlechte Arbeit machst, sieht das anders aus.
15.02.2026, 19:08
(11.02.2026, 18:12)DDCGN schrieb: Zunächst Glückwunsch für das tolle Angebot! Ich bin selbst nach etwas mehr als einem Jahr von einer Boutique ins Unternehmen gewechselt und habe es seitdem nicht bereut. Grundsätzlich solltest du dir überlegen - und das ist aus meiner Sicht unabhängig davon, ob der Wechsel nach einem, drei oder fünf Jahren geschieht -, ob das veränderte Set-Up im Unternehmen das Richtige für dich ist. Wirtschaftlich macht es Sinn und ohne mehr über das Unternehmen zu wissen, würde ich vermuten, dass es dort auch entsprechende Entwicklungschancen geben wird.
Hinsichtlich der Bedenken ggü Kollegen etc: wenn du einen mehrründigen Bewerbungsprozess durchläufst, ist mE eine Entscheidung bei dir getroffen worden und das schlägt sich bei vielen kurz- oder mittelfristig auch auf die Arbeitsleistung nieder. Persönlich würde ich das Angebot annehmen, falls dein Plan ohnehin ist, zukünftig ins Unternehme zu wechseln.
Hallo, ich arbeite auch als Syndikus in einem mittelständischem Unternehmen. Allerdings fällt es mir schwierig einzustufen ob ich gute Karriere oder Aufstiegschancen intern habe. Wir sind auch keine besonders große Abteilung... Woran macht man diese Chancen fest? Oder zählt nur die Erfahrung +dann Wechsel zu einem größerem Unternehmen?









