07.09.2025, 12:44
Hallo ich brauche mal eure Meinung.
Ich weiß, dass ich am Ende die Entscheidung selbst treffen muss.
Ich habe als Rechtsanwältin ( Examen letztes Jahr) gearbeitet und dieses Jahr zum 01.01 die Kanzlei gewechselt. Wechselgrund war, dass ich mich spezialisieren wollte. Ich werde auch dieses Jahr noch eine Weiterbildung hinsichtlich der Spezialisierung machen. Welche das ist, kann ich nicht schreiben, damit man keine Rückschlüsse auf mich ziehen kann. Diese wird aber eher in Unternehmen gebraucht.
Der Wechsel hat sich aber herausgestellt als reinste Katastrophe. Narzisstisch geprägter Chef, Niedermachen vor der versammelten Belegschaft, persönliche Beschimpfungen und Beleidigungen. Bereits von Anfang an wurde mir dann eröffnet, dass man mich nicht braucht und mir wurde gekündigt. Ich bin mit Bauschschmerzen zur Arbeit und ab da stand für mich fest, dass ich nicht mehr in einer Kanzlei tätig sein möchte.
Ich habe mich also in vielen Unternehmen beworben. Hatte sehr viele Vorstellungsgespräche, oft auch Zweit - und Drittgespräche. Bisher hat aber leider nichts geklappt. Einigen habe ich jetzt geschrieben, dass ich ein konkretes Angebot habe und wie es bei denen mit dem Auswahlprozess jetzt aussieht.
Vor ein paar Wochen habe ich mich in einer spezialisierten Kanzlei beworben, weil es natürlich irgendwie weitergehen muss und ich auch zurück in den Beruf möchte. Jetzt habe ich ein Angebot bekommen und weiß nicht, ob ich es nochmal wagen soll. Das Gespräch mit dem Chef war gut und auch sehr offen.
Ich hab eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Das Angebot annehmen und mir selber noch mal die Chance geben - aber auch der Kanzlei oder mir vom Arbeitsamt den Fachanwalt zahlen lassen, als Weiterbildung und mich weiter in Unternehmen bewerben. Dadurch verlängert sich auch mein Arbeitslosengeld. Wo ich mich langfristig sehe, ist eher im Unternehmen.
Vllt kann mich jemand aufmuntern oder einfach mal eine neutrale Meinung äußern.😅🌝
LG
Ich weiß, dass ich am Ende die Entscheidung selbst treffen muss.
Ich habe als Rechtsanwältin ( Examen letztes Jahr) gearbeitet und dieses Jahr zum 01.01 die Kanzlei gewechselt. Wechselgrund war, dass ich mich spezialisieren wollte. Ich werde auch dieses Jahr noch eine Weiterbildung hinsichtlich der Spezialisierung machen. Welche das ist, kann ich nicht schreiben, damit man keine Rückschlüsse auf mich ziehen kann. Diese wird aber eher in Unternehmen gebraucht.
Der Wechsel hat sich aber herausgestellt als reinste Katastrophe. Narzisstisch geprägter Chef, Niedermachen vor der versammelten Belegschaft, persönliche Beschimpfungen und Beleidigungen. Bereits von Anfang an wurde mir dann eröffnet, dass man mich nicht braucht und mir wurde gekündigt. Ich bin mit Bauschschmerzen zur Arbeit und ab da stand für mich fest, dass ich nicht mehr in einer Kanzlei tätig sein möchte.
Ich habe mich also in vielen Unternehmen beworben. Hatte sehr viele Vorstellungsgespräche, oft auch Zweit - und Drittgespräche. Bisher hat aber leider nichts geklappt. Einigen habe ich jetzt geschrieben, dass ich ein konkretes Angebot habe und wie es bei denen mit dem Auswahlprozess jetzt aussieht.
Vor ein paar Wochen habe ich mich in einer spezialisierten Kanzlei beworben, weil es natürlich irgendwie weitergehen muss und ich auch zurück in den Beruf möchte. Jetzt habe ich ein Angebot bekommen und weiß nicht, ob ich es nochmal wagen soll. Das Gespräch mit dem Chef war gut und auch sehr offen.
Ich hab eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Das Angebot annehmen und mir selber noch mal die Chance geben - aber auch der Kanzlei oder mir vom Arbeitsamt den Fachanwalt zahlen lassen, als Weiterbildung und mich weiter in Unternehmen bewerben. Dadurch verlängert sich auch mein Arbeitslosengeld. Wo ich mich langfristig sehe, ist eher im Unternehmen.
Vllt kann mich jemand aufmuntern oder einfach mal eine neutrale Meinung äußern.😅🌝
LG
07.09.2025, 13:16
Kanzlei ist nicht gleich Kanzlei, so wie Behörde nicht gleich Behörde ist. Es ist zwar subjektiv nachvollziehbar, dass Du nach Deiner Erfahrung Kanzleien meldest. Aber der neue Chef ist nicht der alte und kann objektiv nichts dafür, wie der alte war. Und in Unternehmen kannst Du auch auf schreckliche Vorgesetzte treffen. Wenn das Gespräch gut war, gib ihm eine Chance.
07.09.2025, 15:29
Kann meinem Vorredner nur beipflichten. Ein schlechter Vorgesetzter kann dir überall begegnen und sollte nicht dazu führen, dass du dich von einem Berufszweig vollkommen abwendest. Wenn du ein gutes Gefühl hast, dann ist das doch schon mal ein guter Ausgangspunkt.
07.09.2025, 21:17
Noch einmal die gleiche Meinung.
Manchmal hat man Glück, manchmal Pech. Allerdings sind zwei Fehltreffer direkt nacheinander eher unwahrscheinlich :-)
Gib der Kanzlei eine Chance. Mit Berufserfahrung bewirbt es sich anschließend auch sehr viel leichter bei den Unternehmen.
Manchmal hat man Glück, manchmal Pech. Allerdings sind zwei Fehltreffer direkt nacheinander eher unwahrscheinlich :-)
Gib der Kanzlei eine Chance. Mit Berufserfahrung bewirbt es sich anschließend auch sehr viel leichter bei den Unternehmen.


