• Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Zivilrechts-, Strafrechts- und Verwaltungsstation
  5. Zuständigkeit bei Streitgenossen
Antworten

 
Zuständigkeit bei Streitgenossen
Nisa
Unregistered
 
#1
24.05.2022, 11:20
Hallo,

ich glaube dass ich meine Frage bereits richtig beantwortet habe aber bin mir sehr unsicher, daher wäre eure Einschätzung sehr hilfreich.

Folgende Situation: Auf Beklagtenseite sind zwei Streitgenossen gegeben, eine natürliche Person (sagen wir wohnhaft in München) und eine AG (Sitz in Berlin).

Wenn ich nun den Gerichtsstand bestimme, komme ich zu dem Problem dass die AG ja zB ihren Gerichtsstand nach § 17 ZPO an ihrem Sitz haben. § 17 ZPO ist auf natürliche Personen ja nicht anwendbar. Demnach begründet § 17 ZPO nur den Gerichtsstand für einen Streitgenossen. 

Ist § 17 ZPO demnach gar nicht erst heranzuziehen sondern nur Gerichtsstände, die beide Streigenossen umfassen? Und falls ja, muss das im Urteil erklärt werden?
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#2
24.05.2022, 19:37
Beide Beklagten müssen beim angerufenen Gericht einen (allgemeinen oder besonderen) Gerichtsstand haben, sonst ist zu trennen (§ 145 ZPO) und zu verweisen (§ 281 ZPO). Bei der von dir geschilderten Konstellation helfen die allgemeinen Gerichtsstände der einzelnen Streitgenossen nicht weiter. In der Regel wird - sofern kein ausschließlicher Gerichtsstand besteht - ein besonderer Gerichtsstand gegeben sein, z.B. § 20 StVG beim Verkehrsunfall, § 29 ZPO bei vertraglichen Schuldverhältnissen oder § 32 ZPO bei unerlaubten Handlungen. Im Urteil stellst du das in der Zulässigkeit kurz dar.
Zitieren
Gast77
Junior Member
**
Beiträge: 5
Themen: 1
Registriert seit: May 2022
#3
24.05.2022, 21:26
§ 36 Abs. 1 Nr. 3 ZPO?
Suchen
Zitieren
Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.012
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#4
25.05.2022, 06:05
Es gibt keinen Gerichtsstand der Streitgenossenschaft.

Du prüftst also für jeden seine Gerichtsstände und schaust, ob Du danach für beide zuständig bist. Wenn nicht, ggf. Gerichtsstandsbestimmung oder Verweisung (oder ruhelose Einlassung, dann ist alles andere eh egal...).
Suchen
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus