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Vermögen als GK Partners
moseys
Junior Member
Beiträge: 22
Themen: 5
Registriert seit: Apr 2022
#11
19.04.2022, 22:14
(19.04.2022, 11:46)Gast Gast schrieb:  
(19.04.2022, 11:21)moseys schrieb:  
(19.04.2022, 10:13)Gast Gast schrieb:  Niemand hier kennt die Vermögenssituation seines Partners/Chefs. Vielleicht kann man grob schätzen aber zwischen einem Haus, auf dem noch 1,5 Mio an Grundschulden lasten und einem abbezahlten Haus liegt ein großer Unterschied. Genauso weiß niemand, ob der Porsche in der Tiefgarage geleast oder bar bezahlt wurde. Alle Aussagen, die hier kommen werden im Stil von "Mein Chef hat mir mal bei einem Bier detailliert seine Vermögenssituation aufgeschlüsselt" sind nur die feuchten Wunschträume von Referendaren oder Berufseinsteigern.

Abgesehen davon kommt es immer darauf an, was du aus deinem Einkommen machst. Nach 10 Jahren kann jemand mit 100k Gehalt mehr Vermögen haben als jemand mit 200k Gehalt, schlicht weil er sich cleverer angestellt hat.

Das ähnlich wie mit den Einkommen. Niemand weiß es, es sei denn er macht die Lohnabrechnung.

Aber die Vermôgenssituation ist doch normalerweise das Kennzeichen von Wohlhaben und nicht das Einkommen.

Deswegen wäre es ja schon interessant. Wieviel nach X Jahren an der Seite steht, oder geplant wird an der Seite zu haben. 

Das Einfamilienhaus? Ein Depotvolumen X? 100k Cash? 300 Einheiten?


Bei Einkommen kann man aber noch grob schätzen. Wenn man den Umsatz der Kanzlei kennt, den UBT, den Overhead Prozentsatz, die Leverage, dann kann man schon grob den Gewinn pro Partner schätzen. Teilweise veröffentlichen die Kanzleien den sogar. Abgesehen davon kann sowas echt mal abends bei einem Bier passieren, dass ein Partner dann sagt, was er im letzten Jahr gemacht hat. Habe ich selbst auch schon erlebt. Das ist dann aber einfach mal eine Zahl in den Raum geschmissen, hey letztes Jahr hab ich 1,5 Mio gemacht, ich geiler Typ. Das ist schneller gesagt, als die eigene Vermögenssituation aufzuschlüsseln. Sowas tut man eigentlich nur gegenüber dem Steuerberater und vielleicht noch der Ehefrau...

Daher... wenn einer Partner ist und 300k netto macht... wenn er nun 8k für eine dicke Mietwohnung in München ausgibt, dazu Autos für sich und Frau geleast (nochmal 3k), teure Urlaube und einfach viel Geld hier und da raushauen, dann bläst der von 25k netto im Monat einfach so 18k raus für "nichts" und legt 7k auf die Bank. Der hat vielleicht ein Depot von 300k.

Ein anderer macht 300k netto, zahlt ein Haus ab, Auto gebraucht gekauft, in Aktien investiert, vor ein paar Jahren Mietwohnungen günstig geschossen... der kann 1,5 Mio Buchwert haben. Da hat dann der Partner, der im 3er Kombi fährt und außerhalb wohnt, mehr Vermögen als der Partner im (geleasten) 911er Turbo mit Penthouse (Miet-)Wohnung ;-)

Aber damit du nicht ganz leer ausgehst, mit 30 und noch Berufsanfänger hatte ich so 20k auf der hohen Kante. Jetzt mit 35 habe ich knapp 200k, überwiegend Aktien, Cash und Crypto. Bald kommt der Partnerschritt, dann kann nochmal mehr zurückgelegt werden - dann schauen wie sich der Immo-Markt entwickelt. Mit genügend Cash können die hohen Darlehenszinsen einem ja auch entgegenkommen. Ziel mit 40 ist dann die eigene Immo in Abzahlung und daneben so 300k im Depot (viel wird da erstmal für die Immo drauf gehen). Mit 45 wäre es schön die Mio im Buchwert geknackt zu haben (also inkl. Immo) und mit Anfang 50 sollte es dann so sein, dass die finanziellen Verpflichtungen nur noch überschaubar sind  Wink


Also knapp 20.000 EUR pro Jahr beiseite gelegt. Und Ziel mit 45 von einem netto Vermögen von 1 Millionen EUR.

Betrachtet ihr bei euren Zielen die Inflation? Also 1 Millionen eUr heute sind ja deutlich mehr als in 10-15 Jahren.
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moseys
Junior Member
Beiträge: 22
Themen: 5
Registriert seit: Apr 2022
#12
20.04.2022, 09:09
(19.04.2022, 11:30)Gast6 schrieb:  Was machst du dann mit den Antworten, falls es hier überhaupt jemand wissen sollte? 

Vermögen ist so vielschichtig, dass sich keine fundierte Aussage treffen lässt. 

Es wäre wohl eher die Frage angebracht "In was investieren eure GK Partner"?
- Kunst
- Uhren
- Immobilien
- Fonds, Aktien

Kaum einer investiert in Autos. Die meisten ziehen sich einen alten Porsche für den Status. Dienst aber nicht primär als Wertanlage.

Was machen die Leute mit den Antworten auf die Einkommen des GK Partner? 

Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der aus seiner Associate Karriere bei der GK erzählt, ob er es schaffen kann finanziell
Unabhängig zu werden.
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Gast Gast
Unregistered
 
#13
20.04.2022, 09:42
(19.04.2022, 22:14)moseys schrieb:  Also knapp 20.000 EUR pro Jahr beiseite gelegt. Und Ziel mit 45 von einem netto Vermögen von 1 Millionen EUR.

Betrachtet ihr bei euren Zielen die Inflation? Also 1 Millionen eUr heute sind ja deutlich mehr als in 10-15 Jahren.

Eher 30k pro Jahr  Wink man geht ja auch mal an die Ersparnisse ran, etwa wenn ein Umzug ansteht oder sowas.

Natürlich solltest du die Ziele mit Inflation betrachten aber ich gehe davon aus, dass es hier gerade mehr darum geht, mal ein paar grobe Eckdaten in den Raum zu werfen. In meiner eigenen Rechnung gehe ich von 2% Dynamik aus, um eine durchschnittliche Inflation zu erfassen. Das ist für in 5 Jahren zwar nicht wirklich relevant aber schon, wenn man sich anschaut, wie viel man so im Monat mit Anfang 60 haben sollte.

Zu deiner anderen Frage, natürlich kann man es mit einer Associate Karriere schaffen, finanziell unabhängig zu werden, wenn man wenig verbraucht. Da musst du idealerweise in einen der Läden mit großen Boni gehen (etwa Latham Watkins). Wenn du dann einfach auf studentischem Niveau weiterlebst, kannst du über die ersten fünf Jahre sicher 400k ersparen, dazu die Rendite und du gehst nach fünf Jahren mit knapp 500k im Depot raus. Das wäre ja schon ein substanzieller Betrag, um sich damit dann in ein Tiny House zurückzuziehen  Wink Das macht halt nur am Ende fast keiner, weil a) das für eine Familie trotzdem zu wenig ist und b) man in aller Regel mit hohem Einkommen seinen Lebensstil auch etwas anpasst. 

Ich sehe daneben vor allem noch zwei andere Punkte: Mir macht meine Arbeit Spaß, also plane ich, sie auch weiter zu machen. Außerdem ist der Weg das Ziel beim Leben und es bringt einem recht wenig, nur möglichst viel zu sparen. Als Anwalt, gerade in einer GK oder auf vergleichbarem Niveau, hast du aber sehr viele Möglichkeiten um wohlhabend zu werden. Man muss sich aber drum kümmern und es passiert nicht dadurch, dass man einfach sein Gehalt auf dem Giro-Konto lässt.
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