23.03.2022, 20:47
Hallo zusammen,
ich arbeite seit etwa 4 Monaten als Syndikus in einem (DAX) Unternehmen. Bin dort direkt nach dem 2. Examen untergekommen/Berufseinsteiger. Noten sind 8,1P und 7,2P. Arbeitszeit vertraglich 39h, effektiv jedoch 42+. Eigentlich zu viel Arbeitszeit für zu wenig Geld (5K brutto+ geringfügige Boni). Fachlich läuft es ordentlich, Kollegen sind auch super nett und hilfsbereit. Allerdings ist die Masse an Arbeit die tagtäglich auf mich zurollt ziemlich belastend und in keinster Weise von nur einer Person zu stemmen. Meine Zuständigkeit/Aufgabenbereich war längere Zeit unbesetzt und ist dementsprechend mit massiven Rückständen belegt. ReFa gibt es keine, man muss sich wirklich um alles (Akten, Rechnungen, Fristen) selbst kümmern. Ich überlege deshalb direkt die Reissleine zu ziehen und in der Probezeit zu kündigen.
Wird einem so eine (eigenständige AN) Kündigung in der Probezeit sehr nachteilig in einem späteren Bewerbungsprozess ausgelegt? Sollte man das Beschäftigungsverhältnis sogar besser verschweigen? War hier jemand vielleicht in einer ähnlichen Position, recht früh im Beschäftigungsverhältnis selbst zu kündigen?
Bin etwas lost, weiß nur dass ich mir den Zeitdruck auf Dauer nicht antun möchte und bestenfalls in die Verwaltung wechseln werde.
Gruß
ich arbeite seit etwa 4 Monaten als Syndikus in einem (DAX) Unternehmen. Bin dort direkt nach dem 2. Examen untergekommen/Berufseinsteiger. Noten sind 8,1P und 7,2P. Arbeitszeit vertraglich 39h, effektiv jedoch 42+. Eigentlich zu viel Arbeitszeit für zu wenig Geld (5K brutto+ geringfügige Boni). Fachlich läuft es ordentlich, Kollegen sind auch super nett und hilfsbereit. Allerdings ist die Masse an Arbeit die tagtäglich auf mich zurollt ziemlich belastend und in keinster Weise von nur einer Person zu stemmen. Meine Zuständigkeit/Aufgabenbereich war längere Zeit unbesetzt und ist dementsprechend mit massiven Rückständen belegt. ReFa gibt es keine, man muss sich wirklich um alles (Akten, Rechnungen, Fristen) selbst kümmern. Ich überlege deshalb direkt die Reissleine zu ziehen und in der Probezeit zu kündigen.
Wird einem so eine (eigenständige AN) Kündigung in der Probezeit sehr nachteilig in einem späteren Bewerbungsprozess ausgelegt? Sollte man das Beschäftigungsverhältnis sogar besser verschweigen? War hier jemand vielleicht in einer ähnlichen Position, recht früh im Beschäftigungsverhältnis selbst zu kündigen?
Bin etwas lost, weiß nur dass ich mir den Zeitdruck auf Dauer nicht antun möchte und bestenfalls in die Verwaltung wechseln werde.
Gruß
23.03.2022, 21:03
Das ist nicht ernst gemeint, stimmt's?
Falls doch, nirgendwo ist man sofort drin und kann sich zurück lehnen. Auch in der Verwaltung nicht. 5k ist doch wirklich eine Menge Geld, und du bist neu in der Rechtsabteilung und brauchst halt ein paar Monate, um dich zu akklimatisieren. Das bessert sich noch. Wobei derartige Syndikus-Stellen immer neue Inhalte bringen werden, die unbekannt sind, in die man sich rein arbeiten muss. Das ist der Sinn der Stelle, Rechtsberatung für das was die Kollegen nicht selbst können, Recherche und verständliche Weiterleitung des Wissens. Also abwarten und immer weiter dazu lernen, dann wird es auch mit der Überlastung bzw. Netto-Arbeitszeit irgendwann besser.
Falls doch, nirgendwo ist man sofort drin und kann sich zurück lehnen. Auch in der Verwaltung nicht. 5k ist doch wirklich eine Menge Geld, und du bist neu in der Rechtsabteilung und brauchst halt ein paar Monate, um dich zu akklimatisieren. Das bessert sich noch. Wobei derartige Syndikus-Stellen immer neue Inhalte bringen werden, die unbekannt sind, in die man sich rein arbeiten muss. Das ist der Sinn der Stelle, Rechtsberatung für das was die Kollegen nicht selbst können, Recherche und verständliche Weiterleitung des Wissens. Also abwarten und immer weiter dazu lernen, dann wird es auch mit der Überlastung bzw. Netto-Arbeitszeit irgendwann besser.
23.03.2022, 22:10
Wenn du keinen Bock mehr hast und eine andere Stelle, dann kündige.
Wegen verschweigen: kannst auch nach der Probezeit kündigen, dann weiß der neue AG, dass du nicht gekündigt wurdest. Und im Anschreiben dann begründen, was du (neu) an Themen haben willst und so konkludent mitteilen, warum du gehen willst.
Wegen verschweigen: kannst auch nach der Probezeit kündigen, dann weiß der neue AG, dass du nicht gekündigt wurdest. Und im Anschreiben dann begründen, was du (neu) an Themen haben willst und so konkludent mitteilen, warum du gehen willst.
23.03.2022, 22:12
(23.03.2022, 21:03)der_david schrieb: Das ist nicht ernst gemeint, stimmt's?
Falls doch, nirgendwo ist man sofort drin und kann sich zurück lehnen. Auch in der Verwaltung nicht. 5k ist doch wirklich eine Menge Geld, und du bist neu in der Rechtsabteilung und brauchst halt ein paar Monate, um dich zu akklimatisieren. Das bessert sich noch. Wobei derartige Syndikus-Stellen immer neue Inhalte bringen werden, die unbekannt sind, in die man sich rein arbeiten muss. Das ist der Sinn der Stelle, Rechtsberatung für das was die Kollegen nicht selbst können, Recherche und verständliche Weiterleitung des Wissens. Also abwarten und immer weiter dazu lernen, dann wird es auch mit der Überlastung bzw. Netto-Arbeitszeit irgendwann besser.
Naja mit den Noten sind auch mal 5k NETTO drin. Von daher, warum soll man eine. Job msxhen, den man nicht mag und gute Alternativen da sind? Warum lange eauszögern?
23.03.2022, 22:35
Ist auch meine Erfahrung im angeblich so tollen Konzernjob gewesen. Bin nach 7 Monaten geflüchtet.
24.03.2022, 11:16
(23.03.2022, 22:12)Gast schrieb:(23.03.2022, 21:03)der_david schrieb: Das ist nicht ernst gemeint, stimmt's?
Falls doch, nirgendwo ist man sofort drin und kann sich zurück lehnen. Auch in der Verwaltung nicht. 5k ist doch wirklich eine Menge Geld, und du bist neu in der Rechtsabteilung und brauchst halt ein paar Monate, um dich zu akklimatisieren. Das bessert sich noch. Wobei derartige Syndikus-Stellen immer neue Inhalte bringen werden, die unbekannt sind, in die man sich rein arbeiten muss. Das ist der Sinn der Stelle, Rechtsberatung für das was die Kollegen nicht selbst können, Recherche und verständliche Weiterleitung des Wissens. Also abwarten und immer weiter dazu lernen, dann wird es auch mit der Überlastung bzw. Netto-Arbeitszeit irgendwann besser.
Naja mit den Noten sind auch mal 5k NETTO drin. Von daher, warum soll man eine. Job msxhen, den man nicht mag und gute Alternativen da sind? Warum lange eauszögern?
Weil die 5k netto mehr als 42h/Woche erfordern.
Also ich würde mich aus der Beschäftigung heraus wegbewerben. Dann hast du keine ALG-Sperre und musst nicht so viel erklären in Vorstellungsgesprächen. Dass man wegen der Art der Arbeit wechseln will, macht weniger skeptisch, als dass einen die Arbeit so sehr stört, dass man direkt kündigt und die Arbeitslosigkeit mit Sperrzeit in Kauf nimmt, anstatt sich aus der Beschäftigung heraus zu bewerben.
28.03.2022, 13:55
29.03.2022, 14:32
Ich befand mich in der absolut gleichen Situation und hatte auch große Bedenken, wie es aussehen könnte. Ich habe es aber dennoch durchgezogen und nach 5 Monaten gekündigt.
Mein Fazit: Mit anständigem CV, guten Noten und in einer Großstadt mit vielen Jobs fällt es nicht schwer, schnell etwas Neues & Besseres zu finden. Ein Satz dazu im Interview ist ausreichend. Niemand wird dich deshalb nicht einstellen. Die Gedanken, die ich mir - wie du - zuvor gemacht habe, waren absolut unnötig. Das Leben ist zu kurz und unsere Ausbildung zu lange, um in nicht-optimalen Jobs zu verweilen, nur damit es nicht komisch rübergekommt.
Verschweigen würde ich es auf keinen Fall.
Mein Fazit: Mit anständigem CV, guten Noten und in einer Großstadt mit vielen Jobs fällt es nicht schwer, schnell etwas Neues & Besseres zu finden. Ein Satz dazu im Interview ist ausreichend. Niemand wird dich deshalb nicht einstellen. Die Gedanken, die ich mir - wie du - zuvor gemacht habe, waren absolut unnötig. Das Leben ist zu kurz und unsere Ausbildung zu lange, um in nicht-optimalen Jobs zu verweilen, nur damit es nicht komisch rübergekommt.
Verschweigen würde ich es auf keinen Fall.









