12.04.2026, 15:13
Servus,
ich habe Angebote mehrerer GKs für die Anwaltsstation in Frankfurt. Leider war ausschließlich Platz im Fachbereich Corporate / M&A. Grundsätzlich bin ich dem Themengebiet an sich gegenüber nicht abgeneigt. Nun habe ich aber schon mehrfach gehört, dass gerade Referendare in die Tätigkeit nicht sinnvoll eingebunden werden können?
Stimmt das? Sollte ich vielleicht trotzdem auch mal die GK-Erfahrung selbst mitnehmen und das ggf. in Kauf nehmen, oder ablehnen und alternativ eine ruhige Kugel bei einem Einzelanwalt schieben?
Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen in dem Bereich gemacht und kann berichten? Bin über jeden Beitrag dankbar :)
ich habe Angebote mehrerer GKs für die Anwaltsstation in Frankfurt. Leider war ausschließlich Platz im Fachbereich Corporate / M&A. Grundsätzlich bin ich dem Themengebiet an sich gegenüber nicht abgeneigt. Nun habe ich aber schon mehrfach gehört, dass gerade Referendare in die Tätigkeit nicht sinnvoll eingebunden werden können?
Stimmt das? Sollte ich vielleicht trotzdem auch mal die GK-Erfahrung selbst mitnehmen und das ggf. in Kauf nehmen, oder ablehnen und alternativ eine ruhige Kugel bei einem Einzelanwalt schieben?
Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen in dem Bereich gemacht und kann berichten? Bin über jeden Beitrag dankbar :)
13.04.2026, 17:28
Kommt drauf an was für dich Lohnen bedeutet.
Unmittelbare Examensrelevanz hat das Zeug dort natürlich nicht. 80 % der Ref/WiMi Arbeit ist Monkey-Work.
Edit: das mit der Einbeziehung stimmt auch ein Stück weit. Als ich in der GK war wusste ich die ersten drei Monate nicht was der Unterschied von einem Signing und einem Closing ist. 😂
Vorteil jenseits des Fachlichen: Geld, Connections.
Was man mE lernt ist sauberes, strukturiertes Arbeiten. Gerade im Corporate/MA gibt’s ja Evergreens wie 181 Befreiung, HRegNummern müssen stimmen, „in particular, but not limited to…”, die immer einheitlichen Formulierungen/Optik bei DDs… das kann schon hilfreich sein, allerdings eben eher als “Handwerkszeug”, weniger als faktische Examensvorbereitung.
Unmittelbare Examensrelevanz hat das Zeug dort natürlich nicht. 80 % der Ref/WiMi Arbeit ist Monkey-Work.
Edit: das mit der Einbeziehung stimmt auch ein Stück weit. Als ich in der GK war wusste ich die ersten drei Monate nicht was der Unterschied von einem Signing und einem Closing ist. 😂
Vorteil jenseits des Fachlichen: Geld, Connections.
Was man mE lernt ist sauberes, strukturiertes Arbeiten. Gerade im Corporate/MA gibt’s ja Evergreens wie 181 Befreiung, HRegNummern müssen stimmen, „in particular, but not limited to…”, die immer einheitlichen Formulierungen/Optik bei DDs… das kann schon hilfreich sein, allerdings eben eher als “Handwerkszeug”, weniger als faktische Examensvorbereitung.
13.04.2026, 19:45
Verstehe ich nicht. Was soll an ruhige Kugel beim Einzelanwalt besser sein als M&A GK?
18.04.2026, 13:32
also ich habe sowohl GK-Station als auch Wahlstation in einer GK gemacht, hat auch Spaß gemacht, aber für die Examensvorbereitung finde ich eine kleine Kanzlei besser, weil man dort viele Schriftsätze erstellt/sieht. Genau das wird dann auch in den Klausuren gefordert.
ich arbeite jetzt aktuell in einer kleinen Kanzlei und kann das als RA-Station nur empfehlen.
ich arbeite jetzt aktuell in einer kleinen Kanzlei und kann das als RA-Station nur empfehlen.


