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Arbeitsmarktlage und Alternativen mit 1x b 1x a + LL.M.?
Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 344
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#21
07.09.2025, 12:55
(07.09.2025, 10:35)JuraHassLiebe schrieb:  
(06.09.2025, 17:52)Äfes schrieb:  
(06.09.2025, 15:19)JuraHassLiebe schrieb:  
(06.09.2025, 14:03)Äfes schrieb:  
(06.09.2025, 12:13)JuraHassLiebe schrieb:  Ich würde, wie von einem Vorredner vorgeschlagen, probieren in die Finanzverwaltung zu kommen. Dort die Einstiegsausbildung mitnehmen, 1-2 Jahre bleiben und dann mit diesem Fokus auf Steuern einen Einstieg bei kleinen, MK oder WPG versuchen. Dass sollte halbwegs vielversprechend sein, setzt aber voraus, dass dich der Bereich interessiert.

(Und möglicherweise irgendwann das Steuerberaterexamen darauf packen, dann sollte das ausreichend im zweiten dann endgültig ausgeglichen sein, weil du mit Kollegen arbeitest du "nur" das Steuerberaterexamen haben und kein juristisches Staatsexamen, geschweige denn einen UK LL.M.)

Bis er den Steuerberater hätte, wäre er ohnehin so lange im Beruf, dass die Examensnoten nicht mehr relevant wären. Bei guter Spezialisierung sind sie das eigentlich recht schnell schon nicht mehr, spätestens mit dem Fachanwalt. So jedenfalls meine Erfahrung. Die letzten Jobangebote habe ich bekommen, ohne dass mein Gegenüber irgendetwas über meine Examensnoten gewusst hätte
Edit: Oder sich überhaupt dafür interessiert hätte

Ich stimme dir grundsätzlich zu und schrieb deshalb endgültig.
Jedoch wird er den Steuerberater schneller machen können, als den Fachanwalt.

Für mich schwang etwas der Eindruck mit, dass das Ausreichend ihm sonst auch nach Jahren noch als Makel anhaften würde. Dem wollte ich im Sinne der jungen mitlesenden Kollegen etwas entgegenwirken. Aber dann sind wir ja einer Meinung.

Wie schnell geht denn das mit dem Steuerberater realistischerweise? Den FA kriegt er ja nach drei Jahren, wenn die Fälle da sind, was in spezialisierten Kanzleien ganz gut machbar ist. Hätte gedacht, der StB braucht inkl. Vorbereitung etc. länger (die FA-Prüfungen sind ja recht easy). Gab es da nicht auch Praxiszeiten, die man nachweisen musste?

Ich habs gerade nochmal nachgeschaut und muss dir Recht geben, zwar sind als Jurist "nur" zwei Jahre praktische Tätigkeit erforderlich, aber aufgrund der lediglich einmal im Jahr stattfindenden Termine + die Wartezeit bis zur Mündlichen würde es in dem hier diskutierten Fall auch fast auf drei Jahre hinauslaufen.

Ich hatte im Kopf, dass die Zeit ab Ablegung des ersten Staatsexamens automatisch als praktische Zeit berücksichtigt wird, unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit. Tatsächlich wird aber nur die Zeit angerechnet in der man einer Tätigkeit mit mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der von den Bundes- und Landesbehörden verwalteten Steuern nachgeht. 
Wie lang die Tätigkeit letztlich sein muss hängt von der Laufbahn ab. Mit einer Ausbildung werden 8 Jahre vorausgesetzt, als Beamter grundsätzlich 6 Jahre (wobei der Titel im höheren Dienst nach zehn und im gehobenen Dienst nach fünfzehn Jahren auch ohne Ablegen des Examens verliehen wird), mit einem Studium, je nach Regelstudienzeit 2-3 Jahre.

Also werden iE ab dem Abschluss des Jurastudiums zwei Jahre vorausgesetzt, mit einem LL.M./ Master im Bereich Steuern, kann man es sogar auf ein Jahr kürzen und dieses Jahr (sofern man 16 Wochenstunden im Steuerrecht arbeitet) vollständig auf die Berufserfahrung anrechnen lassen. Somit kann man im besten Fall bereits ein Jahr nach Ablegen des ersten Staatsexamen, das Steuerberaterexamen ablegen. Je nach Schwerpunktsetzung im Referendariat wird man dieses wohl auch (teilweise) anrechnen lassen können.

Hinzukommt die, formell nicht vorausgesetzte, gleichwohl faktisch erforderliche, Vorbereitungszeit. Und all meine Überlegungen zur Anrechnung, Verkürzung der erforderlichen Wartezeit setzen voraus, dass der jeweilige Kandidat bereits vor dem Beginn seines Referendariats weiß, dass er das Steuerberaterexamen anstrebt und diesen Entschluss nicht erst deshalb fasst, weil er endgültig durch das ZJS durchgefallen ist. In Diesem Fall sind immer noch zwei Jahre praktische Tätigkeit erforderlich, diese eignen sich aber immerhin zugleich zur Vorbereitung, da lediglich 16 Wochenstunden gefordert werden.

Auf jeden Fall interessant, welche Wege es da gibt. Danke Dir fürs Raussuchen
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Dachpappe
Junior Member
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Beiträge: 15
Themen: 3
Registriert seit: Apr 2023
#22
07.09.2025, 13:19
Ja, vielen herzlichen Dank für die wertvollen Tipps! Gerade am Anfang des Berufswegs lässt sich noch soviel prägen.
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JuraHassLiebe
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Beiträge: 338
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2023
#23
08.09.2025, 07:32
Sehr gerne, ich finde es auch ziemlich interessant.
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JuraHassLiebe
Fullmember
****
Beiträge: 338
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2023
#24
08.09.2025, 07:38
(07.09.2025, 13:19)Dachpappe schrieb:  Ja, vielen herzlichen Dank für die wertvollen Tipps! Gerade am Anfang des Berufswegs lässt sich noch soviel prägen.

Ich hatte denselben Gedanken schon sehr oft in Bezug auf den Anfang und Verlauf des Studiums, teilweise noch Referendariat. Ich finde da gibt es echt viel Aufklärungsbedarf, welche Möglichkeiten man links und rechts von der Ausbildung noch hat und erachte es als Schade, dass es da kaum eine Veranstaltung von den Unis zu gibt (Bucerius mal außen vor). 
Es würde mEn vielen Leuten den Druck aus dem ersten und zweiten Staatsexamen nehmen, wenn dieses aufgrund parallel gesammelter Qualifikationen oder Erfahrungen ein bisschen weniger relevant sind.
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Joko
Posting Freak
*****
Beiträge: 844
Themen: 11
Registriert seit: Dec 2021
#25
08.09.2025, 10:17
(08.09.2025, 07:38)JuraHassLiebe schrieb:  
(07.09.2025, 13:19)Dachpappe schrieb:  Ja, vielen herzlichen Dank für die wertvollen Tipps! Gerade am Anfang des Berufswegs lässt sich noch soviel prägen.

Ich hatte denselben Gedanken schon sehr oft in Bezug auf den Anfang und Verlauf des Studiums, teilweise noch Referendariat. Ich finde da gibt es echt viel Aufklärungsbedarf, welche Möglichkeiten man links und rechts von der Ausbildung noch hat und erachte es als Schade, dass es da kaum eine Veranstaltung von den Unis zu gibt (Bucerius mal außen vor). 
Es würde mEn vielen Leuten den Druck aus dem ersten und zweiten Staatsexamen nehmen, wenn dieses aufgrund parallel gesammelter Qualifikationen oder Erfahrungen ein bisschen weniger relevant sind.

+1

Daneben gibt’s auch einige Möglichkeiten im (europäischen) Ausland. 

Ich selbst habe einige Jahre in Irland gearbeitet nach dem LLM, während Freunde nach ihren LLMs in Frankreich, Brüssel oder den Niederlanden Fuß gefasst haben. Zb als Contract Manager, Legal Counsel oder Legal advisor. 

Es stimmt also nicht dass man als Jurist nicht auch im Ausland arbeiten könnte. 

Zur Wahrheit gehört aber auch dass das bei niemandem (auch bei mir nicht) „einfach so“ passiert ist. 

Wir waren alle qualifiziert, von der persönlichen Situation entweder ungebunden oder selbst „internationaler“ Partner. Und dann eben vom Mindset bereit, das deutsche System (jedenfalls für eine gewisse Zeit) bewusst zu verlassen.
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alexj
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Beiträge: 1
Themen: 0
Registriert seit: Sep 2025
#26
08.09.2025, 14:00
Mich würde es in diesem Zusammenhang ebenfalls interessieren, welche bekannten Kanzleien mit den Noten (ohne LL.M.) in Betracht kämen. Also abgesehen von den ganzen großen Kanzleien gibt es doch bestimmt viele Kanzleien, bei denen man gut unterkommt, wenn man keine 2x VB hat aber auch nicht 2x a. Wie findet man diese Kanzleien?
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