25.08.2025, 23:08
Gibt es Aufgaben, die man als first year nicht bekommen sollte, bzw. bei denen es eigentlich nur schlecht enden kann, wenn man sie als first year kriegt?
z. B. Verfassung von Verträgen und Vertragsunterlagen, für die es keinerlei Vorlagen gibt?
Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte.
z. B. Verfassung von Verträgen und Vertragsunterlagen, für die es keinerlei Vorlagen gibt?
Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte.
26.08.2025, 17:27
"Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte."
Trust me, you're not alone
Trust me, you're not alone
26.08.2025, 18:06
Fake it till you make it. Darauf ist die gesamte Gesellschaft aufgebaut.
27.08.2025, 09:14
Wenn wir schon bei den Anglizismen sind: Mein ausbildender Partner meinte immer learning by earning.

27.08.2025, 11:19
(25.08.2025, 23:08)Suchender29 schrieb: Gibt es Aufgaben, die man als first year nicht bekommen sollte, bzw. bei denen es eigentlich nur schlecht enden kann, wenn man sie als first year kriegt?
z. B. Verfassung von Verträgen und Vertragsunterlagen, für die es keinerlei Vorlagen gibt?
Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte.
IdR gibt man First Years, selbst wenn vorhanden, zu Ausbildungszwecken keine Templates/Precedents an die Hand. ME hinterfragen viele die bereits fertigen Formulierungen nicht, womit die eigene Denkleistung natürlich sehr in den Hintergrund rückt. Ziel ist es, dass der First Year sich in die Thematik reinarbeitet und ein echtes Verständnis entwickelt. Am Anfang wird man daher natürlich noch sehr viel mehr "Fehler" machen als später, aber so sammelt man ua eben die Erfahrung und Selbstständigkeit, die man benötigt.
27.08.2025, 14:33
(27.08.2025, 11:19)Ex-GK schrieb:(25.08.2025, 23:08)Suchender29 schrieb: Gibt es Aufgaben, die man als first year nicht bekommen sollte, bzw. bei denen es eigentlich nur schlecht enden kann, wenn man sie als first year kriegt?
z. B. Verfassung von Verträgen und Vertragsunterlagen, für die es keinerlei Vorlagen gibt?
Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte.
IdR gibt man First Years, selbst wenn vorhanden, zu Ausbildungszwecken keine Templates/Precedents an die Hand. ME hinterfragen viele die bereits fertigen Formulierungen nicht, womit die eigene Denkleistung natürlich sehr in den Hintergrund rückt. Ziel ist es, dass der First Year sich in die Thematik reinarbeitet und ein echtes Verständnis entwickelt. Am Anfang wird man daher natürlich noch sehr viel mehr "Fehler" machen als später, aber so sammelt man ua eben die Erfahrung und Selbstständigkeit, die man benötigt.
Ist es auch normal, dass der Chef dann das was man geschrieben hat, nicht vertieft rechtlich prüft?
27.08.2025, 15:49
(27.08.2025, 14:33)Suchender29 schrieb:(27.08.2025, 11:19)Ex-GK schrieb:(25.08.2025, 23:08)Suchender29 schrieb: Gibt es Aufgaben, die man als first year nicht bekommen sollte, bzw. bei denen es eigentlich nur schlecht enden kann, wenn man sie als first year kriegt?
z. B. Verfassung von Verträgen und Vertragsunterlagen, für die es keinerlei Vorlagen gibt?
Ich habe bei meinen Aufgaben, die ich als first year in einem rand-Rrchtsgebiet bekomme, oft das Gefühl, dass dies eigentlich jemand mit mehr Erfahrung im Rechtsgebiet machen sollte.
IdR gibt man First Years, selbst wenn vorhanden, zu Ausbildungszwecken keine Templates/Precedents an die Hand. ME hinterfragen viele die bereits fertigen Formulierungen nicht, womit die eigene Denkleistung natürlich sehr in den Hintergrund rückt. Ziel ist es, dass der First Year sich in die Thematik reinarbeitet und ein echtes Verständnis entwickelt. Am Anfang wird man daher natürlich noch sehr viel mehr "Fehler" machen als später, aber so sammelt man ua eben die Erfahrung und Selbstständigkeit, die man benötigt.
Ist es auch normal, dass der Chef dann das was man geschrieben hat, nicht vertieft rechtlich prüft?
Kann ich pauschal nicht sagen, kommt etwas auf den konkreten Sachverhalt an. Was genau meinst Du mit vertieft rechtlich geprüft? Ich persönlich habe aber so gut wie nie erlebt, dass Produkte von First Years nicht immer nochmal geprüft werden, bevor es an Extern geht (am Anfang auch noch bei rein internen Sachen, je nach Situation) - das ist aber nicht immer unbedingt das, was ich "vertiefte rechtliche Prüfung" bezeichnen würde.
Edit: hatte ein sehr wichtiges "nicht" vergessen.
28.08.2025, 15:33
Selbst die Verträge usw., die ich damals als WissMit bei einer GK nach irgendwelchen BeckOnline-Mustern zusammenkopiert habe, wurden nahezu 1 zu 1 so an den Mandanten rausgeschickt...