03.08.2025, 09:33
Hallo zusammen,
Ich hab eine Frage an diejenigen, die in der Verwaltung tätig sind. Und zwar geht es um allzu häufige Versetzungen. Zu meiner Situation: ich habe nach dem Referendariat direkt in einer Behörde angefangen (verbeamtet). Dort war ich halbwegs zufrieden und war dort 1,5 Jahre, bis ich auf meine vermeintliche Traumstelle aufmerksam wurde (ebenfalls höherer Verwaltungsdienst bei gleichem Bundesland, aber anderes Behörde + Ressort). Dort wurde ich auch genommen und daraufhin dorthin versetzt, die abgebende Behörde hat mich nur ungern gehen lassen. Nun bin ich leider nach mittlerweile einem halben Jahr bei der neuen Stelle sehr ernüchtert, die Tätigkeit entspricht gar nicht meinen Erwartungen, das Klima ist schlecht. Kurzum: ich will wieder weg.
Hat jemand Erfahrungen dazu, ob diese häufigen Versetzungswünsche sich stark negativ auf die Bewerbungschancen auswirken bzw. ob die alte Dienststelle wegen der Vorgeschichte eher raus für eine erneute Bewerbung ist? Zufrieden mit meiner Arbeit waren bisher alle, an der fachlichen Qualität dürfte es erstmal nicht scheitern.
Danke
Ich hab eine Frage an diejenigen, die in der Verwaltung tätig sind. Und zwar geht es um allzu häufige Versetzungen. Zu meiner Situation: ich habe nach dem Referendariat direkt in einer Behörde angefangen (verbeamtet). Dort war ich halbwegs zufrieden und war dort 1,5 Jahre, bis ich auf meine vermeintliche Traumstelle aufmerksam wurde (ebenfalls höherer Verwaltungsdienst bei gleichem Bundesland, aber anderes Behörde + Ressort). Dort wurde ich auch genommen und daraufhin dorthin versetzt, die abgebende Behörde hat mich nur ungern gehen lassen. Nun bin ich leider nach mittlerweile einem halben Jahr bei der neuen Stelle sehr ernüchtert, die Tätigkeit entspricht gar nicht meinen Erwartungen, das Klima ist schlecht. Kurzum: ich will wieder weg.
Hat jemand Erfahrungen dazu, ob diese häufigen Versetzungswünsche sich stark negativ auf die Bewerbungschancen auswirken bzw. ob die alte Dienststelle wegen der Vorgeschichte eher raus für eine erneute Bewerbung ist? Zufrieden mit meiner Arbeit waren bisher alle, an der fachlichen Qualität dürfte es erstmal nicht scheitern.
Danke
03.08.2025, 22:02
(03.08.2025, 09:33)ripro schrieb: Hallo zusammen,
Ich hab eine Frage an diejenigen, die in der Verwaltung tätig sind. Und zwar geht es um allzu häufige Versetzungen. Zu meiner Situation: ich habe nach dem Referendariat direkt in einer Behörde angefangen (verbeamtet). Dort war ich halbwegs zufrieden und war dort 1,5 Jahre, bis ich auf meine vermeintliche Traumstelle aufmerksam wurde (ebenfalls höherer Verwaltungsdienst bei gleichem Bundesland, aber anderes Behörde + Ressort). Dort wurde ich auch genommen und daraufhin dorthin versetzt, die abgebende Behörde hat mich nur ungern gehen lassen. Nun bin ich leider nach mittlerweile einem halben Jahr bei der neuen Stelle sehr ernüchtert, die Tätigkeit entspricht gar nicht meinen Erwartungen, das Klima ist schlecht. Kurzum: ich will wieder weg.
Hat jemand Erfahrungen dazu, ob diese häufigen Versetzungswünsche sich stark negativ auf die Bewerbungschancen auswirken bzw. ob die alte Dienststelle wegen der Vorgeschichte eher raus für eine erneute Bewerbung ist? Zufrieden mit meiner Arbeit waren bisher alle, an der fachlichen Qualität dürfte es erstmal nicht scheitern.
Danke
Hallo !
Ich bin auch in einem Ressort verbeamtet worden und habe mich dann in ein anderes Ressort versetzen lassen.
Die abgebende Behörde hat mich auch ungern gehen lassen. Nach über einem Jahr musste ich mit meiner „alten“ Behörde noch mal telefonieren in anderer Sache.
Die Reaktion dort war zunächst getreu dem Motto: „schade ich dachte Sie melden sich, weil sie zurückkommen wollen.“
Es hieß dann noch mal dass mir die Tür noch offen stehen würde.
Was ich damit sagen möchte: man kann ja einfach (telefonisch) bei Personalreferat anfragen. Vermutlich erfährt man am Telefon ja schon wie die Reaktion ausfällt :-)
04.08.2025, 09:55
Aus eigener Beobachtung kann ich bestätigen, dass man Leute, mit deren Arbeit man zufrieden war und die im Guten gegangen sind, gerne auch wieder zurücknimmt. Da obsiegt dann zumindest nach einer Zeit die (in Zeiten des Fachkräftemangels erforderliche) Professionalität über etwaige anfängliche Befindlichkeiten seitens der abgebenden Behörde.
Also, lieber mal nachfragen anstatt aus den falschen Gründen unzufrieden auszuharren.
„Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (B. Brecht)
Also, lieber mal nachfragen anstatt aus den falschen Gründen unzufrieden auszuharren.
„Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (B. Brecht)