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Zweitstudium Medizin
LawGoMed?
Junior Member
**
Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2024
#1
02.12.2024, 00:05
Hallo zusammen,

ich komme mal direkt auf den Punkt:

Ich bin Ende 20, Anwalt in NRW und seit 1 Jahr in einer GK (transaktionsnah). Ich bin absolut nicht glücklich in meinem Job und überlege nochmal etwas ganz anderes zu studieren, nämlich Medizin. Den Gedanken hatte ich schon lange, hab mich aber nie getraut und das Abi hätte zum direkten Einstieg wohl auch nicht gereicht. Jetzt merke ich aber deutlich, wie es mir auf die Eier geht, jeden Tag 10h+ am PC zu sitzen. Ich sehne mich nach einer praktischeren, handwerklicheren Tätigkeit.

Hat jemand Erfahrung damit gemacht oder kennt jemand wen, der sowas oder sowas Ähnliches durchgezogen hat? Sonstige Meinungen, Anregungen, Ideen? Ich weiß nicht, ob die Idee auf Alter, Einkommen usw. verrückt ist, aber ich halte es nicht mehr lange in der Tätigkeit aus. Lieber als Arzt 70h durch die Klinik rennen als 60h vorm Computer sitzen

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben. Ciao und schönen Sonntagabend noch!
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RefNdsOL
Senior Member
****
Beiträge: 648
Themen: 22
Registriert seit: May 2024
#2
02.12.2024, 00:28
(02.12.2024, 00:05)LawGoMed? schrieb:  Hallo zusammen,

ich komme mal direkt auf den Punkt:

Ich bin Ende 20, Anwalt in NRW und seit 1 Jahr in einer GK (transaktionsnah). Ich bin absolut nicht glücklich in meinem Job und überlege nochmal etwas ganz anderes zu studieren, nämlich Medizin. Den Gedanken hatte ich schon lange, hab mich aber nie getraut und das Abi hätte zum direkten Einstieg wohl auch nicht gereicht. Jetzt merke ich aber deutlich, wie es mir auf die Eier geht, jeden Tag 10h+ am PC zu sitzen. Ich sehne mich nach einer praktischeren, handwerklicheren Tätigkeit.

Hat jemand Erfahrung damit gemacht oder kennt jemand wen, der sowas oder sowas Ähnliches durchgezogen hat? Sonstige Meinungen, Anregungen, Ideen? Ich weiß nicht, ob die Idee auf Alter, Einkommen usw. verrückt ist, aber ich halte es nicht mehr lange in der Tätigkeit aus. Lieber als Arzt 70h durch die Klinik rennen als 60h vorm Computer sitzen

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben. Ciao und schönen Sonntagabend noch!

Schau unbedingt (!) mal in die Voraussetzungen für die Zuteilung bei Medizinstudienplätzen, wenn das ein Zweitstudium darstellt. Das läuft wegen der extrem begrenzten Studienplätze über ein Punktesystem bzw. Kategoriesystem. Solange du nicht in irgendeiner Art und Weise einen Riesenmehrgewinn o.ä. nachweisen kannst, könnte es schwer werden überhaupt da reinzukommen, sofern du einen Platz in D anvisiert hast und nicht das Studium in anderen Ländern erwägst. Beim Zweitstudium Medizin haben solche eine Chance, bei denen das entweder zwingend ist (MKG, Doppelapprobation Zahn- u. Humanmedizin notwendig) oder eine andere Art von erheblicher Förderung o.ä. besteht. Dazu sollte es Informationen auf der Seite der ZVS (Zentralen Vergabestelle - ggf. heißt sie auch mittlerweile anders; die Stelle worüber die Medizin- und Pharmazieplätze verteilt werden) geben.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.12.2024, 00:28 von RefNdsOL.)
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wacaffe
Member
***
Beiträge: 105
Themen: 10
Registriert seit: Jun 2022
#3
02.12.2024, 00:35
zusätzlich zum bereits Gesagten:

the grass is not always greener on the other side.

Gerade in den Kliniken werden Ärzte mit immer mehr verwaltungsbürokratie beladen, zusätzlich zum dienst.

Dem computer entkommt man so immer weniger.

Würde da eher richtung adäquatem Lehrberuf tendieren.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.12.2024, 00:35 von wacaffe.)
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 358
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#4
02.12.2024, 11:37
Kann dazu nur sagen, dass wir eine Kollegin haben, die parallel approbierte Ärztin ist und als Chirurgin arbeitet. Also teils als Anwältin, teils als Ärztin. Glaube die findet das super, habe aber nicht besonders viel Kontakt zu ihr. Sie ist ein bisschen "durch", aber sehr sympathisch. Macht bei uns wenig verwunderlich Medizinrecht.
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Paul Klee
Member
***
Beiträge: 184
Themen: 2
Registriert seit: Apr 2023
#5
02.12.2024, 12:13
Ich finde es keine gute Idee. Du bist mit guten Examina und GK Erfahrung hochqualifiziert für alle möglichen Jobs. Da nochmal bei 0 anzufangen lohnt sich doch nicht.

Wenn es dein Traum ist go for it, aber davor würde ich nochmal andere juristische Jobs ausprobieren. Vielleicht ist deine Sicht auch von der durchaus speziellen GK Praxis getrübt. Es gibt ja durchaus lebensnähere Bereiche wie kleine Kanzleien oder auch Jobs in der Verwaltung.
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SNOOPY
Junior Member
**
Beiträge: 10
Themen: 2
Registriert seit: Aug 2024
#6
02.12.2024, 15:31
Ich würde mir an deiner Stelle erstmal überlegen, im juristischen Beruf zu wechseln.

Idee meinerseits: Anwalt in einer kleineren Kanzlei mit einem Rechtsgebiet nah am Menschen (Strafrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht, ...). In der Zeit von Mandantengesprächen und Gerichtsterminen sitzt du schon mal nicht vorm Computer. 

Wenn es dir nur darum geht, nicht 5 Tage die Woche 10 Stunden aufn Bildschirm zu starren, könntest du auch erstmal versuchen, in Teilzeit zu kommen und dann 3 Tage die Woche 10 Stunden aufn Bildschirm starren :-D
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MaxiL99
ML
**
Beiträge: 17
Themen: 4
Registriert seit: Jan 2024
#7
03.12.2024, 17:43
Die Geschichte mit den Voraussetzungen des Zweitstudiums sollte das natürlich zulassen, dazu kann ich aber leider nichts beitragen.

Ansonsten: Wenn du wirklich keinen Spaß an juristischer Tätigkeit hast, dann traue dich nochmal was anderes zu studieren! Das ist natürlich eine schwere Entscheidung, aber am Ende will man ja nicht 40 Jahre eine Tätigkeit machen, die einem nicht gefällt. Ich würde es mir an deiner Stelle sehr gut überlegen, ob es auch im juristischen Bereich andere Jobs gibt, die dir gefallen könnten. Aber falls nicht: go for it. 

Ein bekannter hat sich als ausgebildeter Ökonom mit Ende 30 nochmal dazu entschieden Psychologie zu studieren und den langen Weg zum Psychotherapeuten auf sich zu nehmen. Heute (über 20 J nach der Entscheidung) hat er es nie bereut. Nur Mut
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Dagobert
Member
***
Beiträge: 56
Themen: 7
Registriert seit: Jun 2021
#8
03.12.2024, 18:46
Die Mutter einer Freundin hat nach 10jähriger Tätigkeit als Anwältin mit 36 angefangen, Psychologie zu studieren und parallel Kinder bekommen. Jetzt ist sie schon lange Therapeutin und super glücklich. Finanziell steht sie um einiges besser da als vorher. 

Go for it!
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LawGoMed?
Junior Member
**
Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2024
#9
04.12.2024, 12:54
Vielen Dank euch allen für eure Antworten!

Die Voraussetzungen für so ein zulassungsbeschränktes Zweitstudium sind, wie hier auch gesagt wurde, hoch. Einfach an einer Uni einschreiben geht nicht. Mit den Voraussetzungen habe ich mich auch schon auseinandergesetzt.

Die Vorschläge, in kleinere Kanzleien oder in die Verwaltung zu gehen werd ich mal durchdenken. Gerade @SNOOPYs Hinweis, etwas „nah am Menschen“ zu suchen, schau ich mir näher an :D keine schlechte Idee. In der GK-Welt hat man dann doch manchmal Scheuklappen auf, was das angeht.

Dass es Leute gibt, deren Bekannte Medizin als Zweitstudium gemacht haben, gibt mir direkt Hoffnung!
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